Das chinesische Gesundheitssystem befindet sich an einem entscheidenden Punkt einer Reform hin zu den Errungenschaften westlicher Medizin und einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen medizinischer Qualität und individueller sowie volkswirtschaftlicher Finanzierbarkeit. Im Zuge des Transformationsprojektes eines universitären Zentrums für Gynäkologie und Senologie wird berichtet über Struktur und Funktionsweise einer Institution, die sich einer solchen Reform entsprechend deutschen Standards erfolgreich unterzogen hat. Die Rolle historischer und soziokultureller Bedingungen wird diskutiert.