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11.10.2016 | CME | Ausgabe 9/2016

Zeitschrift für Rheumatologie 9/2016

Gicht

Zeitschrift:
Zeitschrift für Rheumatologie > Ausgabe 9/2016
Autoren:
PD Dr. A.‑K. Tausche, M. Aringer
Wichtige Hinweise

Redaktion

J. Wollenhaupt, Hamburg (Leitung)
O. Distler, Zürich
M. Fleck, Bad Abbach
J. Grifka, Bad Abbach

Zusammenfassung

Die Arthritis urica ist die häufigste Arthritis beim Mann. Auf dem Boden einer persistierenden Hyperurikämie lagern sich intra- und periartikulär Harnsäurekristalle ab und aktivieren das angeborene Immunsystem. Suggestiv für einen Gichtanfall ist die klinisch eindrucksvolle anfallsartige Monarthritis der unteren Extremitäten. Bereits früh können mittels Gelenksonographie spezifische Ablagerungen auf dem Gelenkknorpel dargestellt werden. Um die Arthritis sicher der Gicht zuzuordnen, reicht der mikroskopische Nachweis von Harnsäurekristallen (auch extrazellulär) im Gelenkpunktat. Für die Akutbehandlung des Anfalls stehen rasch wirkende antientzündliche Medikamente zu Verfügung. Entscheidend ist jedoch die effektive, lebenslange medikamentöse Therapie der Hyperurikämie ab dem ersten Anfall in der Regel mit Allopurinol oder Febuxostat. Im Folgenden sollen praxisrelevante Erkenntnisse zu Pathogenese, Diagnostik und Therapie der Gicht unter Berücksichtigung aktuell vorliegender Evidenz dargestellt werden.

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