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05.10.2021 | Glaukom | Leitthema | Ausgabe 12/2021

Der Ophthalmologe 12/2021

Struktur/Funktion/Behandlung beim Glaukom: Fortschritt in den letzten 10 Jahren

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 12/2021
Autoren:
Dr. Frances Meier-Gibbons, PD Dr. Marc Töteberg-Harms
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Zusammenfassung

Seit den 1990er-Jahren wurde mehrere sog. Landmark-Studien durchgeführt, die durch ihren multizentrischen, randomisierten und maskierten Aufbau eine wichtige Funktion in der Betreuung von Glaukompatienten haben. Im Bereich von Struktur/Funktion und der konservativen Glaukomtherapie sind insbesondere die Ocular Hypertension Treatment Study (OHTS) und die Collaborative Initial Glaucoma Treatment Study (CIGTS) mit ihren Folgestudien zu erwähnen. Die Ocular Hypertension Treatment Study (OHTS) untersuchte, ob eine IOD(Augeninnendruck)-senkende Therapie den Übergang einer okulären Hypertension in ein primäres Offenwinkelglaukom (POWG) beeinflusst und welche Risikofaktoren daran beteiligt sind. Bei der CIGTS wurde der Verlauf der Erkrankung bei einer medikamentösen vs. einer operativen Glaukomtherapie untersucht. In den neueren Studien United Kingdom Glaucoma Treatment Study (UKGTS) und Glaucoma Automated Test Evaluation (GATE) wurden der Einfluss der Therapie mit Latanoprost auf die Entstehung von Gesichtsfelddefekten (UKGTS) respektive verschiedene Methoden zum Glaukomscreening (GATE) untersucht. Die OHTS lieferte ein Ergebnis, das sowohl die prophylaktische Therapie als auch ein „watchful waiting“ rechtfertigt. Die CIGTS zeigte, dass unter Umständen auch eine chirurgische Therapie eines neu entdeckten Glaukoms bei moderaten bis fortgeschrittenen Glaukomen empfohlen werden kann. Eine Behandlung mit Latanoprost (UKTGS) reduzierte sowohl den Augendruck als auch die Progression von Gesichtsfeldern bei beginnendem und moderatem Glaukomschaden. Die GATE-Studie konnte keinen eindeutigen Vorteil einer Screeninguntersuchung – bei Kosteneffektivität und ohne dass ein substanzieller Anteil von Diagnosen verpasst wird – zeigen.

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