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10.04.2017 | Gynäkologische Onkologie | Leitthema | Ausgabe 7/2017

Der Gynäkologe 7/2017

Multigentests zur Risikoabschätzung beim frühen Mammakarzinom

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 7/2017
Autoren:
Prof. Dr. M. Schmidt, C. Denkert
Wichtige Hinweise

Redaktion

N. Maass, Kiel
W. Janni, Ulm
W. Jonat, Kiel

Zusammenfassung

Zur Festlegung der adjuvanten Therapie beim Mammakarzinom ist eine möglichst genaue Einschätzung des Risikos für einen Rückfall von entscheidender Bedeutung. Dies gilt insbesondere der Frage, welche Patientin zusätzlich zu einer endokrinen Therapie noch mit einer Chemotherapie behandelt werden sollte. In den letzten Jahren sind in diesem Zusammenhang neuere Biomarker wie Genexpressionssignaturen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Für den praktischen Einsatz ist es wichtig, dass Tests zu Genexpressionssignaturen auch an formalinfixiertem paraffin-eingebettetem Tumorgewebe durchgeführt werden können. Um eine ungenaue Risikoklassifikation und damit eine mögliche Unter- bzw. Übertherapie zu vermeiden, müssen sorgfältige analytische und klinische Validierungen sowie ein hoher Level of Evidence (LoE) gefordert werden. Von den kommerziell erhältlichen Genexpressionssignaturen werden derzeit MammaPrint® und Oncotype DX® mit prospektiven Studienergebnissen LoE IA, EndoPredict® und Prosigna® LoE IB von der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) eingestuft. Diese Multigentests können bei ausgewählten hormonrezeptorpositiven und HER2-negativen Patientinnen eingesetzt werden, wenn alle anderen Kriterien keine Therapieentscheidung zulassen.

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