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14.09.2017 | Die Verbände informieren | Ausgabe 9/2017

DISKUSSION UM ELEKTRONISCHE GESUNDHEITSKARTE
NeuroTransmitter 9/2017

Gröhe will nicht aus der Gesundheits-Telematik aussteigen

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 9/2017
Autor:
gc
Mehrere Vertreter von gesetzlichen Krankenkassen und Ärzteverbänden hatten in den letzten Wochen Zweifel an der Sinnhaftigkeit und Durchführbarkeit der Gesundheits-Telematikinfrastruktur mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) geäußert. Der Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Dr. Helmut Platzer, hatte der Deutschen Presseagentur gegenüber angezweifelt, wann und ob die Gesundheitskarte jemals die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen werde. Im gesundheitspolitischen Raum in Berlin wurde die Vermutung kolportiert, die Bundesregierung wolle nach der Bundestagswahl Ende September 2017 die eGK für gescheitert erklären. Die Kosten würden sich bis jetzt auf ungefähr 1,7 Milliarden € belaufen. Dabei handele es sich um eine „Technik, die eigentlich schon überholt ist“ so der Vorstandsvorsitzende der KV Bayern, Dr. Wolfgang Krombholz. Dagegen geht das Bundesministerium für Gesundheit davon aus, dass nach den bisherigen erfolgreichen Tests ab Herbst 2017 bundesweit Arztpraxen an das System angebunden werden. Ausstiegsszenarien seien falsch. Allerdings wird der Starttermin für die Telematikinfrastruktur (TI) um ein halbes Jahr verschoben. Dies liegt überwiegend an mangelhaften technischen Voraussetzungen durch fehlende Internet-Konnektoren und neuartige Patientenkarten-Lesegeräte. Laut Ulrike Elsner, Vorsitzende des VDEK seien die Praxistests 2017 gut verlaufen und die Gesundheitsversorgung könne mit der eGK deutlich verbessert werden. Man solle keine Parallelstrukturen aufstellen und damit Versichertengelder verschwenden. ...

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