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Wer bereits in der Kindheit oder Jugend ein ungünstiges kardiovaskuläres Risikoprofil aufweist, muss im jungen Erwachsenenalter mit kognitiven Nachteilen rechnen.
Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) sieht mit Sorge die Entwicklung zu immer mehr ungesunden Nahrungsmitteln und die daraus resultierenden Gesundheitsprobleme sogar schon junger Menschen und Kinder. In Deutschland werden pro Kopf jährlich etwa 35 Kilogramm Zucker verzehrt.
Erhalten adipöse Kinder und Jugendliche mit Bipolarstörungen eine Therapie mit Antipsychotika, kann Metformin zusätzlich zu einer Lebensstilintervention den BMI etwas senken. Die Ergebnisse einer Interventionsstudie deuten auf mehr Vor- als Nachteile.
Hoher Blutdruck ist bei Kindern und Jugendlichen in Europa offenbar stark verbreitet. Ein internationales Team fordert: Häufiger messen und frühzeitig intervenieren, vor allem bei Adipositas!
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Adipositas steigt. Selbständig abzunehmen, fällt ihnen oft schwer. Stationäre Reha-Aufenthalte können dann helfen. Doch deren Therapieziele beschränken sich nicht allein auf den Gewichtsverlust.
Geht Knoblauch in die Muttermilch über? Wie schnell wächst ein Fingernagel? Abnehmen mit Teflon? Mit dem Ig-Nobelpreis wird Forschung gewürdigt, die erst zum Lachen und dann zum Nachdenken anregt. Das sind drei der diesjährigen Preise mit – mehr oder weniger – medizinischer Relevanz.
Die WHO hat ihre Leitlinie zur HIV-Prophylaxe bei Neugeborenen überarbeitet – mit differenzierten Empfehlungen je nach Risikoprofil. Auch das Stillen wird neu bewertet. Was sich konkret geändert hat und worauf es jetzt ankommt.
Stillen bringt zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich. Ob dazu auch ein niedrigeres Risiko für Entwicklungsverzögerungen und -störungen gehört, hat nun eine israelische Studie untersucht.
Ausschließliches oder längeres Stillen ist einer Kohortenstudie zufolge mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Entwicklungsverzögerungen sowie sprachlichen oder sozialen Störungen der Kinder assoziiert. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, die frühe kindliche Entwicklung zu fördern.
Es ist eines der Hauptgebote für Muslime, im Monat Ramadan zu fasten. Ob gläubige Jugendliche mit Typ-1-Diabetes dieser Pflicht unbeschadet folgen können, haben iranische Forschende untersucht.
Erkältungen und andere Atemwegsinfektionen durch Vitamin-D-Tabletten auf Abstand halten? Einer riesigen Metaanalyse zufolge wohl eher Wunsch als Wirklichkeit.
Einige Medikamente wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer können die Makronährstoffzusammensetzung der Muttermilch verändern. Das birgt möglicherweise gesundheitliche Risiken für gestillte Kinder.
Die Veränderung des Klimas setzt Menschen weltweit gesundheitlichen Gefahren aus. Zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören Schwangere, Feten und Neugeborene, wie eine Studie ergeben hat.
Chronische Verstopfung bei ihrem Kind bereitet Eltern oft große Sorgen. Kommt es zu einer inneren Vergiftung? Ist es womöglich Krebs? Umso wichtiger ist nicht nur die frühzeitige leitliniengerechte, individuelle Behandlung einer funktionellen Obstipation. Sondern auch eine gute Beratung der Eltern.
Gleich zwei internationale Studien, die im Rahmen des ESMO Congress 2024 präsentiert worden sind, konnten belegen, dass Stillen nach Brustkrebs möglich und sicher ist.
Der Wirkstoff Liraglutid könnte bald auch für Kinder ab sechs Jahren zugelassen werden. In einer Phase-3-Studie ließ sich der BMI damit um knapp 6% senken, während er unter Placebo weiter zunahm.
Die transumbilikale laparoskopisch assistierte Appendektomie (TULAA) ist auch bei Kindern offenbar ein sicheres Verfahren, wie die retrospektive Auswertung von über 1.200 Fällen aus einer Kölner Kinderklinik nahelegt.
Die Adipositas ist eine häufige Erkrankung, mit der sich Patienten in der Hausarztpraxis vorstellen. Für die Behandlung stehen Ernährungs- und Bewegungstherapie, medikamentöse Ansätze und Chirurgie zur Verfügung. Die Therapie muss indikationsgerecht erfolgen.
Menschen mit Adipositas sind impulsiver und neigen unter anderem zu Depressionen und Essstörungen. Die Betroffenen werden häufig stigmatisiert, was psychische Komorbiditäten weiter fördert. Ausgeprägte psychische Probleme sollten fachgerecht behandelt werden. Dabei gilt es, realistische Therapieziele zu setzen.
Hat ein adipöses Kind, das im Laufe seines Lebens abspeckt und zu einem schlanken Erwachsenen heranwächst, im Erwachsenenalter immer noch ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko? Dieser und weitere Risikofaktoren während der Kindheit wurden in einer aktuellen Studie untersucht.
Finanzielle Anreize verbessern nachweislich viele gesundheitsbezogene Verhaltensweisen bei Jugendlichen, darunter etwa eine Raucherentwöhnung. Nun wurde in der US-amerikanischen Studie die Wirkung beim Abnehmen belegt. Der Autor eines begleitenden Editorials findet jedoch, dass verhaltenstherapeutische Maßnahmen der falsche Weg sind.
Gilt auch für Vorschulkinder: Wer zu viel Fertiggerichte, Süßigkeiten oder Softdrinks konsumiert, hat ein schlechteres kardiovaskuläres Risikoprofil als Gleichaltrige, die sich gesünder ernähren.
Stillen hat nicht nur Vorteile für das Kind: Daten aus Irland liefern weitere Evidenz dafür, dass es auch das kardiovaskuläre Risikoprofil von Müttern im mittleren Lebensalter verbessert.
Bei extrem Frühgeborenen, für die es keine oder zu wenig Muttermilch gibt, stellt sich die Frage nach der besten Alternative. Die neurologische Entwicklung scheint nicht davon abzuhängen, ob sie Spendermilch oder Formulanahrung bekommen.
Saft mit 100% Fruchtanteil enthält zwar keine Zusatzstoffe, aber von Natur aus Zucker. Ein kleines Glas davon täglich kann den BMI von Kindern erhöhen, legen internationale Daten nahe.
Ob mithilfe von assistierter Reproduktion (ART) gezeugte Kinder im späteren Leben übergewichtig werden, scheint auch von der Art des Embryotransfers und vom Geschlecht des Kindes abzuhängen.
Bei schwerstgradiger Anorexie erfolgt der Ernährungsbeginn zur Vermeidung eines Refeeding-Syndroms meist niedrigkalorisch. Bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen ist aber auch eine von Beginn an normokalorische Ernährung möglich.
In der Regel tritt Hidradenitis suppurativa (HS) erstmals im Erwachsenenalter auf. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen Kinder und Heranwachsende von dieser rezidivierenden, oft chronisch-progredienten Hauterkrankung betroffen sind. Was gilt es hier hinsichtlich Diagnostik und Therapie zu beachten?
Sollen gestillte Säuglinge in den ersten Lebenstagen zugefüttert werden, stellt sich speziell bei Kindern mit hohem Allergierisiko die Frage, womit. Konkrete Antworten liefert auch die kürzlich erschienene S3-Leitlinie zur Allergieprävention nicht. Die Konsequenzen für den klinischen Alltag erläuterte Professor Berthold Koletzko beim diesjährigen Kongress für Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg.
Voraussichtlich im Oktober will der Gemeinsame Bundesausschuss einen Beschluss zum Chronikerprogramm Adipositas fassen. Ärzte und Patienten sollten ihre Erwartungen daran nicht zu hoch schrauben.
Kinder, die über Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihrer Herkunft berichten, haben ein erhöhtes Risiko für eine spätere Gewichtszunahme, legt eine Studie nahe. Das scheint auch unabhängig vom sozioökonomischen Status zuzutreffen.
Der frühe Kontakt mit über die Muttermilch aufgenommenen Inhaltsstoffen von Hühnereiern scheint Säuglinge nicht davor zu schützen, eine Eiallergie zu entwickeln.
Erhalten Kinder in den ersten beiden Lebensjahren hoch dosiertes Vitamin D, entwickeln sie anschließend seltener Internalisierungsprobleme wie Ängste und sozialen Rückzug. Das geht aus einer finnischen Interventionsstudie mit allerdings nur wenigen Betroffenen hervor.
Mahlzeiten gemeinsam mit der Familie sind ein prägendes Umfeld, das die Lebensmittelauswahl und -vorlieben der Kinder beeinflussen kann. Eine deutsche Studie zeigt, dass es nicht nur darauf ankommt, welches Essen angeboten wird, sondern auch für wie lange.
Adipositas kann wie viele komplexe Erkrankungen ihren Ursprung in der Kindheit haben. Bei Kindern und Jugendlichen bietet sich ein günstiges Zeitfenster für eine wirkungsvolle Therapie, wie Prof. Dr. Antje Körne aus Leipzig bei einem Workshop betonte.
Ein häufiger Grund für den Besuch beim Kinderarzt bzw. bei der Kinderärztin sind Auffälligkeiten bei den Stuhlgewohnheiten von Säuglingen und Kleinkindern. Im ersten Lebensjahr kommt es zu erheblichen Veränderungen der Stuhlfrequenz und -konsistenz, die Forschende aus Schweden nun genauer beschrieben haben.
Schon länger wird befürchtet, dass chronischer Eisenmangel mit oder ohne Anämie irreversible Schäden an den kognitiven Funktionen von Kindern verursacht. Eine kanadische Studie bringt nun etwas Licht ins Dunkel.
Die Versorgung mit Vitamin D ist bei Säuglingen besonders kritisch. Eine Studie zeigt nun, dass eine Vitamin-D-Versorgung ausschließlich über die Nahrung nicht ausreicht, um die empfohlene tägliche Vitamin-D-Zufuhr zu erreichen. Eine Supplementation erhalten in Deutschland derzeit aber nur etwa die Hälfte der Kinder.
Das Risiko für eine spätere Adipositas erhöht sich bereits durch Einflussfaktoren in der Schwangerschaft oder den ersten Lebensmonaten. Vor allem ein Übergewicht der werdenden Mutter und das Nicht-Stillen sollten durch geeignete Präventionsprogramme angegangen werden.
Körperliche Betätigung hat zahlreiche positive Effekte auf die unterschiedlichsten Organe – auch auf das Gehirn. Speziell für Kinder mit Übergewicht hat sich eine internationale Studiengruppe diesen Zusammenhang nun genauer angeschaut.
Immer mehr dicke Kinder wollen nicht länger dick sein – das zeigen Daten aus England. Allerdings haben die Versuche, Gewicht zu verlieren, auch unter den Normalgewichtigen zugenommen.
Immer mehr Babys erhalten offenbar Spezialnahrung statt normalem Milchpulver, obwohl bei ihnen gar keine Kuhmilchallergie diagnostiziert wurde. Internationale Daten weisen auf einen besorgniserregenden Trend hin.
Diabetes und Übergewicht gehen buchstäblich unter die Haut. Zwei Expertinnen sprachen auf dem Diabetes Kongress über Hautveränderungen bei Kindern mit Übergewicht und über Charakteristika einer bestimmten Dermatose, die bei Diabetes auftreten kann: die Necrobiosis lipoidica.
Ein Thema beim 126. Deutschen Ärztetag in Bremen sind die Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche. Zu Wort kommen sollen auch die Betroffenen selbst.
„Mein Kind möchte sich vegetarisch ernähren. Wird das Folgen für das Wachstum oder die Versorgung mit Mikronährstoffen haben?“ Die Ergebnisse einer aktuellen Studie werden die fragenden Eltern generell beruhigen – einen Aspekt allerdings sollte man im Auge behalten.
Das ukrainische Gesundheitssystem war bereits vor der russischen Invasion schlecht. Welche Herausforderungen auf die betreuenden Ärztinnen und Ärzte in den Gastländern zukommen, haben zwei Pädiater aus Schweden und der Ukraine ermittelt.
Prädestinieren Übergewicht und Bluthochdruck im Kindesalter für Herzinfarkt und Schlaganfall im späteren Leben? Ein internationales Forscherteam plädiert dafür, frühzeitig auf die klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren zu achten.
Beschleunigen beeinflussbare Faktoren wie Rauchen, Adipositas, psychische Erkrankungen oder Asthma im Jugendalter den Alterungsprozess in mittleren Jahren – und damit die spätere Gesundheit? Für drei dieser vier Risikofaktoren lautete die Antwort in einer Studie: Ja.
Ein früher Beginn der enteralen Ernährung bei Frühgeborenen ist anzustreben, um das Risiko nosokomialer Infektionen durch parentale Ernährung gering zu halten. In einer randomisierten Studie wurde dies unter Insulingabe schneller erreicht.
Auch nach einer pränatalen SARS-CoV-2-Infektion der Mutter kann und sollte das Kind gestillt werden, raten Forscherinnen aus Italien. In ihrer Studie fanden sich Hinweise sowohl für einen passiven Schutz als auch für eine aktive Immunisierung durch die Muttermilch.
Von Kindheit an und durch die Pubertät hindurch besteht eine starke Beziehung zwischen der Höhe des Testosteronspiegels und der Länge des Penis. Bei adipösen Jungen zeigt sich dabei ein um rund zehn Prozent verringertes Wachstum.
Nie war die Auswahl an Lebensmitteln größer, waren die Ernährungstrends mannigfaltiger und die Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung gegenwärtiger. Da stellt sich die Frage, wie sich das auf die Ernährungsrealität von Kindern und Jugendlichen auswirkt.
Eine sensible und wichtige Entwicklungsphase müssen Frühgeborene anders als termingeborene Kinder außerhalb des Mutterleibs durchlaufen. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist eine optimale Ernährung. Worauf es dabei ankommt.
Welche langfristigen Folgen hat die Anlage eines Schlauchmagens bei extrem adipösen Jugendlichen? Saudi-arabische Forscher haben die Patienten bis zu zehn Jahre nachbeobachtet.
In der ersten größeren Studie mit stillenden Frauen zu den beiden mRNA-basierten Coronaimpfstoffen Comirnaty und Spikevax traten keine ernsten Nebenwirkungen bei Mutter oder Kind auf. Auch die STIKO empfiehlt die Impfung nun für Schwangere und Stillende.
Nun wird auch in Deutschland allen Schwangeren ab dem 2. Trimenon zur COVID-Impfung geraten. Eine entsprechende Beschlussvorlage hat die Ständige Impfkommission (STIKO) den Bundesländern und Fachkreisen vorgelegt.
Bei jüngeren Herzinfarkt-Patienten besteht häufig eine familiäre Prädisposition für Herzerkrankungen. Doch auch ein ungesunder Lebensstil scheint bei ihnen wesentlich zum erhöhten Infarktrisiko beizutragen, legen Ergebnisse einer Studie deutscher Kardiologen nahe.
Stillende Frauen, die sich gegen COVID-19 impfen lassen, sorgen sich um die Gesundheit ihres Säuglings. Ob eine Übertragung der mRNA aus dem Vakzin über die Milch auf das Kind möglich ist, wurde jetzt in einer kleinen US-Studie untersucht.
Ein hoher Zuckerverzehr bei Jugendlichen geht US-amerikanischen Forschern zufolge mit einer Risikozunahme für Vorstufen kolorektaler Karzinome einher. Sie entdeckten aber auch Lebensmittel, die die negativen Folgen abschwächen könnten.
Die schwerwiegenden Folgen von Tiefkühlpizza, Burger oder Fertigsuppe belegen aktuelle Daten: Je höher der Anteil hochverarbeiteter Lebensmittel auf dem Speiseplan von Kindern ist, desto stärker nehmen der Studie zufolge auch die Adipositasparameter bis zum jungen Erwachsenenalter zu.
Kinder und Jugendliche mit bestimmten chronischen Erkrankungen sind im Fall einer SARS-CoV-2-Infektion besonders häufig von schweren Verläufen betroffen. Welche Vorerkrankungen das konkret betrifft, verdeutlicht eine aktuelle US-Studie.
Bei Patienten unter 18 Jahren mit Acne inversa wird die Diagnose im Schnitt erst etwa zwei Jahre nach Symptombeginn gestellt, legt eine neue Studie nahe. Das kann zu Untertherapie und Folgeschäden führen.
Können wir mithilfe der Genanalyse den Erfolg einer Adipositastherapie demnächst schon im Vorfeld einschätzen und die Patienten gezielt einer individuellen Maßnahme zuführen? Eine Münchner Studie hat nach Antworten auf diese Frage gesucht.
Wenn Mütter während der Stillzeit Kuhmilch oder daraus erzeugte Produkte verzehren, scheint das einer neuen Studie zufolge das Risiko für Nahrungsmittelallergien bei ihren Kindern zu verringern.
Das Jahr 2020 wird auch als erstes Jahr mit zugelassenen Apps auf Rezept in die Geschichte eingehen. Zum Jahreswechsel kam nochmals Bewegung in die DiGA-Liste beim BfArM. Verordnungsfähig sind Apps u.a. bei Adipositas, Migräne, depressiven Episoden oder Schlafstörungen.
Lindert Butylscopolaminbromid – mit seinen spasmolytischen Eigenschaften – unspezifische kolikartike Bauchschmerzen bei Kindern womöglich effektiver als Paracetamol? Zur Akutbehandlung eingesetzt lieferten sich die beiden Schmerzmittel in einer Vergleichsstudie ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Es ist nicht nötig, SARS-CoV-2-infizierte Mütter auf der Entbindungsstation von ihren Neugeborenen zu trennen. Keines der Kinder entwickelte in einer New Yorker Studie klinische Hinweise auf eine Virusübertragung, selbst wenn es gestillt wurde.
Niedrige Vitamin-D-Spiegel sind bei jungen Asthmapatienten offenbar mit einer geringeren Lungenfunktion und einer schwereren Ausprägung der Erkrankung assoziiert. Im Umkehrschluss müsste sich die Supplementierung positiv auf das Krankheitsgeschehen auswirken. Oder etwa doch nicht?
Das Pasteurisieren von Muttermilch mithilfe des Holder-Verfahrens inaktiviert SARS-CoV-2 zuverlässig, legt eine kanadische Studie nahe. So kann gespendete Muttermilch aus Milchbanken gefahrlos für Frühgeborene eingesetzt werden.
Wie schon bei Erwachsenen festgestellt, ist die Adipositas offenbar auch bei Kindern ein wichtiger Risikofaktor für einen schweren Verlauf von COVID-19. Darüber hinaus fanden US-Ärzte eine Reihe weiterer Hinweise auf drohende Gefahr.
Was muss man im Umgang mit Schwangeren während der Corona-Pandemie beachten? Ein US-Team hat die aktuelle Datenlage aus gynäkologischer, pädiatrischer und infektiologischer Sicht zusammengefasst.
Forscher haben einen weiteren möglichen Übertragungsweg für SARS-CoV-2 gefunden: Bei einer infizierten Schwangeren wiesen sie das Virus in der Muttermilch nach.
Nach einer schwedischen Kohortenstudie ist die Mortalitätsrate junger Erwachsener, die schon in der Kindheit adipös waren, dreimal so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung.
Obstipation ist ein verbreitetes Problem unter Kindern. Unter Erwachsenen verbreitet sind hingegen falsche Ansichten darüber, wie den Kleinen beim Stuhlgang zu helfen ist. Was richtigerweise zu tun wäre, haben britische Pädiater untersucht.
Rollt eine Fettleberschwemme auf uns zu? Britische Forscher fanden in einer Kohorte junger Erwachsener bei jedem fünften eine nicht alkoholische Steatose bereits mit Mitte 20.
Milch macht nicht nur munter, sondern stärkt auch die Knochen – gute Argumente für einen möglichst hohen Konsum. In aktuellen Studien mit Kleinkindern kommen allerdings immer mehr Zweifel an einer solchen Schutzfunktion auf.
Wenn Babys stundenlang brüllen und sich vor Bauchkrämpfen winden, ist das auch für die Eltern eine Qual. Wirksame Therapien sind rar. Nun haben sich britische Forscher in der komplementären und alternativen Medizin umgesehen.
Bei adipösen Kindern stellen Ärzte schon zu Beginn der Pubertät in 30 bis 50 Prozent der Fälle mindestens eine Komponente des Metabolischen Syndroms fest. Wichtig ist es, bei ersten Anzeichen zu behandeln und Transitionsprogramme in die Regelversorgung zu bringen
Auch in Deutschland leben immer mehr Kinder, die zu Hause nicht (regelmäßig) ausreichend zu essen bekommen. Nach einer Studie aus den USA hat das umfassende negative Konsequenzen für ihren Gesundheitszustand.
Kaum ist das Kind geboren, werden die Koffer gepackt: Viele junge Familien nutzen die gemeinsame Elternzeit für ausgiebige Reisen. Kinderärzte äußern Bedenken.
Das Augenmerk früh auf das Zungenbändchen eines Neugeborenen zu richten, scheint sich zu lohnen. Denn wie eine Studie jetzt zeigt, hat mehr als die Hälfte der Säuglinge im Fall einer Verkürzung Probleme mit dem Trinken an der Brust.
Übergewicht schlägt offenbar schon bei Vorschulkindern auf die Gesundheit. Vier- bis Sechsjährige, die dick oder fettleibig sind, haben ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, offenbart eine spanische Studie.
Auch junge Familien reisen im Urlaub gerne ins nichteuropäische Ausland. Sind die Kinder noch sehr klein, sollten Eltern einiges beachten, betont der Pädiater und Reisemediziner Dr. Mathias Wagner im Interview mit der "Ärzte Zeitung".
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sieht Schwangere, Stillende und Kleinkinder unter veganer Ernährung als gefährdet an. Ernähren sich Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit vegan, muss die Versorgung mit kritischen Nährstoffen ärztlich überprüft werden.
Eine frühkindliche Infektion mit einer bisher unbekannten Klasse von Erregern aus Kuhmilch und aus Rindfleisch (BMMF) kann das Risiko für Darmkrebs, möglicherweise auch für andere Krebsarten und chronische Erkrankungen, steigern.
Dicke Jugendliche zeigen vor allem dann eine gestörte Insulinsensitivität, wenn sie zu wenig oder asynchron zu ihrem natürlichen Rhythmus schlafen. Ein Hindernis für ausreichend synchronen Schlaf ist ein früher Schulbeginn.
Mit zunehmendem Alter verringert sich die Zeit pro Tag, in der Kinder körperlich aktiv sind. Doch anders als gedacht, beginnt diese Phase nicht erst mit Beginn der Pubertät.
Auf frischen Salatprodukten im Lebensmittelhandel haben Forscher antibiotikaresistente Keime mit übertragbaren Resistenzen nachgewiesen. Welche Produkte besonders betroffen sind, lesen Sie hier.
Die Behandlung von Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) wirkt sich auch ohne kraniale Bestrahlung negativ auf die Körperproportionen aus: Das Längenwachstum wird gebremst, das Gewicht nimmt zu und der Body-Mass-Index (BMI) steigt.
Wer als Sechsjähriger besonders dick ist, trägt ein sechsfach erhöhtes Risiko für eine Epiphysiolysis capitis femoris. Starkes Übergewicht mit zwölf Jahren bedingt sogar ein 17-fach erhöhtes Risiko.
Um die Gesundheit von vielen adipösen Kindern ist es nicht gut bestellt. Einige haben Erkrankungen, wie sie bei Patienten jenseits der 50 vorkommen, berichtet ein Experte. Hilfe für Betroffene gibt es kaum.
Wissenschaftler sind krebsauslösenden Agenzien auf der Spur, die in Milch und Fleisch von Rindern vorkommen. Die DNA-Strukturen vor allem aus dem Bakterium Acinetobacter baumannii stehen in Zusammenhang mit der Entwicklung von Darm- und Brustkrebs.
Im Haushalt verwendete Reinigungsmittel könnten Übergewicht von Kindern fördern. Möglicherweise schuld daran sind laut Ergebnissen einer Studie im Darm ausgelöste Veränderungen des Mikrobioms.
Milch verschleimt die Nase, glauben viele. Beweise sind jedoch rar. In einer kontrollierten Studie ließ sich die nasale Schleimproduktion mit Kuhmilch tatsächlich steigern, nicht aber mit Sojamilch.
2,8 Prozent und damit insgesamt 325 000 Jugendliche in Deutschland sind mit einem Gewicht über der 99,5 Perzentile extrem adipös. Genauso extrem ist jedoch auch deren Teilhabe und Lebensqualität eingeschränkt.
Nierensteine in der Achterbahn, Affen, die Menschen imitieren und der kalorische Wert von Menschenfleisch: Die Gewinner der Ig-Nobelpreise 2018 stehen fest.
Was wäre, wenn niemand rauchen, trinken oder ungesund essen würde – wenn die Luft sauber wäre und jeder genug Sport triebe? Forscher haben hochgerechnet, wie viele Krebsfälle sich dadurch wahrscheinlich verhindern ließen – und das sind einige.
Warum werden Dicke gesellschaftlich stigmatisiert? Dr. Johannes Oepen vom Adipositasnetzwerk Rheinland-Pfalz erläutert im Interview die Gründe – und was Betroffene dagegen tun können.
Eine landesweite Kohortenstudie aus Schweden belegt über einen Zeitraum von bis zu 18 Jahren ein deutlich reduziertes Risiko für ein invasives Zervixkarzinom nach quadrivalenter HPV-Impfung. Besonders ausgeprägt ist der Schutzeffekt bei frühem Impfzeitpunkt und im Rahmen schulbasierter Programme.
Wie gut Eltern darin sind, eine schwere Erkrankung ihres Nachwuchses zu erkennen, hat ein finnisches Studienteam untersucht. Hiernach ist auf das elterliche Bauchgefühl Verlass, wenn Kinder wirklich schwer krank sind. Sind sie es nicht, trügt das Gefühl oft.
Gedanken an eine Selbsttötung gehen Ärztinnen und Ärzten vergleichsweise häufig durch den Kopf. Hilfe wäre möglich, wird aber selten gesucht. Warum eigentlich?