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Geschlechtsinkongruenz im Erwachsenenalter

Wie strukturelle Stigmatisierung und Ausgrenzung die Psyche belasten

Erschienen in:

Auszug

Geschlechtsinkongruenz wird in der ICD-11 nicht mehr als psychische Störung, sondern als Zustand mit Bezug zur sexuellen Gesundheit klassifiziert. Dies markiert einen grundlegenden diagnostischen Paradigmenwechsel. Aus psychiatrischer Sicht rückt damit die Analyse belastender sozialer und struktureller Einflussfaktoren stärker in den Fokus als eine Pathologisierung der Geschlechtsidentität. …
Titel
Geschlechtsinkongruenz im Erwachsenenalter
Wie strukturelle Stigmatisierung und Ausgrenzung die Psyche belasten
Verfasst von
Dr. med. Lieselotte Mahler
Anna Oster
Publikationsdatum
01.04.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
DNP – Die Neurologie & Psychiatrie / Ausgabe 2/2026
Print ISSN: 2731-8168
Elektronische ISSN: 2731-8176
DOI
https://doi.org/10.1007/s15202-026-6669-0
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Bildnachweise
Genesungsbegleitende bringen in psychiatrische Kliniken eine Perspektive mit ein./© pressmaster / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Älterer Mann mit Parkinson-Krankheit, der einen Gehstock hält, während er zu Hause auf der Couch sitzt./© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)