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01.02.2020 | Hämorrhoidektomie | Leitthema | Ausgabe 1/2020

coloproctology 1/2020

Sklerosierungstherapie

Ist diese Behandlung noch zeitgemäß?

Zeitschrift:
coloproctology > Ausgabe 1/2020
Autor:
Dr. Alex Furtwängler

Zusammenfassung

Die Behandlung des Hämorrhoidalleidens orientiert sich an den Symptomen und umfasst neben einer Basistherapie (u. a. Stuhlregulation, Defäkationsverhalten) invasive Maßnahmen. Letztere werden unterteilt in operative und semioperative Verfahren (Sklerosierungstherapie und Gummibandligatur). Die Sklerosierungstherapie erfolgt ambulant und führt durch die Injektion chemischer Agenzien zu einer Gewebealteration, reduziert jedoch – im Gegensatz zur Gummibandligatur oder operativen Therapiemaßnahmen – das Hämorrhoidalgewebe nicht. Dabei führt sie zu einem histologischen Umbau des Hämorrhoidalgewebes und kann bis zum Erreichen der Beschwerdefreiheit wiederholt durchgeführt werden. Dabei können unterschiedliche Substanzen submukös verabreicht werden. Im deutschsprachigen Raum wird meist Polidocanol verwendet und überwiegend intrahämorrhoidal (Methode nach Blond) appliziert. Die Indikation zur Sklerosierungstherapie richtet sich nach den führenden Symptomen des Hämorrhoidalleidens und wird entsprechend der aktuellen S3-Leitlinie „Hämorrhoidalleiden“ für Hämorrhoiden 1. und 2. Grades empfohlen. Daneben kann die Sklerosierungstherapie ergänzend zur Gummibandligatur oder auch für residuale symptomatische Hämorrhoiden nach operativen Therapien eingesetzt werden. Bei der Behandlung von Patienten unter Therapie mit Thrombozytenaggregationshemmern und/oder Antikoagulanzien hat die Sklerosierungsbehandlung nach Blond in der eigenen Praxis ebenfalls einen festen Stellenwert.

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