Unter dem Begriff „neuromuskuläre Erkrankungen“ lässt sich ein breites Spektrum seltener Erkrankungen zusammenfassen, denen Störungen im Bereich der Motoneuronen, der peripheren Nerven, der motorischen Endplatte oder der Muskulatur zugrunde liegen. Zu den häufigsten Formen bei Kindern und Jugendlichen zählen die Duchenne-Muskeldystrophie und die spinale Muskelatrophie. Therapeutisch stehen symptomatische Maßnahmen und somit die Behandlung im interdisziplinären Team im Vordergrund.