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Gendermedizin: Noch immer Vorbehalte in der Ärzteschaft

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Geschlechtersensible oder vulgo Gendermedizin rückt zwar immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, doch obwohl es seit 15 Jahren Hinweise gibt, dass es zwischen Männern und Frauen solch relevante Unterschiede gibt, dass eine One-fits-all-Medizin nicht passt, gebe es unter Ärztinnen und Ärzten immer noch Skepsis, sagte Kardiologe Dr. Michael Becker bei einer Podiumsdiskussion. Wozu das führen kann, berichtete der Chefarzt am Rhein-Maas-Klinikum in Würselen, den Angaben zufolge das erste Frauenherzzentrum Deutschland, mit einem anschaulichen Beispiel. Bei ihm stellte sich eine 35-jährige Patientin vor, die seit sechs Jahren Beschwerden hatte, Palpitationen und thorakalen Druck mit Dyspnoe. Die Frau ging von Praxis zu Praxis. „Das Fazit nach 15 Arztbesuchen: Panikattacken“, fasste Becker die Odyssee zusammen. Seine Diagnose nach einem Provokationstest beim Herzkatheter: vaso-spastische Angina. „Nach acht Wochen Therapie hatte die Frau keine Beschwerden mehr.“ …
Titel
Gendermedizin: Noch immer Vorbehalte in der Ärzteschaft
Verfasst von
Julia Frisch
Publikationsdatum
12.08.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Pädiatrie hands-on / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 1867-2132
Elektronische ISSN: 2196-6443
DOI
https://doi.org/10.1007/s15014-025-5735-y

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Frau mit Kopfschmerzen sitzt am Schreibtisch (Symbolbild mit Fotomodell)/© nenetus | Adobe Stock, CME App