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13. Granulomatöse Erkrankungen

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Zu den granulomatösen Erkrankungen zählen die Sarkoidose mit ihren besonderen pulmonalen, aber auch extrapulmonalen Manifestationen, die chronische Berylliose, die bronchozentrische und die lymphomatoide Granulomatose. Da die chronische Berylliose klinisch, histopathologisch und in der Bildgebung der Sarkoidose ähnelt, lässt sie sich nur durch eine genaue Anamnese (Kontakt mit Beryllium) und den Nachweis der Hypersensitivität abgrenzen. Therapeutisch kommen in der Regel Kortikosteroide zum Einsatz, bei der Sarkoidose ggf. zusätzlich andere Immunsuppressiva. Die bronchozentrische Granulomatose kommt entweder im Rahmen anderer Entitäten wie Vaskulitiden oder Kollagenosen vor oder tritt idiopathisch auf, dann häufig mit Asthma assoziiert. Therapeutisch werden Kortikosteroide genutzt Die lymphomatoide Granulomatose wird heute zu den Lymphomen gezählt. Die Therapie der lymphomatoiden Granulomatose ist nicht standardisiert (Interferon, Chemotherapie u. a.).
Titel
Granulomatöse Erkrankungen
Verfasst von
Detlef Kirsten
Antje Prasse
Ulrich Costabel
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_13
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