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17.10.2016 | Originalarbeit | Ausgabe 4/2016

Prävention und Gesundheitsförderung 4/2016

Gesundheitsfördernde Hochschulen

Das Präventionsgesetz eröffnet neue Perspektiven für die akademische Lebenswelt

Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung > Ausgabe 4/2016
Autoren:
Thomas Hartmann, Kerstin Baumgarten, Claudia Hildebrand, Dr. Ute Sonntag

Zusammenfassung

Hintergrund und Ziel

An zahlreichen Hochschulen in Deutschland gibt es Strukturen und Aktivitäten, um die Gesundheit der Beschäftigten und Studierenden zu stärken. Der Beitrag analysiert die Chancen und Impulse des am 25.7.2015 in Kraft getretenen Präventionsgesetzes für die Gesundheitsförderung an Hochschulen.

Ergebnisse

Es werden die Inhalte des Präventionsgesetzes und der Bundesrahmenempfehlung der Sozialversicherungsträger mit Bezug zur Bildungseinrichtung Hochschule aufgezeigt und analysiert. Beispiele für gesundheitsbezogene Aktivitäten an Hochschulen werden dargestellt und das Fehlen von Konzepten für die Implementierung des Lebensweltansatzes an Hochschulen festgestellt.

Schlussfolgerungen

Der Gesetzgeber hat auf Bundesebene durch das Präventionsgesetz die Gesundheitsförderung und nichtmedizinische Primärprävention in der Lebenswelt Hochschule gestärkt. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Umsetzung entsprechender Maßnahmen auf der Ebene der 16 Bundesländer durch die Landesrahmenvereinbarungen erfolgen wird. Voraussetzung für das Gelingen ist das Engagement der Hochschulen und die Einbindung weiterer landesspezifischer Akteure wie die der Landesvereinigungen für Gesundheit(sförderung), der Unfallkassen sowie Studierendenwerke.

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