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Neuromuskuläre Erkrankungen im Kindesalter Neue Therapieoptionen und deren Implikationen für die Transition

Erschienen in:

Zusammenfassung

Unter dem Begriff „neuromuskuläre Erkrankungen“ lässt sich ein breites Spektrum seltener Erkrankungen zusammenfassen, denen Störungen im Bereich der Motoneuronen, der peripheren Nerven, der motorischen Endplatte oder der Muskulatur zugrunde liegen. Zu den häufigsten Formen bei Kindern und Jugendlichen zählen die Duchenne-Muskeldystrophie und die spinale Muskelatrophie. Therapeutisch stehen symptomatische Maßnahmen und somit die Behandlung im interdisziplinären Team im Vordergrund.
Titel
Neuromuskuläre Erkrankungen im Kindesalter
Neue Therapieoptionen und deren Implikationen für die Transition
Verfasst von
Astrid Pechmann
David Schorling
Prof. Dr. med Janbernd Kirschner
Publikationsdatum
06.05.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
NeuroTransmitter / Ausgabe 5/2019
Print ISSN: 1436-123X
Elektronische ISSN: 2196-6397
DOI
https://doi.org/10.1007/s15016-019-6748-y
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Junge im Rollstuhl/© Jaimie Duplass / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Person sortiert Medikamente/© Przemek Klos / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Dame hält Tabletten und Packungsbeilage in den Händen/© Vladimir Vladimirov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Hirn-MRT zeigt bilaterale subdurale Blutung (blaue Pfeile)/© Salvatore Perrone et al doi.org/10.1007/s00277-023-05392-2 unter CC-BY 4.0