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01.07.2014 | Der interessante Fall | Ausgabe 4/2014

Gefässchirurgie 4/2014

Gefäßchirurgische Therapieoption beim Wilkie-Syndrom

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 4/2014
Autoren:
Dr. M. Duran, N. Ertas, T.A. Sagban, K. Grabitz, W. Sandmann , K.M. Balzer

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Wilkie-Syndrom, auch A.-mesenterica-superior-Syndrom oder Duodenumkompressionssyndrom genannt, ist selten. Charakteristisch ist eine Kompression des dritten Abschnitts des Duodenums durch den engen Abgangswinkel der A. mesenterica superior (AMS). Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Gewichtsverlust mit nachfolgender Kachexie und postprandiale Bauchschmerzen. Die gewöhnliche chirurgische Therapie ist eine Gastro-/Duodenojejunostomie oder eine Y-Roux-Rekonstruktion, um die normale Darmpassage herzustellen.

Material und Methoden

Wir berichten über vier Patientinnen (37, 28, 23 und 24 Jahre) mit den typischen Charakteristika eines Wilkie-Syndroms, die erfolgreich mit einer infrarenalen AMS-Transposition therapiert wurden. Alle vier Patientinnen hatten danach einen normalen Abgangswinkel der AMS und eine normale Magen-Darm-Passage. In der Nachuntersuchung zeigte sich eine deutliche Besserung der Beschwerden.

Ergebnisse

Diese Therapieform stellt eine Alternative zur viszeralchirurgischen Operation dar. Die Kompression und der Kontakt zum Duodenum durch die AMS werden aufgehoben und so die Magen-Darm-Passage gewährleistet. Die infrarenale AMS-Transposition ist eine standardisierte Therapieform in der gefäßchirurgischen Therapie der mesenterialen Ischämie.

Schlussfolgerungen

Das Wilkie-Syndrom kann mit einer AMS-Transposition ohne Unterbrechung der Darmkontinuität erfolgreich therapiert werden.

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