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06.08.2019 | Glaukom | Kasuistiken | Ausgabe 5/2020

Der Ophthalmologe 5/2020

Hohe Myopie bei vitrektomiertem Auge

Kontraindikation für minimal-invasive glaukomchirurgische Implantate?

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 5/2020
Autoren:
Dr. med. A. Huth, Prof. Dr. med. A. Viestenz
Wichtige Hinweise
Die Ergebnisse wurden auf dem DOG-Kongress 2018 in Bonn präsentiert.

Zusammenfassung

Minimal-invasive glaukomchirurgische (MIGS) Implantate, wie z. B. der XEN® Gel Stent, erweitern das therapeutische Spektrum. MIGS sollten v. a. das postoperative Risiko schwerer Hypotonien mit den entsprechenden Folgekomplikationen reduzieren. Noch nicht abschließend geklärt sind die relativen und absoluten Kontraindikationen für die einzelnen Implantate. In der vorliegenden Kasuistik wird der verheerende Verlauf nach Implantation eines XEN® Gel Stents am einzigen hochmyopen Auge eines Patienten beschrieben. Trotz aufwendiger Folgeeingriffe kam es zu massiven Aderhautblutungen mit Verlust des Restgesichtsfelds und Visusabfall auf nulla lux. Die Drucklage ließ sich erst nach Explantation des XEN® Gel Stent stabilisieren. Für Patienten mit hoher Myopie und damit verbundener dünner Sklera, vorvitrektomiertem Auge sowie Vorbehandlung der Bindehaut mit Mitomycin C im Zielgebiet bedarf die Indikationsstellung zur XEN® Gel Stent-Implantation einer genauesten Überprüfung. Bei Vorliegen dieser Kriterien sollte der XEN® Gel Stent möglichst vermieden werden.

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