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Großelternschaft im Kontext sozialer Ungleichheit

Erschienen in:

Zusammenfassung

Großelternschaft allgemein und Enkelkinderbetreuung im Besonderen sind gerontologisch recht gut ausgeleuchtete Felder. Enkelkinderbetreuung gilt sozialpolitisch als „active aging“ und wird idealisiert. Auch Großeltern selbst messen ihr eine hohe normative Bedeutung bei. Differenzierte gerontologische Befunde relativieren die positiven Konnotationen und verweisen deutlich auf Wohlfahrts- und Policy-Regime sowie Lebenslagen als Kontexte. Der Beitrag leitet aus den referierten Studien die Notwendigkeit ab, die bisherigen Erkenntnisse um weitere induktive Forschung zu ergänzen. Diese sollte insbesondere die Perspektive von Großeltern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status einbeziehen.
Titel
Großelternschaft im Kontext sozialer Ungleichheit
Verfasst von
Jonas Zinn
Kirsten Aner
Publikationsdatum
28.08.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-025-02483-9
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