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Prävention von Gewalt in der Pflege

Erschienen in:

Auszug

Der Missbrauch älterer Menschen ist ein verbreitetes und gravierendes soziales Problem, das laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit Millionen älterer Menschen betrifft und schwerwiegende Folgen auf individueller, familiärer und gesellschaftlicher Ebene hat [11]. Die WHO hatte bereits 2002 in ihrer The Toronto Declaration on the Gobal Prevention of Elder Abuse Gewalt gegen ältere Menschen als „einmalige oder wiederholte Handlung oder das Fehlen einer angemessenen Handlung innerhalb einer Beziehung, in der Vertrauen besteht und Zuverlässigkeit erwartet wird, mit der Folge, dass einer älteren Person Leid oder Bedrängnis bzw. Kummer zugefügt wird“ beschrieben und den Beziehungsaspekt zwischen den beteiligten Akteuren in den Mittelpunkt gerückt [10]. Ältere Menschen können insbesondere aufgrund eines zunehmenden Hilfe- und Pflegebedarfes und damit verbundener Abhängigkeiten von ihnen nahestehenden Personen, informell oder professionell Pflegenden mit Gewalterleben in der eigenen Häuslichkeit oder in Einrichtungen der Altenhilfe und Pflege konfrontiert sein [2]. …
Titel
Prävention von Gewalt in der Pflege
Verfasst von
Prof. Dr. Claudia Kaiser
Prof. Dr. Hermann Brandenburg
Publikationsdatum
01.02.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-025-02536-z
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Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Bakterienkultur/© jarun011 / Stock.adobe.com (Symbolbild)