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08.04.2020 | Hämorrhoidektomie | Leitthema | Ausgabe 6/2020

coloproctology 6/2020

Anatomie und Pathogenese der Analfissur

Eine Übersicht

Zeitschrift:
coloproctology > Ausgabe 6/2020
Autor:
FEBS, MBA Dr. Martin Mitteregger

Zusammenfassung

Als Analfissur wird ein länglicher, ulzeröser Defekt im nichtverhornenden Plattenepithel des Analkanals (Anoderm) bezeichnet, der zwischen Linea dentata und Anokutanlinie lokalisiert ist. Sie tritt meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr gleichmäßig verteilt über beide Geschlechter auf und hat eine Lebenszeitinzidenz von 11,1 %. Über 90 % aller Fissuren treten an der hinteren Zirkumferenz bei 6 Uhr in Steinschnittlage auf. Typische Symptome sind Hämatochezie und teils starke Schmerzen nach dem Stuhlgang, die sich durch die intensive nervale Versorgung, vermittelt durch somatoafferente Fasern des N. pudendus, erklären. Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Fissur, was sich einerseits aus der Dauer der Symptome ergibt, andererseits auch mit typischen anatomischen Veränderungen einhergeht. Während die akute Analfissur meist mit einer lokalen Irritation einhergeht, gibt es zur Entstehung der chronischen Fissur verschiedene Theorien. Einerseits ist die Fissur als ischämisches Ulkus durch lokale Minderdurchblutung bedingt, andererseits als entzündliches Geschehen ausgehend von den Proktodealdrüsen. Beide Theorien sind für die unterschiedlichen Therapieansätze relevant. Differenzialdiagnostisch sind natürlich das Hämorrhoidalleiden, entzündliche Ulzera anderer Genese, aber auch das Analkarzinom auszuschließen.

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