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04.03.2019 | Schwerpunkt | Ausgabe 2/2019

Der Gastroenterologe 2/2019

Geschlechtsspezifische Unterschiede beim Management des kolorektalen Karzinoms

Zeitschrift:
Der Gastroenterologe > Ausgabe 2/2019
Autoren:
Prof. Dr. A. Reinacher-Schick, N. Höffken, B. Flott-Rahmel, A. Tannapfel
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Müller-Schilling, Regensburg
A. Riphaus, Frankfurt am Main

Zusammenfassung

Das kolorektale Karzinom (KRK) ist noch immer eine der häufigsten Tumorerkrankungen in der westlichen Welt. Frauen sind später und seltener betroffen als Männer, das Überleben ist nicht signifikant unterschiedlich. In der Krankheitsentstehung scheinen Östrogene protektiv zu wirken, wobei der genaue Mechanismus unklar ist. Abweichungen zwischen den Geschlechtern sind bezüglich der Primärtumorlokalisation sowie der Molekulargenetik beschrieben. Vor allem rechtsseitige Tumoren und Tumoren mit einer hochgradigen Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) treten bei Frauen öfter auf. Frauen nehmen offenbar etwas häufiger an Vorsorgeprogrammen teil, allerdings ist die Effektivität des Screenings bei Männern höher. Weder zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Toxizität noch zur Wirksamkeit einer Systemtherapie gibt es in der adjuvanten oder palliativen Therapiesituation prospektive geschlechtsspezifische Daten. Retrospektive Auswertungen kontrollierter Studien ergeben hier vor allem Unterschiede in der 5‑Fluorouraci- und Irinotecantoxizität. In der Wirksamkeit mag es gewisse geschlechtsspezifische Unterschiede für Antikörper gegen den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) zu geben, wobei Frauen weniger von dieser Substanzgruppe zu profitieren scheinen als Männer.

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