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Über dieses Buch

Hauttumoren – Übersichtliche Infos für die täglichen Praxis und das Hautkrebsscreening

Warzen, Nävi, Zysten, Aktinische Keratosen, Malignes Melanom – in der täglichen Praxis begegnet der Arzt einer Vielzahl von Hauttumoren oder tumorartigen Hautveränderungen. Die exakte Diagnose, die Einleitung einer passgenauen Therapie oder auch die Beruhigung eines Patienten mit einem harmlosen Befund setzen eine genaue Kenntnis der häufigsten Hauttumoren voraus. Bei malignen Erkrankungen erhöht eine frühzeitige exakte Diagnose die Chancen auf eine erfolgreiche Heilung.

Häufige Hauttumoren in der Praxis bietet übersichtliche Tabellen zur Schnellorientierung, prägnante Darstellung des klinischen Bildes mit hervorragenden Farbfotos, Hinführung zur angemessenen Therapie.

Zusätzlich zur praxisrelevanten Darstellung der Hauttumoren finden Sie hier die wesentlichen Informationen für die Durchführung des Hautkrebsscreenings.

Für alle Dermatologen in der Praxis oder Weiterbildung und ebenso für Hausärzte, Internisten und Kinderärzte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Differenzialdiagnosen

Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

2. Hautkrebsvorsorge

In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Neuerkrankungen von malignen Hauttumoren in Europa sprunghaft angestiegen. Jährlich erkranken in Deutschland über 75000 Menschen an Hautkrebs .Als Ursache hierfür werden sowohl verändertes Freizeitverhalten (häufige UV-Exposition) als auch Umweltfaktoren, welche zu einem Anstieg der UV-Belastung führen, angeführt. Zugleich ist bekannt, dass gerade bei Malignomen der Haut durch gezielte Früherkennung die Heilungschancen ausgezeichnet sind. Ziel der Vorsorgeuntersuchung, auch »Hautscreening (Filteruntersuchung)« genannt, ist deshalb die Erkennung von Vorläuferläsionen oder frühen Stadien der Hautmalignome, um Heilungschancen zu erhöhen.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

3. Zysten

an der Kopfhaut, die sich von der Haarwurzelscheide ableiten, und welche auch als Trichilemmalzysten bezeichnet werden. Atherome entstehen infolge einer Verlegung des Ausführungsgangs für das Talgdrüsensekret. Im Volksmund werden diese Zysten auch als Grützbeutel ,Balggeschwulst oder Grießknoten bezeichnet.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

4. Benigne mesenchymale Tumoren

Man unterscheidet weiche, gestielte Fibrome (Fibroma molle , Fibroma pendulans) und derbe Fibrome (Dermatofibrom, auch Histiozytom genannt).
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

5. Benigne Tumoren bzw. Gebilde der Schweißdrüsen

Syringome treten überwiegend bei Erwachsenen mit einer Bevorzugung des weiblichen Geschlechts im mittleren Lebensalter auf (. Abb. 5.1, . Abb. 5.2, . Abb. 5.3). Es handelt sich um hamartomatöse Fehlbildungen der ekkrinen Schweißdrüsen
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

6. Benigne epitheliale Tumoren

Bei den seborrhoischen Keratosen handelt es sich um altersbedingte, harmlose, ausgesprochen häufig auftretende Hautveränderungen. Die Ursache des Wachstums seborrhoischer Keratosen ist unbekannt. Histologisch sind seborrhoische Keratosen durch Epithelverbreiterung mit Hyperkeratose und unterschiedlich stark ausgeprägter Hyperpigmentierung gekennzeichnet. Prädilektionsstellen sind Gesicht, Oberkörper, Handrücken und die Vorderseiten der Extremitäten.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

7. Lipome und andere Fettgewebstumoren

Lipome sind die häufigsten mesenchymalen Tumoren des Menschen und zeichnen sich meist durch ihre oberflächliche Lage, gute Abgrenzung und langsames Wachstum aus. Als umschriebene, tumorartige Vermehrung des Fettgewebes treten Lipome im subkutanen Fettgewebe von Nacken, Rumpf und proximalen Extremitäten meist solitär, gelegentlich auch multipel (bei 7% der Lipomträger) auf. Die Größe schwankt von Millimetern bis zu Faustgröße. Für Lipome gibt es keine Geschlechtsprävalenz. Ursächliche Faktoren sind nicht bekannt. Gelegentlich bereitet die differenzialdiagnostische Abklärung zur Epidermalzyste Schwierigkeiten.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

8. Anomalien und Fehlbildungen der Haut

Überzählige Brustwarzen , die ein Relikt der embryonalen Milchleiste darstellen, treten bei etwa 2% der Mädchen, seltener bei Jungen auf.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

9. Gefäßtumoren

Gefäßanomalien beinhalten vaskuläre Tumoren und vaskuläre Malformationen. Den mit Abstand größten Anteil an vaskulären Tumoren im Erwachsenenalter stellen eruptive Angiome dar. Im Kindesalter treten so genannte »lokalisierte klassische Hämangiome« (LKH) auf, zu welchen auch die in der früheren Nomenklatur als »kavernöse Hämangiome« bezeichneten Gefäßtumoren zählen.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

10. Keloide

Keloide stellen gutartige, umschriebene Bindegewebsproliferationen dar, die meist nach einer Verletzung, aber auch spontan bzw. nach Mikrotraumen bei prädisponierten Patienten entstehen können. Sie treten meist nach Verletzungen auf, besonders häufig nach Verbrennungen und Verätzungen. Es gibt aber auch Patienten, bei denen kein vorausgegangenes Trauma eruierbar ist, solche Keloide werden »Spontankeloide« genannt.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

11. Virusinduzierte benigne Hauttumoren (Warzen)

Infektiöse Warzen sind durch humanpathogene Papillomviren (HPV) induzierte Akanthome an Haut und Schleimhäuten. Bislang sind über 100 genetisch differente humanpathogene Papillomviren (HPV-Typen) bekannt, welche mithilfe molekularbiologischer Methoden unterschieden werden. Zudem werden HPV-Viren auch aufgrund unterschiedlichen Tropismus zur Haut oder zur Mukosa unterschieden, außerdem je nach onkogenem Potenzial in »Low-risk«- und »High-risk«-Typen .
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

12. Nävi

Unter Nävi versteht man umschriebene Fehlbildungen auf dem Boden embryonaler Entwicklungsstörungen. Diesen werden nicht nur pigmentierte Hautveränderungen, sondern auch eine Vielzahl anderer angeborener unterschiedlicher Hautveränderungen zugeordnet, welche aufgrund embryonaler Entwicklungsstörungen auftreten.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

13. Malignes Melanom

Das maligne Melanom ist der maligne Tumor der Pigmentzellen, es ist die am häufigsten tödlich verlaufende Hautkrankheit. Das Melanom stellt in mittleren Breiten 3% aller Krebsfälle und 1–2% aller Todesfälle dar. Frauen sind 1,5-mal häufiger betroffen, haben insgesamt jedoch eine etwas bessere Prognose. Melanome können in jedem Alter auftreten, sind jedoch im Kindesalter sehr selten (meist aus kongenitalen Nävi entstehend). In der ► Übersicht sind die Risikofaktoren für die Entwicklung eines Melanoms dargestellt.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

14. Epitheliale maligne Hauttumoren (»Weißer Hautkrebs«)

Weltweit ist eine Zunahme der Inzidenz der epithelialen Hauttumoren , die im Jargon als »weiße Hautkrebsformen« bezeichnet werden, um 8% jährlich zu vermerken. Die häufigsten Vertreter stellen die aktinische Keratose , das Basalzellkarzinom (Basaliom) und das Spinaliom (Plattenepithelkarzinom) dar (► Übersicht). Sie entwickeln sich aus den Keratinozyten der Epidermis und der Adnexstrukturen.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

15. Kutane Lymphome

Kutane Lymphome (cutaneous lymphomas: CL) umfassen eine heterogene Gruppe einzelner Krankheitsentitäten, die sich in ihrem klinischen Verlauf, histopathologisch und möglicherweise ätiologisch voneinander unterscheiden. Sie manifestieren sich an der Haut und bilden nach den gastrointestinalen Lymphomen die zweithäufigste Gruppe extranodaler Lymphome.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

16. Sonnenschutz

Unzweifelhaft haben verändertes Freizeitverhalten, die verstärkte Nutzung von Solarien und das vermehrte Reisen in sonnige Regionen zu einem Anstieg von Hautkrebsformen geführt. Sonnenexposition gilt als der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung von malignen Hauttumoren, so entstehen epitheliale, maligne Tumoren meist auf chronisch sonnenexponierter Haut (Gesicht, Kopfhaut, Handrücken) als Folge kumulativer UV-Schädigung. Frühe Sonnenbrände in der Kindheit werden als Risikofaktor für die Entstehung eines malignen Melanoms angeführt.
Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

Backmatter

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Autoren:
Prof. Dr. med. habil. Sabine G. Plötz, Prof. Dr. med. Rüdiger Hein, Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring

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