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14.06.2016 | Glioblastom | Panorama | Ausgabe 6/2016

Modelle fürs Glioblastom
Im Focus Onkologie 6/2016

Hoffnung mit ATRX und ohne Angiopoetin

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 6/2016
Autor:
Martin Roos
_ Bei Patienten mit Glioblastom findet man wiederkehrende Veränderungen im Histon-Chaperon ATRX. Maria Castro und Kollegen von der Universität von Michigan, Ann Arbor, MI/USA, fanden im Mausmodell heraus, dass Tiere mit ATRX-defizienten Hirntumoren kürzer leben und die Tumoren eine höherer genetische Instabilität aufweisen. Würden sich ihre Ergebnisse klinisch bestätigen, hieße das: Patienten, bei denen ein fehlerhaftes Histon-Chaperon ATRX vorliegt, hätten unbehandelt einen aggressiveren Tumor, der aber dafür empfänglicher für Doppelstrang-DNA schädigende Substanzen wäre [Koschmann C et al. Sci Transl Med. 2016;8(328):328ra28]. Mit einem orthotopischen Mausmodell für das Glioblastom konnte zudem gezeigt werden, dass sich das Tumorwachstum in den Tieren verlangsamt, wenn simultan Angiopoetin 2 und der VEGFR („vascular endothelial growth factor“) gehemmt werden [Peterson TE et al. Proc Natl Acad Sci U S A. 2016;113(16):4470-5]. ...

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