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26.04.2017 | Gynäkologische Onkologie | Leitthema | Ausgabe 5/2017

Der Gynäkologe 5/2017

Erhaltungstherapie bei metastasierten gynäkologischen Malignomen

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 5/2017
Autoren:
Dr. med. V. Aivazova-Fuchs, K. Friese
Wichtige Hinweise

Redaktion

K. Friese, Oberaudorf
M. Kiechle, München

Zusammenfassung

Die Erhaltungstherapie ist ein relevanter Bestandteil der Behandlung von Patientinnen mit metastasierten gynäkologischen Malignomen. Beim metastasierten Ovarialkarzinom gehört der Angiogenesehemmer (AI) Bevacizumab zur Standardtherapie in der Primär- und Rezidivsituation sowie sowohl beim platinsensiblem als auch beim platinresistentem Rezidiv. Der Multikinasehemmer Sorafenib stellt in der Kombination mit Topotecan eine zwar nicht zugelassene, aber wirksame Therapieoption bei platinresistentem Rezidiv dar. Als besonders wirkungsvoll wird der Einsatz des PARP-Inhibitors Olaparib beim platinsensiblem Rezidiv für BRCA-mutierte Patientinnen mit metastasiertem Ovarialkarzinom angesehen. Weitere, viel versprechende PARP-Inhibitoren (Rucaparib, Niraparib) sowie Kombinationen aus den AI Cediranib oder Bevacizumab und PARP-Inhibitor Olaparib werden in Studien erforscht und sind nicht zugelassen. Der AI Bevacizumab ist auch bei metastasiertem Zervixkarzinom Bestandteil der klinischen Routine, sogar mit einem signifikant positiven Einfluss auf das OS. Eine Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren (Atezolizumab, Pembrolizumab, Avelumab) bei metastasierten Ovarial- und Zervixkarzinomen ist derzeit Gegenstand intensiver klinischer Studien, die vielleicht in naher Zukunft eine neue Therapieperspektive in den metastasierten Situationen eröffnen könnte.

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