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23.01.2017 | Hämolytisch-urämisches Syndrom | Leitthema | Ausgabe 2/2017

Der Nephrologe 2/2017

Diagnostik und Therapie des Hochdrucks bei Systemerkrankungen

Zeitschrift:
Der Nephrologe > Ausgabe 2/2017
Autoren:
J. U. Becker, H. Haller, Prof. Dr. T. Feldkamp
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Haller, Hannover
J. Hoyer, Marburg
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter http://​dx.​doi.​org/​10.​1007/​s11560-017-0150-1 zu finden.

Zusammenfassung

Das Risiko, eine arterielle Hypertonie zu entwickeln, ist bei Systemerkrankungen mit primärer Endothelschädigung erhöht. Ursachen dafür sind eine endotheliale Mikroinflammation, durch die Inflammation ausgelöste Stenosen in größeren Arterien (insbesondere der Nierenarterien) sowie die medikamentöse Therapie der entzündlichen Grunderkrankung, welche zur Endothelschädigung geführt hat. Die endothelialen Schädigungsmechanismen führen dabei v. a. zu einem Verlust der Regulation des Gefäßtonus. Der induzierte Hochdruck kann allerdings selber eine endotheliale Schädigung auslösen, welche eine weitere Steigerung des Blutdrucks bewirkt und so zu krisenhaften Blutdruckanstiegen führen kann. Letztere werden deswegen häufig im Rahmen von Systemerkrankungen beobachtet und sollten Anlass zur Abklärung von sekundären Ursachen eines erhöhten Blutdrucks sein. Verschiedene Erkrankungen, wie z. B. Autoimmunerkrankungen, hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) oder Eklampsie, können hier ursächlich sein. Da spezifische Therapiestrategien für diese unterschiedlichen Systemerkrankungen verfügbar sind, sind die Suche nach den Ursachen und die Differenzialdiagnostik entscheidend. Histologisch zeigen sich diese Erkrankungen meist als maligne Nephrosklerose bzw. als thrombotische Mikroangiopathie. Bei der Therapie sollte grundsätzlich versucht werden, die auslösende Noxe der endothelialen Schädigung zu beseitigen. Diese Noxen können exzessive Blutdruckwerte sein, aber auch z. B. auf eine autoimmunologische Ursache oder beim atypischen HUS auf eine Störung im Komplementsystem zurückgehen. Therapeutisch kommen deswegen je nach Erkrankung neben der antihypertensiven Therapie auch immunsuppressive und komplementblockierende Therapiestrategien zur Anwendung.

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