Zum Inhalt

Gynäkologie und Geburtshilfe

Aktuelle Übersichtsarbeiten

Die postneoadjuvante Therapie des frühen Mammakarzinoms: Personalisierung als Schlüssel zur Prognoseverbesserung

Die postneoadjuvante Therapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung des frühen triple-negativen (TNBC) und HER2-positiven Mammakarzinoms bei Patientinnen mit Residualerkrankung, da diese ein deutlich erhöhtes Rezidivrisiko aufweisen. Beim …

Behandlung vasomotorischer Symptome bei Patientinnen mit Brustkrebs

Vasomotorische Symptome (VMS), vor allem Hitzewallungen und Nachtschweiß, gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen der endokrinen Therapie beim Mammakarzinom. Sie treten bei 30–95 % der Patientinnen auf und beeinträchtigen die Lebensqualität der …

Hyperandrogenämie bei Mädchen

Die Hyperandrogenämie bei Mädchen ist ein häufiges und klinisch relevantes Erscheinungsbild, das sich durch Anzeichen wie Hirsutismus, Akne, Alopezie oder Zyklusstörungen äußert. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von physiologischen …

Konnatale Zytomegalievirus-Infektionen

Die konnatale Zytomegalievirus-Infektion ist die häufigste angeborene Virusinfektion in Deutschland. Sie führt statistisch bei über hundert Neugeborenen pro Jahr zu symptomatischen Erkrankungen mit potenziell lebenslangen Folgen. Die neue …

Verhütung in der Adoleszenz

Verhütung ist Prävention. Nicht nur in der Adoleszenz bedeutet dies, mit wenigstens einem vernünftigen Auge in die Zukunft zu blicken, um Unerwünschtes möglichst nicht eintreten zu lassen: Adoleszenz heißt auch Wechsel von Abhängigkeit zu …

Juckreiz, Zyklus, Dysmenorrhö: Pubertätsfragen einfühlsam beantworten

Ob Vulvabeschwerden, Zyklusunregelmäßigkeiten oder Dysmenorrhö: Die Adoleszenz ist eine Phase tiefgreifender körperlicher und emotionaler Veränderungen. Neben fundiertem Fachwissen sind besonders Empathie und eine klare Kommunikation gefragt. Ein praxisnaher Leitfaden zur Zyklusanamnese unterstützt die strukturierte Einordnung der Beschwerden.

Schlaganfall bei Frauen – spezifische Risikofaktoren und Warnzeichen

Frauen zeigen häufiger unspezifische Symptome eines Schlaganfalls wie plötzliche Bewusstseinsveränderungen. Auch fallen klassische Risikofaktoren für einen Schlaganfall anders ins Gewicht. Hormonelle Einflüsse sind ebenfalls bedeutsam. Der CME-Beitrag gibt einen Überblick über die geschlechtsspezifischen Besonderheiten und die Therapie.

Neoadjuvante Therapie – Chancen der Therapieoptimierung

Die neoadjuvante systemische Therapie bei Brustkrebs im Frühstadium hat sich von einem primär chirurgisch orientierten Ansatz zu einem an der Tumorbiologie orientierten systemisch basierten Behandlungskonzept entwickelt. Sie ermöglicht eine …

Die deutsche S2k-Leitlinie zum PCOS – gibt es Unterschiede zur internationalen Leitlinie?

Im reproduktiven Alter sind 8–13% aller Frauen von einem Syndrom polyzystischer Ovarien (PCOS) betroffen, was es zu einer der häufigsten Endokrinopathien der Frau macht. In den letzten Jahren wurde der Fokus vermehrt auf die Langzeitfolgen des …

Risiko endokriner Interventionen bei Trägerinnen einer genetischen Disposition für Brustkrebs und gynäkologische Krebserkrankungen

Trägerinnen einer genetischen Disposition für Brustkrebs oder gynäkologische Krebserkrankungen befürchten eine Steigerung ihres genetisch bedingten Krebsrisikos durch hormonelle Interventionen. Dadurch werden ihnen endokrine Interventionen zur …

Perioperatives Management von Menschen mit Diabetes mellitus: Komplikationen bei gynäkologischen und geburtshilflichen Operationen

Frauen mit Diabetes mellitus weisen ein erhöhtes Risiko für perioperative Komplikationen bei gynäkologischen und geburtshilflichen Operationen auf. Einflussfaktoren sind Hyperglykämie, mikro- und makrovaskuläre Veränderungen, Wundheilungsstörungen …

Endokrine Therapie des Borderline-Tumors

Borderline-Tumoren (BOT) sind epitheliale Ovarialtumoren mit erhöhter Proliferationsaktivität bei fehlender Stromainvasion. Sie werden ausschließlich operativ behandelt und benötigen keine adjuvante Therapie. Die Rezidivrate liegt bei etwa 5 %.

Neue Wörter für alte Scham – eine historische und linguistische Analyse der Begriffe für das weibliche Genitale

Die Vulva ist die mit der weiblichen Sexualität verbundene Körperregion, deren anatomische Standardbezeichnungen Schamgegend, Schamlippen, Schamhügel, Schamhaare durch den Begriff „Scham“ eine moralische Bewertung bereits im Namen enthalten. Auch …

Möglichkeiten der endokrinen Therapie des Endometriumkarzinoms

Jährlich erkranken weltweit über 400.000 Frauen an einem Endometriumkarzinom (EC) – mit steigender Inzidenz. Trotz zahlreicher Neuerungen in der Therapie, wie beispielsweise des Einsatzes von Checkpointinhibitoren, behält die endokrine Therapie …

Vasomotorische Symptome in Menopause und Onkologie: Stellenwert von NK-Rezeptor-Antagonisten

Vasomotorische Symptome (VMS) gehören zu den häufigsten und belastendsten Beschwerden der Menopause und betreffen weltweit bis zu 80 % aller Frauen. Sie manifestieren sich typischerweise als Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche und …

Trauma und sexuelle Gesundheit – ein Leitfaden für die Praxis

Traumatische Erfahrungen können körperliche, psychische und sexuelle Gesundheit langfristig beeinträchtigen und sich in genitopelvinen oder funktionellen Beschwerden zeigen. Viele Betroffene schweigen aus Scham oder Schuldgefühl. Ein Leitfaden für die traumasensible Anamnese und Unterstützung Ihrer Patientinnen.

Müttersterblichkeit in Deutschland – Zwischen niedriger offizieller Ratio und systematischen Erfassungsdefiziten

Das Ausmaß von Müttersterblichkeit gilt als zentraler Indikator für die Versorgungsqualität eines Gesundheitssystems. Für das Jahr 2020 beträgt die offiziell berichtete maternale Mortalitätsratio für Deutschland 4 Müttersterbefälle (MSTF) pro …

Rückgang der Anwendung hormoneller Kontrazeptiva bei Frauen: Genese kritischer Einstellungen in reproduktiven Biografien

Die Nutzung der „Pille“ Der alltagssprachliche Begriff „Pille“ wurde in diesem Artikel bewusst gewählt, da sich die Untersuchung primär mit lebensweltlichen Diskursen zu oralen Kontrazeptiva befasst. ist in Deutschland seit Jahren rückläufig [ 1 – …

Neu im Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe

Wird die Therapie bei inflammatorischem Brustkrebs voreilig deeskaliert?

Die Prognose beim inflammatorischen Mammakarzinom bleibt ungünstig, wie eine Analyse von US-Registerdaten nahelegt. Ein weiteres Problem ist demnach, dass zunehmend weniger Frauen die leitliniengerechte trimodale Therapie erhalten. 

Relacorilant verlängert Überleben bei platinresistentem Ovarialkarzinom

Durch Hinzunahme des Glukokortikoid-Rezeptor-Antagonisten Relacorilant zu nab-Paclitaxel wird bei Frauen mit platinresistentem Ovarialkarzinom nicht nur das progressionsfreie, sondern auch das Gesamtüberleben verlängert. Laut finaler Analyse der ROSELLA-Studie gewinnen sie vier Monate an Lebenszeit.

Viel Werbung, wenig Evidenz auf Instagram

Für viele Frauen sind soziale Medien eine wichtige Informationsquelle zu Beschwerden in den Wechseljahren. Eine Analyse von Instagram-Beiträgen zeigt jedoch, dass dort vor allem Nahrungsergänzungsmittel beworben werden – häufig ohne medizinische Expertise und ohne belastbare wissenschaftliche Grundlage.

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Medizinischen Rat von Chatbots auf der Basis sogenannter künstlicher Intelligenz haben laut Umfragen bereits knapp die Hälfte aller Erwachsenen schon einmal eingeholt. Welche Chancen und Risiken birgt das?

Update Gynäkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise
Teenagerin im Gespräch mit Ärztin/© Studio Romantic / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Bei Frauen äußert sich ein Schlaganfall häufiger durch untypische Zeichen wie Schwindel, plötzliche Verwirrtheit, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsveränderungen./© FG Trade / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Arzt spricht mit Patientin/© MTStock Studio / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Inflammatorisches Mammakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH, Junge Frau nutzt Smartphone/© sebra / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Vater recherchiert am Smartphone/© Elnur / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)