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Grünes Rezept: Mehr Aufmerksamkeit nötig – aktuelle Umfrage

  • 04.02.2026
  • Online-Artikel

Bekannt oder noch ein Geheimtipp? Eine aktuelle, repräsentative Umfrage zeigt, dass das Grüne Rezept noch nicht weit verbreitet ist, obwohl das Interesse groß ist.

Umfrage zu Grünem Rezept: Es besteht noch Informationsbedarf

Seit 2004 können rezeptfreie Arzneimittel auf dem Grünen Rezept verordnet werden. [1] Doch wie bekannt ist diese Möglichkeit? Eine aktuelle, repräsentative Umfrage* mit über 2000 Personen zeigt, dass viele Menschen das Grüne Rezept nicht kennen oder nicht ausreichend über dessen Vorteile informiert sind. Besonders Patientinnen und Patienten mit chronischen Beschwerden wie bei Reizdarmsyndrom oder funktioneller Dyspepsie könnten davon profitieren.

Grünes Rezept – Wissen in der Bevölkerung

Über 30 Prozent der Befragten haben noch nie vom Grünen Rezept gehört. Nur etwa die Hälfte derjenigen, die es kennen, haben es bereits mehrfach erhalten. Dabei besteht großes Interesse an mehr Informationen: 40 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Aufklärung durch ihre Ärztinnen und Ärzte.

Vorteile des Grünen Rezepts

Mit dem Grünen Rezept können Ärztinnen und Ärzte rezeptfreie Arzneimittel schriftlich empfehlen. Dies ermöglicht eine umfassende Beratung, unabhängig vom Verschreibungsstatus. Die Verordnung auf dem Grünen Rezept dokumentiert die ärztliche Behandlung und unterstreicht den therapeutischen Nutzen.

Für Patientinnen und Patienten bietet das Grüne Rezept ebenfalls Vorteile: Neben der möglichen Kostenerstattung stärkt eine Verordnung das Vertrauen in die Therapieempfehlung, was die Compliance und den Behandlungserfolg verbessern kann.

Das Grüne Rezept stellt sicher, dass Patientinnen und Patienten in der Apotheke das passende Produkt erhalten. Für funktionelle Magen-Darm-Beschwerden eignet sich beispielsweise Iberogast® (zum Pflichttext) Classic bei akuten, situativ ausgelösten Beschwerden. [2] Iberogast® Advance ist aufgrund seiner Zusammensetzung eine wirksame Option bei häufig wiederkehrenden und anhaltenden Symptomen. [2]

Erstattung von Iberogast® auf Rezept

Iberogast® wird bei Verordnung auf dem Grünen Rezept von vielen gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Zudem übernehmen Krankenkassen in der Regel die Kosten für rezeptfreie Medikamente für Kinder bis 12 Jahre und für Jugendliche unter 18 Jahren mit Entwicklungsstörungen. Iberogast® Classic kann bei Kindern auf dem Roten Rezept verordnet werden und ist somit für Kinder von 3 bis 12 Jahren zuzahlungsfrei.

*Die Umfrage im Überblick

Die Daten dieser Umfrage basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Im Zeitraum vom 5. bis 7. Januar 2026 wurden insgesamt 2082 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.


» Pflichttext Iberogast®
» Zum Impressum

[1] ABDA, Selbstmedikation, https://www.abda.de/themen/selbstmedikation/ (zuletzt aufgerufen am 13.01.2026)
[2] Abdel-Aziz H et al. Planta Med. 2017;83(14-15):1130-1140.

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Bildnachweise
Arzt übergibt Patientin grünes Rezept (Symbolbild mit Fotomodellen)/© Kzenon | Adobe Stock, Bayer Vital GmbH