Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Hauttumoren – Übersichtliche Infos für die tägliche Praxis und das Hautkrebsscreening

Warzen, Nävi, Zysten, Aktinische Keratosen, Malignes Melanom – in der täglichen Praxis begegnet der Arzt einer Vielzahl von Hauttumoren und tumorartigen Hautveränderungen. Die exakte Diagnose, die Einleitung einer passgenauen Therapie oder auch die Beruhigung eines Patienten mit einem harmlosen Befund setzten eine genaue Kenntnis der häufigsten Hauttumoren voraus. Bei malignen Erkrankungen erhöht eine frühzeitige exakte Diagnose die Chancen auf eine erfolgreiche Heilung.

In der zweiten Auflage wurden alle Kapitel unter Berücksichtigung bestehender Leitlinien überarbeitet und mit neuen, aussagekräftigen Bildern unterlegt.

Zusätzlich wurde ein neues Kapitel zu Sarkomen erstellt, einer seltenen aber äußerst wichtigen Differenzialdiagnose für/bei Hautveränderungen.

Häufige Hauttumoren in der Praxis bietet

übersichtliche Tabellen zur Schnellorientierungprägnante Darstellung des klinischen Bildes mit hervorragenden FarbfotosHinführung zur angemessenen TherapieZusätzlich zur praxisrelevanten Darstellung der Hauttumoren finden Sie hier die wesentlichen Informationen für die Durchführung des Hautkrebsscreenings.

Für alle Dermatologen in der Praxis oder Weiterbildung und ebenso für Hausärzte, Internisten und Kinderärzte

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Differenzialdiagnosen

Zusammenfassung
Das Kapitel zeigt eine Übersicht und bildliche Darstellung der häufigsten typischen, benignen wie auch malignen Hautveränderungen und ihrer Varianten. Darüber hinaus findet sich auch Bildmaterial von selteneren wichtigen Differenzialdiagnosen. Die systematische bildliche Darstellung soll dem Arzt die differenzialdiagnostische Einordnung der Hautveränderungen erleichtern.
Tatjana Fischer, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

2. Hautkrebsvorsorge

Zusammenfassung
In den letzten Jahren ist die Zahl der Neuerkrankungen von malignen Hauttumoren in Europa stark angestiegen. Als Ursache hierfür werden sowohl verändertes Freizeitverhalten als auch Umweltfaktoren angeführt. Gerade bei Malignomen der Haut sind die Heilungschancen dank gezielter Früherkennung ausgezeichnet. Ziel der Vorsorgeuntersuchung, auch „Hautscreening“ genannt, ist die Erkennung von Vorläuferläsionen oder frühen Stadien der Hautmalignome, um die Heilungschancen zu erhöhen. In diesem Kapitel werden Prädispositionen, Risikofaktoren, Untersuchungsablauf, technische Hilfsmittel sowie die erste Diagnosestellung behandelt. Zahlreiche Abbildungen veranschaulichen exemplarisch diverse Befunde.
Sabine G. Plötz, Anna Schuch, Lina-Sophie Volz, Verena Ullmann, Julia Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring, Tilo Biedermann

3. Zysten

Zusammenfassung
Zysten sind Hohlräume im Gewebe, welche im Gegensatz zu Pseudozysten von einer Epithelschicht ausgekleidet sind. Der Zysteninhalt kann von unterschiedlicher Konsistenz und Viskosität sein. Zu den häufigsten kutanen Zysten zählen Epidermalzysten und Atherome, welche bei klinischer Symptomatik möglichst komplett entfernt werden sollten. Skrotalzysten, Milien, Hidrozystome oder die zu den Pseudozysten zählenden mukoiden Dorsalzysten bedürfen nur bei klinisch nicht eindeutigem Befund einer Exzision zur feingeweblichen Sicherung. Ansonsten kann bei kosmetischer Beeinträchtigung bzw. klinischer Symptomatik wie beispielsweise Druckschmerzhaftigkeit eine Behandlung erfolgen.
Magdalena Absmaier, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

4. Benigne mesenchymale Tumoren

Zusammenfassung
Man unterscheidet weiche Fibrome (Fibroma molle) und derbe Fibrome (Dermatofibrom, auch Histiozytom genannt). Weiche Fibrome sind sehr häufig auftretende, gutartige, hamartomatöse Neubildungen aus Bindegewebe, die oft gestielt sind (Fibroma pendulans). Dermatofibrome treten meist nach lnsektenstichen oder anderen Mikrotraumata auf. Bei der fibrösen Nasenpapel handelt es sich um eine harmlose Hautveränderung ohne Krankheitswert. Eine chirurgische Entfernung dieser benignen mesenchymalen Tumoren ist bei klinisch nicht eindeutigem Befund zur feingeweblichen Sicherung indiziert bzw. kann bei kosmetischer Beeinträchtigung erfolgen.
Magdalena Absmaier, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

5. Benigne Tumoren bzw. Gebilde der Schweißdrüsen

Zusammenfassung
Die häufigsten benignen Tumoren der ekkrinen Schweißdrüsen sind Syringome, auch Hidradenome genannt, die sich klinisch meist im Bereich der Augenlider präsentieren.
Alexander Zink, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

6. Benigne epitheliale Tumoren

Zusammenfassung
Benigne epitheliale Tumoren sind eine der häufigsten gutartigen Läsionen in der dermatologischen Praxis. Sie zeigen typische klinische, dermatoskopische sowie histopathologische Merkmale. Angesichts ihrer Gutartigkeit ist eine Behandlung bei sicherer Diagnose nicht zwingend erforderlich, wird aber oft aus ästhetischen Gründen erwünscht.
Birgit Sadoghi, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

7. Lipome und andere Fettgewebstumoren

Zusammenfassung
Der häufigste Fettgewebstumor ist das sehr häufig und zumeist solitär vorkommende Lipom. Bei diesem gutartigen Tumor, der als rundliche, umschriebene Fettgewebsvermehrung imponiert, treten zumeist Iediglich aufgrund von Größe und Druck auf andere Strukturen Beschwerden auf, die eine chirurgische Entfernung nötig machen. Vereinzelt finden sie sich gehäuft im Rahmen von Lipomatosen. Weitere Fettgewebstumoren sind piezogene Knötchen, Hibernome sowie das seltene Liposarkom. Durch lokale Ablagerung von Serumlipoproteinen in Makrophagen entstehen Xanthome, die einen Marker für Fettstoffwechselstörungen darstellen. Als Sonderform gilt das an Ober- und Unterlidern lokalisierte Xanthelasma palpebrarum. Eine Therapieoption stellt die Einnahme von Lipidsenkern dar, jedoch ist aufgrund der häufigen Persistenz oft eine lokalablative Therapie (z. B. mittels Erbium-Yag-Laser) notwendig.
Anna Schuch, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

8. Anomalien und Fehlbildungen der Haut

Zusammenfassung
Die häufigsten Anomalien und Fehlbildungen der Haut sind akzessorische Mamillen und Aurikularanhänge, die bei bis zu 1 % der Bevölkerung gefunden und in diesem Kapitel näher spezifiziert werden.
Alexander Zink, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

9. Gefäßtumoren

Zusammenfassung
Gefäßanomalien werden nach klinisch-morphologischen und histologischen Kriterien eingeteilt, wobei zwischen vaskulären Neoplasien, Malformationen und reaktiven Gefäßproliferationen unterschieden wird. Den mit Abstand größten Anteil an vaskulären Tumoren im Erwachsenenalter stellen eruptive Angiome dar. lm Kindesalter ist das infantile Hämangiom der häufigste Gefäßtumor. Meist finden sich isolierte Hautbefunde, jedoch sollte ebenfalls an eine Beteiligung tiefer liegender Strukturen oder syndromale Erkrankungen gedacht werden. ln diesem Kapitel soll ein Überblick über in der Praxis häufig anzutreffende Befunde gegeben werden.
Andrea Baczako, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

10. Keloide

Zusammenfassung
Keloide stellen gutartige, umschriebene Bindegewebsproliferationen dar, die bei prädisponierten Patienten entstehen können. Von den Keloiden müssen die histologisch und klinisch sehr ähnlichen hypertrophischen Narbenzüge abgegrenzt werden. Zahlreiche Behandlungsoptionen stehen zu Verfügung, jedoch fehlen bislang standardisierte Methoden. Häufig sind individuelle Therapiekonzepte indiziert.
Andrea Baczako, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

11. Virusinduzierte benigne Hauttumoren (Warzen)

Zusammenfassung
Infektiöse Warzen sind durch humanpathogene Papillomviren (HPV) induzierte Akanthome an Haut und Schleimhäuten. Dort rufen Papillomviren die warzigen Veränderungen hervor, welche histologisch unter anderem durch eine Epithelhyperplasie gekennzeichnet sind. In Abhängigkeit vom HPV-Typ treten Warzen in verschiedenen Erscheinungsformen an verschiedenen Lokalisationen auf. Klinisch unterscheidet man vulgäre Warzen (Verrucae vulgares), denen auch plantare Warzen oder Dornwarzen (Verrucae plantares) zugeordnet werden, plane juvenile Warzen und Feigwarzen (Condylomata acuminata).
Andrea Baczako, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

12. Nävi

Zusammenfassung
Unter dem Begriff Nävi (von lat. Naevus „Muttermal“) werden verschiedene gutartige Fehlbildungen der Haut auf dem Boden embryonaler Entwicklungsstörungen zusammengefasst, bei denen z. B. Pigmentzellen ungleichmäßig, vermindert oder vermehrt vorkommen. Weiter unterschieden werden organoide Nävi, Pigmentzellnävi und Nävuszellnävi.
Alexander Zink, Sabine G. Plötz, Lina-Sophie Volz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

13. Melanom

Zusammenfassung
Das maligne Melanom ist ein bösartiger, von den Melanozyten ausgehender Tumor, der durch eine frühe Tendenz zu lymphogener und hämatogener Metastasierung gekennzeichnet ist. Derzeit erkranken jährlich weltweit ca. 200.000 Menschen an einem malignen Melanom. Damit stellt das Melanom in Deutschland etwa 4 % aller Krebsfälle und 1–2 % aller Todesfälle. Insgesamt kommt es seit Jahrzehnten zu einem kontinuierlichen Anstieg der Inzidenzraten. Während bei frühzeitiger Diagnosestellung in einem lokalisierten Stadium ein kurativer chirurgischer Ansatz gegeben ist, stellt das fernmetastasierte Melanom zumeist eine infauste Diagnose dar. Durch Immuntherapien mit Checkpointinhibitoren und zielgerichtete Therapie bei BRAF-mutierten Melanomen konnte in den letzten Jahren jedoch eine deutliche Prognoseverbesserung beim metastasierten Melanom erreicht werden. Weitere klinisch-translationale Arbeiten und klinische Studien sind notwendig, um Therapieansprechen und Überlebensraten weiter zu verbessern.
Judith Sirokay, Maria Uretzki, Thomas Volz, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

14. Epitheliale maligne Hauttumoren („Weißer Hautkrebs“)

Zusammenfassung
Epitheliale maligne Hauttumoren stellen die häufigsten malignen kutanen Neoplasien dar, zu denen die aktinischen Keratosen, das Basalzellkarzinom und das spinozelluläre Karzinom der Haut zählen. Ihre Inzidenz ist weiterhin zunehmend. Die kumulative chronische UV-Exposition ist der bedeutendste Risikofaktor für ihre Entstehung. Frühzeitig diagnostiziert, können die meisten kurativ behandelt werden. Dazu stehen sowohl topische Therapien, insbesondere für In-situ-Neoplasien, als auch operative Therapieverfahren mit histologischer Schnittrandkontrolle für invasive Tumoren zur Verfügung. Essenziell ist bei allen Patienten mit epithelialen malignen Hauttumoren eine konsequente Nachsorge, um weitere Neoplasien frühzeitig zu erkennen und einer Therapie zuführen zu können.
Thomas Volz, Sabine G. Plötz, Lina-Sophie Volz, Verena Ullmann, Daniel Kneißl, Rüdiger Hein, Johannes Ring, Tilo Biedermann

15. Kutane Lymphome

Zusammenfassung
Kutane Lymphome zählen zu den extranodalen Non-Hodgkin-Lymphomen und sind eine heterogene Gruppe lymphoproliferativer Erkrankungen der Haut mit sehr unterschiedlicher klinischer Symptomatik und Prognose. Die Hälfte aller primären kutanen Lymphome manifestiert sich als Mycosis fungoides, ein T-Zell-Lymphom niedrigen Malignitätsgrades. Beim Sézary-Syndrom handelt es sich um ein kutanes T-Zell-Lymphom mit leukämischer Ausschwemmung atypischer T-Zellen. Die lymphomatoide Papulose ist ein seltenes, kutanes, niedrig-malignes T-Zell-Lymphom, das alle Altersklassen betreffen kann. Primär kutane B-Zell-Lymphome sind seltener als kutane T-Zell-Lymphome und machen nur etwa 20–25 % aller kutanen Lymphome aus. Hier unterscheidet man indolente Formen wie das follikuläre Keimzentrumslymphom und das Marginalzonenlymphom von aggressiven B-Zell- Lymphomen, wie dem primär kutanen diffus großzelligen B-Zell-Lymphom vom Beintyp.
Sophie Roenneberg, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

16. Kutane Sarkome

Zusammenfassung
Kutane Sarkome entstehen aus malignen mesenchymalen Zellen, deren Ursprung auf ein in der Dermis oder Subkutis liegendes Grundgewebe zurückzuführen ist. Im Vergleich zu anderen malignen Tumoren der Haut handelt es sich hierbei um erheblich seltenere Tumorentitäten, die jedoch gegenüber Sarkomen der tieferliegenden Weich-, Binde- und Stützgewebe eine meist deutlich günstigere Prognose aufweisen. Zu den häufigsten dermatologisch relevanten Sarkomen unterschiedlichster maligner Potenz zählen das Dermatofibrosarcoma protuberans (DFSP), das atypische Fibroxanthom (AFX), das dermale undifferenzierte pleomorphe Sarkom (DUPS), das kutane Leiomyosarkom und Liposarkom sowie das Angiosarkom und das Kaposi-Sarkom. Neben einer ausführlichen Darstellung oben genannter Entitäten wird das Vorgehen nach Diagnosestellung insbesondere hinsichtlich dermatochirurgischer Therapie und dermatologischer Nachsorge näher erläutert.
Susanne Annette Steimle-Grauer, Tilo Biedermann

17. Sonnenschutz

Zusammenfassung
Sonnenexposition gilt als der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung von malignen Hauttumoren. Aus präventiven Gründen ist es daher wichtig, auf die Notwendigkeit des Sonnenschutzes hinzuweisen. Wichtige Regeln für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne werden aufgeführt, ebenso die Zusammensetzung von Sonnenschutzmitteln (chemische und physikalische Filter). Auf die Bedeutung der Lichtschutzfaktoren und die besondere UV-Empfindlichkeit von Kinderhaut wird eingegangen.
Bernadette Eberlein, Sabine G. Plötz, Rüdiger Hein, Johannes Ring

18. Erratum

Susanne Annette Steimle-Grauer, Tilo Biedermann

Backmatter

In b.Flat Dermatologie kompakt enthaltene Bücher

In b.Flat Dermatologie 360° enthaltene Bücher

In b.Flat Klinik Dermatologie enthaltene Bücher

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

Weitere Informationen

Neu im Fachgebiet Dermatologie

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Dermatologie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise