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13.06.2019 | Gynäkologische Psychosomatik | Leitthema | Ausgabe 9/2019

Der Gynäkologe 9/2019

Stress und artifizielle Reproduktionstechnologien – Gibt es einen Einfluss?

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 9/2019
Autoren:
Prof. Dr. Christoph Dorn, Dr. Mareike Stiel, Dr. Almut Dorn
Wichtige Hinweise

Redaktion

K. Diedrich, Groß Sarau
B. Sonntag, Hamburg

Zusammenfassung

Hintergrund

Immer wieder wird diskutiert, inwiefern Stress bzw. Stresserleben (akut oder chronisch) sich auf die Ergebnisse (Outcome) von Reproduktionsmedizin (artifizielle Reproduktionstechnologien, ART) auswirkt.

Fragestellung

Gibt es anhand bisheriger wissenschaftlicher Studien Beweise für die Hypothese „Stress hat einen negativen Einfluss auf den Erfolg der ART“?

Material und Methode

Ein Review aktueller Literatur zum möglichen Zusammenhang zwischen Stress und ART-Outcome wurde erstellt.

Ergebnisse

Die meisten aktuellen Studien, insbesondere Metaanalysen, zeigen keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen Stress und ART-Outcome. Allerdings verursacht ART bei den Betroffenen Stress, der wiederum mit ein Grund für die hohen Drop-out-Raten bei IVF (In-vitro-Fertilisation) und ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) darstellt. Als medizinisch sinnvoll erachtete Therapien werden dadurch nicht selten vorzeitig beendet, und Paare können nicht von der kumulativen Schwangerschaftsrate profitieren.

Schlussfolgerung

Eine Beratung der Patientinnen bzw. der Paare über die o. g. Ergebnisse sind außerordentlich wichtig, um den Erfolgsdruck und den Stress der Therapie nicht noch zu erhöhen. Psychosoziale Beratungs- und spezifische Therapieangebote sollten aktiv empfohlen und bereitgestellt werden, um Stress und Drop-out-Raten zu reduzieren.

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