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Über dieses Buch

In diesem Arbeitsmanual sind sowohl die theoretischen Grundlagen als auch alle notwendigen Materialien zusammengestellt, damit im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplans die Einzel- oder Gruppensitzungen optimal durchgeführt werden können.

Es geht hier nicht um eine umfassende und erschöpfende Darstellung der Spielsucht allgemein, sondern um eine Unterstützung für Therapeuten in der Klinik oder Praxis. Besonders wertvoll sind daher die zahlreichen Arbeitsblätter und Checklisten, mit denen die Therapeutinnen direkt arbeiten können. Viel Vorbereitung und Ausarbeitung eigener Materialien kann man sich so sparen; zudem verlässt man sich auf ein gründlich evaluiertes Therapieprogramm.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In diesem Arbeitsheft sind Informationen und Aufgabenmaterialien zur Psychotherapie von pathologischem Glücksspiel und PC-Gebrauch zusammengestellt. Sie strukturieren vom Beginn bis zum Ende den Behandlungsablauf, stellen ein Gesamtkonzept dar und finden in Einzel- und Gruppenverfahren Anwendung.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

2. Theoretischer Überblick

Zusammenfassung
Den Theorieteil händigen wir interessierten Patienten als Ganzes aus, um ihnen einen Gesamtüberblick zu ermöglichen. Dabei weisen wir darauf hin, bei Verständnisschwierigkeiten behilflich zu sein. Teile davon, insbesondere die Abbildungen, aber ebenso einzelne Abschnitte besprechen wir im Rahmen der jeweiligen Projekte, aber auch unabhängig davon, wenn es der Gruppendynamik oder dem Einzelgespräch förderlich erscheint
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

3. Therapiebeginn

Zusammenfassung
Rückfälligkeit und Therapieabbrüche sind in der ersten Zeit des Entzugs und der Entwöhnung besonders hoch. Eine offene Auseinandersetzung mit den anfänglich belastenden Gedanken und Empfindungen wirkt erleichternd.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

4. Therapieüberblick

Zusammenfassung
In dem Modell »Weg in die Sucht: Stationen der Suchtentwicklung und des Therapieprozesses« sind die Einstiegs-, die Suchtphase und die Therapieschritte (Motivation, Krankheitseinsicht, Ursachenbearbeitung) zusammenhängend dargestellt.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

5. Geld zum Thema machen

Zusammenfassung
Jeder kennt die Aussage, »Haus und Hof verspielt« zu haben. Die drogenartige Wirkung des Spielens besteht darin, die eigene Existenz zu riskieren. Geld verliert den eigentlichen Wert, und es geht das Bewusstsein verloren, dass es die Gegenleistung meist harter Arbeit darstellt.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

6. Abergläubische Ideen zum Glücksspielen und sich zu sehr in ein PC- oder Internet- (Rollen-)Spiel hineinsteigern

Zusammenfassung
Durch das Suchtverhalten sind abergläubische Gedanken (irrationale Kognitionen) und Ideen entstanden, die infrage zu stellen und zu verändern sind (kognitives Umstrukturieren). Es scheint besonders schwer zu sein, die Überzeugung aufzugeben, in dem oft jahrelang bis zur Selbstaufgabe ausgeübten (Glücks-)Spiel ein Experte zu sein.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

7. Beziehungen und soziale Kompetenzen

Zusammenfassung
Suchtverhalten wird häufig auf Probleme in sozialen Beziehungen und im Beziehungsverhalten zurückgeführt. Eine mangelnde Ablösung von den Eltern kann ebenso bedeutungsvoll sein wie fehlende Konfliktfähigkeit und mangelndes Vertrauen in partnerschaftliche Beziehungen. Das Suchtverhalten stellt im Zusammenhang mit sozialen Bewältigungsstrategien eine »gescheiterte Pro blemlösung« dar.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

8. Gefühle zeigen – »Gefühlskiste«

Zusammenfassung
Die meisten reagieren zunächst erstaunt darüber, wie viele verschiedene Gefühle es gibt. Es gehört zur psychischen Gesundheit, Gefühle richtig zu benennen und zum Ausdruck zu bringen (Steiner u. Perry 1999).
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

9. Rückfallverhütung

Zusammenfassung
Ein großer Teil der Forschung in der Suchttherapie konzentriert sich auf die Rückfallverhütung. Zunächst mag es unangenehm sein, sich mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen (»Lieber nicht an so etwas denken«).
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

10. Alternativen zum Suchtverhalten: Struktur und Aktivitätsplan

Zusammenfassung
Wie oft gab es schon den Vorsatz, das Suchtverhalten einzustellen? Abhängigkeit bedeutet, viele andere Dinge nicht zu tun. Die Lebensgestaltung ist stark von der Ausübung und den Folgen der Spielsucht geprägt worden. Erst die Ausbildung von Alternativen eröffnet dauerhaft die Chance, auf das (Glücks-)Spielen zu verzichten und zufrieden abstinent zu sein.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

11. Übergang: Therapieabschluss und Nachsorge

Zusammenfassung
Die Spielerhilfe findet in enger Vernetzung statt. Häufig sind Selbsthilfegruppen, Suchtberatungsstellen und Hausärzte erste Anlaufstellen für die Betroffenen. Dorthin können Patienten, die eine (teil-)stationäre Therapie in Anspruch genommen haben, wieder zurückkehren.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

12. Ergänzende Materialien

Zusammenfassung
Im Anhang (A.1, A.2, A.3) befinden sich Einschätzungsskalen für Gruppenregeln, Stimmungserfassung und ein Vertragsentwurf zur Vereinbarung der Klinikrahmenbedingungen für pathologische Glücksspieler.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

13. Schlusswort

Zusammenfassung
Wir hoffen, dass wir Ihnen dabei behilflich sein konnten, dem großen Gewinn durch das »Spielfreisein« einen Schritt näher gekommen zu sein. Abhängigkeit hat zur Folge, viele Dinge nicht getan zu haben.
Meinolf Bachmann, Andrada El-Akhras

Backmatter

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