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In der Diagnostik und Therapie der Endometriose hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Aktualisierung der Leitlinie zeigt: moderne Endometriose-Versorgung muss mit überholten Vorstellungen aufräumen, Frauen in ihren Beschwerden ernst nehmen und individuell auf sie eingehen. PD Dr. med. Stefanie Burghaus, Gynäkologin und Leitlinien-Koordinatorin, erklärt im Podcast, was das für die Praxis bedeutet.
Der urogenitale Prolaps bei Frauen verursacht oft Symptome einer über- oder unteraktiven Blase, die nach einer Prolapskorrektur erneut auftreten können. In einer Studie wurde untersucht, inwiefern eine langfristige Heilung vom Erfolg bzw. Ausmaß der Prolapskorrektur abhängt.
Die nordamerikanische Young Women’s Breast Cancer Study hat untersucht, wie häufig isolierte lokoregionäre Rezidive bei behandelten Brustkrebspatientinnen unter 40 Jahren auftreten – und ob der molekulare Subtyp das Risiko beeinflusst. Könnten die Ergebnisse die chirurgische Entscheidungsfindung verändern?
Das Rekonstruieren der Brust bei Mastektomie sollte so früh wie möglich geplant werden. Dass die Bestrahlung grundsätzlich vor Expander- oder Implantateinsatz und autologem Lappen durchgeführt werden sollte, gilt nicht mehr.
Schlingenexzision am Gebärmutterhals ohne Vollnarkose? Ein Zentrum in Österreich hat die sogenannte „loop electrosurgical excision procedure“ (LEEP) auf Lokalanästhesie umgestellt – mit positiven Effekten für Patientinnen und Behandlungsqualität.
In einer französischen Studie hatten Chirurgiepatienten und -patientinnen, die morgens gleich als Erstes auf den Tisch kamen, deutlich schlechtere Karten als diejenigen, die erst später dran waren.
Etwa 6% der rekonstruktiven und 1% der kosmetischen Brustimplantate benötigen eine Revision. Diese werden bei rekonstruktiven Implantaten unabhängig vom Implantattyp nötig. Unter den kosmetischen Implantaten zeigen sich Vorteile für anatomische Polyurethan-Silikon-Implantate.
Die COMET-Studie zeigt, dass aktives Monitoring bei Patientinnen mit duktalem Carcinoma in situ (DCIS) hinsichtlich der kumulativen Zwei-Jahres-Rate an ipsilateralen invasiven Karzinomen der leitliniengerechten Standardbehandlung nicht unterlegen ist. Dennoch wird von einem Verzicht auf eine Operation abgeraten, wie in einem begleitenden Editorial betont wird.
Die Gefahr, dass nach operativer Entfernung einer Zervixkarzinom-Vorstufe erneut eine Krebsvorstufe oder ein Zervixkarzinom auftreten, ist bei Frauen mit Adipositas höher als bei normalgewichtigen Frauen.
Ob sich die Prognose von Patientinnen mit Mammakarzinom im frühen Stadium eintrübt, wenn man die Biopsie von Sentinel-Lymphknoten unterlässt, ist in der INSEMA-Studie untersucht worden. Der Biopsieverzicht ist hiernach der Entnahme nicht unterlegen.
Schwedische Registerdaten sprechen dafür, dass Mütter, für die die Geburt des ersten Kindes mit erheblichen medizinischen Problemen einhergeht, nachfolgend seltener Nachwuchs zur Welt bringen als nicht vorbelastete Frauen.
Sollten Frauen bei einer Sterilisation auch gleich die Eileiter entfernen lassen, um die Krebsgefahr zu senken? Das Komplikationsrisiko bei einer laparoskopischen Salpingektomie spricht zumindest nicht dagegen – es ist ähnlich niedrig wie bei einem Eileiterverschluss.
Wird ein Gel mit aus Fettgewebe gewonnenen Stammzellen direkt nach der Operation in die Einschnittstelle injiziert, kann das eine Narbenbildung verringern. Das legt eine chinesische Studie mit Frauen nahe, die sich einer Brustverkleinerung unterzogen.
Bis zum November 2024 tritt das Selbstbestimmungsgesetz in zwei Stufen in Kraft. Es stärkt die Rechte von trans- und nichtbinären Menschen. Wie diese darüber hinaus interdisziplinär unterstützt werden können, stellte Annette Güldenring, Weddingstedt, beim Senologiekonkress 2024 vor.
Die Hamburger Radioonkologin Julia Precht lebt ihre künstlerische Seite als medizinisch-rekonstruktive Tätowiererin aus – und hilft Frauen nach Brustkrebs und Operation, sich mit einem Brustwarzen-Tattoo wieder wohlzufühlen.
Die perioperative Applikation von vaginalem Estrogen erhöht nicht die Erfolgsrate von Prolapsoperationen mit Ligamentfixation. In einer Studie war kein Unterschied zur Anwendung von Placebo erkennbar.
Die bei einer Hysterektomie aus benigner Indikation gleichzeitig erfolgende bilaterale Salpingo-Oophorektomie senkt das Risiko für Ovarialkarzinome. In Abwesenheit einer individuellen Gefährdung sollte man sich den Eingriff jedoch gut überlegen.
Können sich Patientinnen und Patienten, die für einen ambulanten Eingriff ausgewählt wurden, in Sicherheit wiegen? Die Auswertung einer großen US-Datenbank zeigt: Die Eingriffe wurden offenbar mit Bedacht gewählt, das Risiko für postoperative Komplikationen war in der Studie vergleichsweise gering.
Ein minimalinvasiver Zugang zur chirurgischen Behandlung von Brustkrebs führt nicht zu schlechteren Ergebnissen als konventionelle Operationsmethoden, wie ein chinesisches Forschungsteam gezeigt hat.
Intrauterine Verwachsungen sind häufige Komplikationen bei Eingriffen, die im Rahmen einer Fehlgeburt notwendig sind. Der Einsatz von Hyaluronsäure-Gel während des Eingriffs könnte dem vorbeugen. Eine französische Studie hat den Nutzen prospektiv untersucht.
Es gibt eine Reihe Argumente, die für die brusterhaltende Operation beim frühen Mammakarzinom sprechen. Die langfristig etwas bessere Lebensqualität ist eines davon.
Urogynäkologie ist mehr als TVT-Bänder zu implantieren. Urologen fordern bei Harninkontinenz eine differenzierte Diagnostik vor der Primär- und Sekundärtherapie. Denn viele Frauen sind unzufrieden.
Bei resezierbaren Ovarialkarzinomrezidiven lohnt es sich, vor der systemischen Therapie erneut zu operieren. In der jetzt nachzulesenden Studie SOC-1 wurde dadurch das progressionsfreie Überleben signifikant verlängert.
Frauen mit pathogenen Varianten der Gene BRCA1 und BRCA2 können ihr Risiko für Ovarialkrebs durch eine Salpingo-Oophorektomie reduzieren. Eine Studie war der Frage gewidmet, ob damit auch das Brustkrebsrisiko sinkt.
Welche affektiven Störungen mit der natürlichen Menopause einhergehen können, ist in der medizinischen Literatur gut belegt. Doch was geschieht mit Frauen, deren Menopause durch eine präventive Operation herbeigeführt worden ist?
Erfolgt die operative Deckung einer Myelomeningozele noch vor der Geburt, wirkt sich das bis ins schulpflichtige Alter positiv auf die motorischen Fähigkeiten der Kinder aus. Das hat eine Folgeanalyse der MOMS-Studie gezeigt.
Nicht immer führen eine konservative oder medikamentöse Behandlung der weiblichen Belastungsinkontinenz zum gewünschten Therapieerfolg. Weitere Behandlungsoptionen können die vaginale CO2-Lasertherapie oder eine Schlingenoperation sein. Aber: Wirkt sich der BMI auf die Lebensqualität nach einer SPARC-Op. aus?
Nach Entfernung eines nachweislich (prä-)malignen Polypen in der Gebärmutter betrug das Risiko eines Endometriumkarzinoms in einer niederländischen Studie gut 30%. Dieses Ergebnis stützt den Autoren zufolge die Empfehlung, bei postmenopausalen Frauen mit entsprechendem Befund eine Hysterektomie durchzuführen.
Besteht bei Patientinnen mit Mammakarzinom die Indikation zur axillären Dissektion, stellt sich die Frage, wie viele Lymphknoten denn entfernt werden sollten. Deutsche Mediziner haben nachgezählt.
Die vor Operationen notwendige Nahrungskarenz kann auch negative Auswirkungen haben. Britische Anästhesisten schlagen daher vor, das Nüchternheitsgebot weiter zu modifizieren.
Im OP wird übers Wetter und den letzten Wochenendausflug geredet. Und manchmal hängt der Haussegen schief: Forscher haben die Kommunikation im OP und die Streitkultur unter Ärzten untersucht.
Frauen mit lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom leben nach Radiochemotherapie (RCT) länger krankheitsfrei als nach einer Operation mit vorgängiger neoadjuvanter Behandlung.
Die urologische Versorgung in Ghana findet nur sehr eingeschränkt statt. Der Verein "Die Ärzte für Afrika" unterstützt sechs Kliniken vor Ort – eine Herzensangelegenheit.
Weil es immer wieder Diskussionen über den Nutzen langärmeliger OP-Kittel zur Verringerung von Kontaminationen im Vergleich zu kurzärmeliger Kleidung gibt, haben US-Chirurgen kontrolliert Operationsvorbereitungen nachgestellt.
Die Intimchirurgie gehört zu den Top 5 der ästhetisch-plastisch-chirurgischen Verfahren – an fünfter Stelle nach Fettabsaugung, Mammaaugmentation, Blepharoplastik des Oberlids sowie der Mastopexie. Was spricht dafür – und was dagegen?
Junge Brustkrebspatientinnen mit BRCA1- oder BRCA2-Mutation haben in den ersten zehn Jahren nach der Diagnose dieselben Überlebenschancen wie Patientinnen ohne BRCA-Mutation.
Die lokale Behandlung einer CIN erhöht bei nachfolgenden Schwangerschaften das Risiko für Komplikationen, insbesondere Frühgeburten. Je radikaler der Eingriff, desto höher ist dieses Risiko. Forscher vermuten ein komplexes Zusammenspiel zwischen HPV, Scheidenmikrobiom und immunologisch-metabolischen Faktoren.
Nach einer chirurgisch festgestellten Endometriose besteht ein erhöhtes Risiko für weitere gynäkologische Eingriffe und die Entstehung eines Ovarialkarzinoms.
Bei Frauen mit Brustkrebs im Stadium T1 oder T2 ist eine Entfernung der Wächterlymphknoten einer Axilladisektion mit Blick auf das Gesamtüberleben nicht unterlegen.
Für Frauen, die ein Kind per Sectio entbunden haben, ist eine spätere Hysterektomie, einer dänischen Kohortenstudie zufolge, mit vermehrten Komplikationen und einer höheren Reoperationsrate verbunden.
Wie wirkt sich der Umgang des leitenden Chirurgen mit seinen Mitarbeitern während einer Op. auf die Leistung des Teams aus? Eine kanadische Studie hat die Effekte von vier verschiedenen Verhaltensweisen untersucht.
Frühinvasive Adenokarzinome der Zervix stellen die behandelnde Gynäkologin vor ein Problem: Genügt die Konisation oder sollte sicherheitshalber hysterektomiert werden? Eine US-Studie hat versucht, die Frage zu beantworten.
Für Frauen mit gehäuften Brustkrebsfällen in der Familie stellt sich die Frage nach einer prophylaktischen Mastektomie. In welchen Fällen diese Vorsorgemaßnahme sinnvoll ist und wann nicht – darüber sprach Prof. Dr. Bernd Gerber auf dem FOKO.
Die Netzeinlage bei Genitalprolaps ist in Verruf gekommen. In Schottland wurde der Einsatz von Bändern und Netzen gar über Nacht verboten. Für ein differenziertes Vorgehen setzten sich Diskutanten auf dem FOKO 2017 ein.
Die brusterhaltende Therapie ist beim Mammakarzinom heute Standard. Dem durch Operation und Strahlentherapie entstehenden Volumenmangel kann auch durch Lipotransfer begegnet werden. Doch ist das sicher?
Metastasen des Endometriumkarzinoms lassen sich mithilfe der Wächterlymphknotenbiopsie offenbar mit hoher Genauigkeit vorhersagen. Beim Staging des Karzinoms könnte sie den Ärzten zufolge den betroffenen Frauen eine Lymphonodektomie ersparen.
Frauen mit unilateralem Brustkrebs, die von ihrem Operateur entsprechend beraten werden, entschließen sich nur selten zu einer vorbeugenden Mastektomie der krebsfreien Brust.
Das Morcellieren von Uterusmyomen ist in die Diskussion geraten, seit die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA 2014 vor den Risiken des Einsatzes von Morcellatoren gewarnt hat. Die Operationstechnik war auch Thema beim Gyn-Update 2016 in Berlin.
Klagen Frauen in der Frühschwangerschaft über heftige einseitige Bauchschmerzen, schließt ein dahingehend unauffälliger sonografischer Befund eine heterotope Schwangerschaft keineswegs aus, wie diese Kasuistik eindrucksvoll bestätigt.
Aus Angst vor Problemen beim Geschlechtsverkehr ziehen viele Frauen eine subtotale der totalen Hysterektomie vor. Doch diese Sorge sollte nicht ausschlaggebend für die Therapieentscheidung sein.
Eine prophylaktische Salpingektomie, die bei einer Hysterektomie vorgenommen wird, verringert die ovarielle Funktionsreserve nicht. Das bestätigt eine kleine randomisierte kontrollierte Studie.
Operieren am wachen Patienten stellt für den Chirurgen und sein Team eine besondere Herausforderung dar. US-Forscher haben 23 Operateure nach ihren Strategien für das Gespräch mit dem Patienten und die Kommunikation im Team befragt.
Wird die Brust nach einer Krebsoperation mit Eigenfett wieder aufgebaut, erhöht dies nicht das Rückfallrisiko. Einzig ausgenommen von dieser Regel sind Frauen, die sich einer Hormontherapie unterziehen müssen.
Muss bei Patienten die Blase entfernt werden, kann der kontinente Harnblasenersatz die Lebensqualität weitestgehend erhalten. Allerdings handelt es sich um eine hochkomplexe Op-Technik, um deren Fortbestand sich DGU-Präsident Prof. Stephan Roth Sorgen macht.
Die Hochfrequenz-Endometriumablation erzielt bei Patientinnen mit starken Monatsblutungen, auch wenn sie ein hohes Operationsrisiko aufweisen, hervorragende Ergebnisse. Das wurde in einer aktuellen Studie aus Hannover zum ersten Mal an einer großen Patientenzahl gezeigt.
Etwa die Hälfte aller Frauen bekommt nach einem operativen Refertilisierungseingriff ein Kind, allerdings hängt die Erfolgsaussicht vom Alter der Frau ab.
Ist eine notfallmäßige Entbindung per Kaiserschnitt nötig, sollte es schnell gehen – aber vielleicht auch nicht zu schnell, wie eine Studie vermuten lässt, die Geburtshelfer der New Yorker Columbia-Universität vorgelegt haben.
Beim Zervixkarzinom ist in der Regel eine Operation erforderlich. Neben dem bisherigen Standard, der Wertheim-Operation, wird in einigen Zentren ein relativ neues Therapieprinzip, die totale mesometriale Resektion (TMMR), durchgeführt.
Eine Endometriose ist häufig mit einem unerfüllten Kinderwunsch assoziiert, auch wenn ein kausaler Zusammenhang nur schwer zu belegen ist. In der Praxis stellt sich die Frage, welche Methoden die Fertilität dieser Patientinnen verbessern können.
Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hat ein großes Leitlinienprogramm aufgelegt. In einigen Wochen erwartet werden die Leitlinien zur Hysterektomie bei benignen Erkrankungen und zum Uterussarkom.
Bei Zwerchfellhernie, urogenitalen Fehlbildungen oder Pneumothorax können fetalchirurgische Eingriffe ein Leben des Kindes mit guter Lebensqualität ermöglichen. Manche Diagnosen führen dank früher Erkennung aber inzwischen meist zum Abbruch der Schwangerschaft.
Bei therapiebedürftigem Prolaps kann komorbid eine Stressinkontinenz (SIK) vorhanden sein, nicht selten ist sie aber auch durch den Prolaps larviert. Es gibt Empfehlungen, prophylaktisch beides in einer Op. anzugehen. Es gibt aber auch Gründe dagegen.
Folgt auf eine Mastektomie mit axillärer Lymphknotendissektion ein Eingriff zur Rekonstruktion der Brust, sinkt das Risiko der Frauen, ein mit der Lymphadenektomie verbundenenes Armödem zu entwickeln.
Der Anteil der Brustkrebspatientinnen, die sich beide Brüste amputieren lassen, ist in Kalifornien stark angestiegen. Ein Überlebensvorteil gegenüber der brusterhaltenden Operation plus Bestrahlung lässt sich indes nicht erkennen.
Brustkrebspatientinnen ab einem Alter von 75 Jahren werden laut niederländischen Daten nicht mehr so häufig operiert wie noch vor 15 Jahren. An den Überlebenschancen hat das offenbar nichts geändert.
In der Therapie der weiblichen Belastungsinkontinenz sind sowohl das TVT-Verfahren als auch die transobturatorische Technik (TOT) hoch effektiv. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Cochrane-Instituts hervor. Bei der TOT kommt es allerdings zu deutlich weniger Komplikationen.
Ein um bis zu 27% verringertes Brustkrebsrisiko fanden die Autoren einer Kohortenstudie bei Frauen, die sich Gebärmutter und Ovarien entfernen ließen. Nach dem Eingriff stieg allerdings das Risiko für Melanome.
Der Körperwahn kennt heutzutage keine Grenzen mehr – optimiert wird, was geht. Selbst die Genitalregion ist vor chirurgischen Techniken nicht mehr gefeit. Aber kommen Frauen durch eine Schamlippenverkleinerung mit ihrem Aussehen wirklich ins Reine?
Die Komplikationsrate bei brustwarzenerhaltender Mastektomie hängt von der Technik, aber auch von den anatomischen Verhältnissen ab. Vor allem eine Schnittführung quer durch den Warzenhof war in einer US-Studie mit stark erhöhten Raten von Brustwarzennekrosen assoziiert.
Findet sich in einer Stanzbiopsie der Brust eine atypische lobuläre Hyperplasie (ALH) oder ein lobuläres Carcinoma in situ (LCIS), folgt gewöhnlich die Exzision. Doch der Eingriff ließe sich in einem Großteil der Fälle vermeiden.
In einer Umfrage nannten fünf von sechs Vaginalchirurgen muskuloskelettale Probleme wie Rücken-, Nacken und Schulterschmerz. Bei über der Hälfte der Betroffenen wird die Arbeit dadurch erheblich beeinträchtigt.
Vor einer übereilten Entscheidung bei Patientinnen mit familiärem Brustkrebsrisiko warnten Experten auf dem 33. Senologiekongress in München. Bei der Beratung solle das individuelle Risiko in einem überschaubaren Zeitraum im Vordergrund stehen. Akuter Zeitdruck bestehe dabei fast nie.
Knapp 18 % der Frauen in Deutschland haben sich die Gebärmutter entfernen lassen. Vor allem Frauen mit hohem BMI, niedrigem Sozialstatus und vielen Kindern unterziehen sich der Prozedur.
Frauen mit Uterusmyomen tragen ein höheres Risiko, atherosklerotische Komplikationen zu entwickeln, wie eine große populationsbasierte Kohortenstudie ans Licht gebracht hat.
Präeklampsie betrifft rund 3% aller Schwangeren und das meist zum geplanten Geburtszeitpunkt. Eine britische Studie prüfte nun, ob ein gezieltes Vorgehen in der späten Gestationsphase das Risiko senken kann.
Metastatische Rezidive sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs häufig und verschlechtern die Prognose deutlich. Eine umfassende Kohortenstudie aus Kalifornien zeigt klare Unterschiede nach Tumorart, Stadium und Diagnosejahr.
Eine Ärztin des Klinikums Bremen-Mitte soll in 34 Fällen Befunde von Gewebeproben fehlerhaft interpretiert haben. Viele Patientinnen erhielten deshalb eine unnötige Antikörper- oder Chemotherapie.