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12.02.2018 | Gynäkologische Psychosomatik | CME-Kurs | Kurs

Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde

Zeitschrift:
Der Gynäkologe | Ausgabe 2/2018
Autoren:
Dr. M. Werling, A. J. Weblus, H. Kentenich
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
13.02.2019
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Die Psychosomatische Grundversorgung ist seit etwa 20 Jahren Bestandteil der Facharztweiterbildung Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Prävalenz von psychischen Störungen ist hoch, in der Frauenarztpraxis ist durchschnittlich etwa jede dritte Patientin betroffen. Angst- und Panikstörungen sowie affektive Störungen sind bei Frauen besonders häufig. Ebenfalls berücksichtigt werden muss eine hohe Rate an Gewalterfahrung bei Frauen (ca. 13% sexuelle, bis zu 35% körperliche Gewalt). Ein psychosomatisches Krankheitsverständnis beinhaltet die Kenntnis des biopsychosozialen Modells, das biologische, psychologische und soziale Faktoren für sich genommen und in ihren komplexen Wechselwirkungen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Krankheiten berücksichtigt. Nicht selten wird ein intrapsychischer Konflikt über ein körperliches Symptom ausgedrückt. Wesentlich bei psychosomatischen Erkrankungen ist es, von Anfang an parallel zur Organdiagnostik auch psychosoziale Überlegungen mit einzubeziehen und der Patientin gegenüber zu kommunizieren, um einer weiteren „Organfixierung“ und Chronifizierung vorzubeugen.

Lernziele

Nach Lektüre diese Beitrags ...

  • kennen Sie die Häufigkeit von psychischen Störungen bei Frauen sowie deren häufigste psychische Erkrankungen.
  • kennen Sie Aufbau und Ziele des Curriculum Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde.
  • können Sie unterschiedliche Ebenen der Gesprächsführung und unterschiedliche Kognitions-Emotions-Muster besser einschätzen.
  • sind Sie sensibilisiert, in der Beratung und Behandlung von Migrantinnen kultursensitive Ansätze, mehrsprachige Anschauungsmaterialien und professionelle Dolmetscher mit einzubeziehen.
  • haben Sie eine konkrete Vorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen der psychosomatischen Grundversorgung in der Frauenheilkunde.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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