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21.04.2017 | Gesundheitspolitik | Nachrichten

Bayern

Neues Betreuungskonzept bei Risikoschwangerschaften


Knapp zehn Prozent aller Neugeborenen kommen in Bayern zu früh auf die Welt. Da für die spätere Entwicklung der Frühchen auch die Elternkompetenz und die Eltern-Kind-Bindung entscheidend sind, hat die AOK Bayern nun gemeinsam mit der Kinderklinik in Passau ein innovatives Beratungs- und Fallmanagement für die Versorgung bei Risikoschwangerschaften sowie von Frühgeburten aufgesetzt. Die Familien werden im Rahmen des Fallmanagements, das als Modellvorhaben läuft, von einem interdisziplinären Team der Kinderklinik betreut – frühzeitig vor der Geburt bis weit nach der Entlassung. Das Modellvorhaben ist auf vier Jahre befristet und wird wissenschaftlich begleitet. Die Teilnahme ist für AOK-Versicherte kostenlos.(eb)​​​​​​​