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05.12.2017 | Geriatrie und Gerontologie | Themenschwerpunkt | Ausgabe 2/2018 Open Access

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 2/2018

Doping für das Gehirn

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 2/2018
Autor:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Iglseder

Zusammenfassung

Ebenso wie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit stellt auch die mögliche Verbesserung neurokognitiver Fähigkeiten wie Konzentration, Aufmerksamkeit oder Gedächtnis eine interessante Option dar. Als pharmakologisches „neuroenhancement“ bezeichnet man den Ge- oder Missbrauch psychoaktiver, nicht verbotener oder verschreibungspflichtiger Substanzen durch Gesunde mit Ziel der Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit. Hier ist beispielhaft Koffein als wirksames Genussmittel, das weltweit in hohem Maß konsumiert wird, anzuführen. Als Hirndoping wird der Missbrauch von verschreibungspflichtigen oder verbotenen Substanzen zur geistigen Leistungssteigerung bei Gesunden bezeichnet. Nachweisbare Effekte auf Aufmerksamkeit, Konzentration und Wachheit finden sich nur für Amphetamine, Methylphenidat und Modafinil. Für andere Substanzgruppen wie Antidepressiva oder Antidementiva konnten bei Gesunden keine sicheren Effekte nachgewiesen werden.

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