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06.10.2020 | Gliome | Leitthema

Perspektiven der X-Kern-Magnetresonanztomographie in der Neuroonkologie

Zeitschrift:
Der Radiologe
Autoren:
Dr. med. Sebastian Regnery, Dr. rer. nat. Tanja Platt

Zusammenfassung

Hintergrund

Die X‑Kern-Magnetresonanztomographie (MRT) bietet ein breites Spektrum an metabolischer und funktioneller Bildgebung mit zunehmender Erschließung klinischer Anwendungen.

Ziel

Der aktuelle Stand der X‑Kern-MRT in der (Neuro‑)Onkologie mit Schwerpunkt auf möglichen klinischen Anwendungsgebieten der Natrium- und Sauerstoff-MRT wird dargestellt.

Material und Methoden

Die aktuelle Literatur zur X‑Kern-MRT-Bildgebung wird strukturiert aufbereitet und diskutiert.

Ergebnisse

Die X‑Kern-MRT nutzt statt Protonen alternative spintragende Atomkerne. Dies ermöglicht neben einer anatomischen Darstellung auch die nichtinvasive Bildgebung und Quantifizierung physiologischer Prozesse im menschlichen Gewebe. Aufgrund des vergleichsweise hohen magnetresonanztomographischen Signals ist die Natrium-MRT aktuell die am häufigsten eingesetzte Technik der X‑Kern-MRT. Die Natrium-MRT eignet sich wegen ihrer Empfindlichkeit für eine pathologische zelluläre Proliferation zur onkologischen Bildgebung und ergänzt die Protonen-MRT um zusätzliche biochemische Informationen. Die Sauerstoff-MRT ist derzeit noch eine primär wissenschaftliche Methode und geht mit einem hohen technischen und finanziellen Aufwand einher. Bisherige Ergebnisse deuten aber auf ein enormes Potenzial dieser Technik zur metabolischen Charakterisierung von Tumoren hin.

Schlussfolgerung

Die X‑Kern-MRT ist ein sich rasch entwickelndes Feld der metabolischen und funktionellen Bildgebung. Eine zunehmende klinische Anwendung der Natrium-MRT in der Onkologie als ergänzende Maßnahme zur Optimierung der diagnostischen Treffsicherheit ist in den kommenden Jahren zu erwarten.

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