Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

15.05.2017 | Gynäkologische Onkologie | Leitthema | Ausgabe 7/2017

Der Gynäkologe 7/2017

Lebensstilfaktoren und Komplementärmedizin beim Mammakarzinom

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 7/2017
Autoren:
Dr. med. P. Voiß, Prof. G. Dobos, K.-E. Choi, S. Lange, Dr. S. Kümmel, Dr. A. Paul

Zusammenfassung

Hintergrund

Die integrative Onkologie kombiniert konventionell bewährte Medizin (sog. Schulmedizin) mit wissenschaftlich geprüfter Komplementärmedizin/Mind-Body-Medizin (MBM). Weltweit wenden durchschnittlich 40 % der onkologischen Patienten komplementäre, alternative („complementary and alternative medicine“, CAM) bzw. integrativ-onkologische Verfahren an. Ihre Evidenzlage ist sehr inhomogen.

Ziel der Arbeit

Studienlage und Einsatzgebiete von CAM-Methoden und günstige Lebensstilfaktoren werden vorgestellt.

Ergebnisse

Während und nach der primären Therapie zeigt „mindfulness-based stress reduction“ (MBSR) positive Effekte wie weniger Angst und Stress, höhere Schlafqualität und gesundheitsbezogene Lebensqualität. Gut belegt sind positive Wirkungen von Yoga auf die Lebensqualität bei Mammakarzinom. Für Qigong und Tai-Chi sind positive Effekte auf Fatigue, Schlafqualität, Vitalität und Lebensqualität während und nach der Therapie dokumentiert. Präoperative Hypnose kann den Narkosemittelverbrauch sowie Schmerzempfindung, Übelkeit/Erbrechen, Fatigue und seelische Belastung vermindern. Gezielte Bewegungsinterventionen können die körperliche Fitness erhöhen und Fatigue reduzieren. Die Ernährung sollte reich an pflanzlichen Lebensmitteln sein und ein normales Körpergewicht angestrebt werden.

Schlussfolgerung

Für einige CAM-/MBM-Verfahren besteht eine gute Evidenzlage. Neben ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung sind zu empfehlen: Meditation und MBSR für mehr Lebensqualität, weniger Depressivität und verbesserte Stressbewältigung, Entspannungstraining zur Verminderung depressiver Symptome, Yoga bei Depressionen, Stimmungsschwankungen und Fatigue sowie Hypnose zur Linderung einer Fatigue.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Premium-Inhalten der Fachzeitschriften, inklusive eines Print-Abos.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 7/2017

Der Gynäkologe 7/2017Zur Ausgabe

Gynäkologie aktuell

Immunonkologie bei Brustkrebs

Magazin

Magazin

Medizinrecht

Die Leichenschau

Das könnte Sie auch interessieren

01.07.2017 | Sport bei Krebspatienten | NATUM | Ausgabe 4/2017

Bewegungstherapie beim Mammakarzinom

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.


    Sollte ich von der Zeitschrift nicht überzeugt sein, teile ich Ihnen dies bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des dritten Heftes mit.
    Wenn ich die Zeitschrift weiterlesen möchte, brauche ich nichts zu tun und bekomme dann das Jahresabonnement dieser Zeitschrift zum Gesamtpreis von 322,- € im Inland (Abonnementpreis 289,- € plus Versandkosten 33,- €) bzw. 364,- € im Ausland (Abonnementpreis 289,- € plus Versandkosten 75,- €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 26,83 € im Inland bzw. 30,33 € im Ausland.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.


    Alle genannten Preise verstehen sich inklusiver deutscher gesetzlicher Mehrwertsteuer.
    In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Wenn das Jahresabonnement nicht bis spätestens 30 Tage vor Ende des Bezugszeitraumes gekündigt wird, verlängert es sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

    Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

  2. Das kostenlose Testabonnement läuft nach 30 Tagen automatisch und formlos aus. Dieses Abonnement kann nur einmal getestet werden.

Passend zum Thema

03.08.2017 | Sonderbericht | Onlineartikel

Atemwegsinfektionen: viral oder bakteriell bedingt?

Da akute Infektionen der oberen Atemwege überwiegend viral bedingt sind, sollten sie zunächst symptomorientiert, z. B. mit Phytopharmaka, behandelt werden. Eine ausführliche Diagnostik ist dabei aber unverzichtbar – auch, um die Therapie bei bakterieller Beteiligung rechtzeitig zu eskalieren.

Bionorica SE

22.08.2017 | Sonderbericht | Onlineartikel

Antibiotika sinnvoll einsetzen

Insbesondere die Gruppe der multiresistenten gramnegativen Bakterien sieht Prof. Dr. Dr. André Gessner als bedeutendes Problem an und gibt Empfehlungen, wie niedergelassene Ärzte durch Achtsamkeit bei Antibiotika-Verordnungen weiteren Resistenzentwicklungen vorbeugen können.

Bionorica SE
ANZEIGE

Atemwegsinfektionen – Strategien zur Antibiotikaminimierung

Infektionen der Atemwege sind vor allem viralen Ursprungs. Antibiotika helfen gegen sie nicht. Wie Sie Atemwegsinfektionen sicher diagnostizieren, evidenzbasiert therapieren und gezielt vorbeugen – dazu finden Sie hier Artikel und Videos mit Statements von Experten.