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03.12.2019 | Gelenkinfektionen | Leitthema | Ausgabe 4/2019

Trauma und Berufskrankheit 4/2019

Periprothetische Gelenkinfektion

Beschreibung des interdisziplinären Behandlungskonzeptes

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 4/2019
Autoren:
P. Izakovičová, D. Margaryan, H. Baecker, PD Dr. A. Trampuz

Zusammenfassung

Die periprothetische Infektion ist eine der herausforderndsten postoperativen Komplikationen in der Endoprothetik und stellt hohe Ansprüche an die Anwendung von komplexen diagnostischen und therapeutischen Konzepten. Bei jeder schmerzhaften Endoprothese oder Zeichen einer Frühlockerung muss mittels Gelenkpunktion mit Bestimmung der Leukozytenzahl und der prozentualen Anteile der Granulozyten in der Synovialflüssigkeit eine Infektion ausgeschlossen werden. Anhand der Symptomdauer wird zwischen akuter (<4 Wochen nach Operation bzw. <3 Wochen bei hämatogenen Infektionen) und chronischer Infektion unterschieden. Ein Erhalt der Prothese ist bei akuten Infektionen möglich, sofern die Prothese stabil ist, die Weichteile intakt sind und das Pathogen kein Problemerreger ist. In chronischen Infektionen kann ein ein- oder zweizeitiger Prothesenwechsel durchgeführt werden. Beim zweizeitigen Wechsel ist ein kurzes Intervall von 2 bis 3 Wochen möglich, wenn eine biofilmaktive Therapie verfügbar ist. In Standardfällen ist die Dauer der antibiotischen Behandlung 12 Wochen. Rifampicin und andere biofilmaktive Antibiotika sollten nur gezielt und mit der chirurgischen Therapie zeitlich abgestimmt eingesetzt werden.

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