Prävention von Gewalt in der Pflege
- 01.02.2026
- Geriatrie und Gerontologie
- Einführung zum Thema
- Verfasst von
- Prof. Dr. Claudia Kaiser
- Prof. Dr. Hermann Brandenburg
- Erschienen in
- Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie | Ausgabe 1/2026
Auszug
Der Missbrauch älterer Menschen ist ein verbreitetes und gravierendes soziales Problem, das laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit Millionen älterer Menschen betrifft und schwerwiegende Folgen auf individueller, familiärer und gesellschaftlicher Ebene hat [11]. Die WHO hatte bereits 2002 in ihrer The Toronto Declaration on the Gobal Prevention of Elder Abuse Gewalt gegen ältere Menschen als „einmalige oder wiederholte Handlung oder das Fehlen einer angemessenen Handlung innerhalb einer Beziehung, in der Vertrauen besteht und Zuverlässigkeit erwartet wird, mit der Folge, dass einer älteren Person Leid oder Bedrängnis bzw. Kummer zugefügt wird“ beschrieben und den Beziehungsaspekt zwischen den beteiligten Akteuren in den Mittelpunkt gerückt [10]. Ältere Menschen können insbesondere aufgrund eines zunehmenden Hilfe- und Pflegebedarfes und damit verbundener Abhängigkeiten von ihnen nahestehenden Personen, informell oder professionell Pflegenden mit Gewalterleben in der eigenen Häuslichkeit oder in Einrichtungen der Altenhilfe und Pflege konfrontiert sein [2]. …
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- Titel
- Prävention von Gewalt in der Pflege
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Claudia Kaiser
Prof. Dr. Hermann Brandenburg
- Publikationsdatum
- 01.02.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwort
- Geriatrie und Gerontologie
- Erschienen in
-
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00391-025-02536-z
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