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Handchirurgie

Kompressions- und Engpasssyndrome - Teil 2

Karpaltunnelsyndrom erkennen und behandeln

Tests zur Diagnose des Karpaltunnelsyndroms

Das Karpaltunnelsyndrom ist das mit Abstand häufigste Kompressionssyndrom eines peripheren Nervs. Das klassische Initialsymptom sind nächtliche Par- und Dysästhesien, beschrieben als ein "Einschlafen" der Hände. In fortgeschrittenen Stadien kommen weitere Beschwerden hinzu. Bleibt die konservative Therapie längerfristig erfolglos, muss ein operatives Vorgehen erwogen werden.

Bildgebung der Hand: Vorgehen und Fallstricke

Anatomie der Hand

Periphere Neuropathien an der Hand erfordern eine ergänzende Bildgebung, wenn die Präsentation atypisch ist oder die Symptomursache nach konventioneller Diagnostik unklar bleibt. Der vorliegende Artikel vermittelt typische radiologische Befunde, Vor- und Nachteile bildgebender Verfahren, technische Voraussetzungen sowie zu beachtende Pitfalls.

Karpaltunnelsyndrom: Mehr Operationskomplikationen bei Männern

Karpaltunnel

Schwerwiegende Komplikationen als Folge der operativen Dekompression eines eingeklemmten N. medianus sind seltene Ereignisse. Männer scheinen indes etwas anfälliger dafür zu sein.

Defektdeckung der Hand: Lappenplastik nach Littler

Lappenplastik nach Littler

Operationsziel ist die Defektdeckung von mittelgroßen Weichteildefekten der ulnaren Daumen- sowie der radialen Zeigefingerseite. Durch die Verwendung des Littler-Lappens können der defekte Weichteilmantel sowie die Sensibilität, die für den exakten Spitzgriff mit den Langfingern erforderlich ist, simultan wiederhergestellt werden.

CME: Die nekrotisierende Fasziitis – ein chirurgischer Notfall

Nekrotisierende Fasziitis

Die nekrotisierende Fasziitis wird meist durch eine Kombination unterschiedlicher Bakterien verursacht und ist häufig auf vermeintliche Bagatelltraumata zurückzuführen. Klinisch zeigen sich initial wenig eindrückliche Hautveränderungen wie Blasenbildung oder Rötung. Diese werden häufig von übermäßig stark erscheinenden Schmerzen begleitet. Die Infektion ist potenziell lebensbedrohlich.

CME-Fortbildungsartikel

13.04.2021 | Handchirurgie | CME | Ausgabe 5/2021

Einsatz der WALANT(„wide awake local anesthesia no tourniquet“)-Narkoseart in der Handchirurgie

„Wide awake local anesthesia no tourniquet“ (WALANT) bezeichnet ein blutungs- und komplikationsarmes Lokalanästhesieverfahren, das Handeingriffe am wachen Patienten ohne den Einsatz einer Blutsperre ermöglicht. Dies wird durch den Zusatz …

21.10.2020 | Strecksehnen | CME | Ausgabe 12/2020

Strecksehnenverletzungen der Hand

Der Streckapparat der Hand wird durch das intrinsische und das extrinsische System gebildet und in 8 Zonen eingeteilt. Die Strecksehnenverletzungen der Zonen 1 und 2 können in der Regel konservativ behandelt werden. Bei Verletzungen in den übrigen …

01.10.2020 | Spezielle Rekonstruktionsverfahren in der plastisch-ästhetischen Chirurgie | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 10/2020

CME: Die nekrotisierende Fasziitis – ein chirurgischer Notfall

Die nekrotisierende Fasziitis wird meist durch eine Kombination unterschiedlicher Bakterien verursacht und ist häufig auf vermeintliche Bagatelltraumata zurückzuführen. Klinisch zeigen sich initial wenig eindrückliche Hautveränderungen wie Blasenbildung oder Rötung. Diese werden häufig von übermäßig stark erscheinenden Schmerzen begleitet. Die Infektion ist potenziell lebensbedrohlich.

25.08.2020 | Neurologie | Zertifizierte Fortbildung Neurologie | Ausgabe 7-8/2020

Nervensonografie

Die hochauflösende Nervensonografie ist als bildgebendes Verfahren in der Lage, Nervenläsionen direkt darzustellen, und stellt damit im klinischen Alltag eine wertvolle Ergänzung zur neurologischen Untersuchung und elektrophysiologischen …

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10.10.2019 | Rückenschmerz in der Neurologie | Fortbildung | Ausgabe 10/2019

Erkennen Sie die seltene Ursache einer lumboischialgiformen Symptomatik?

Ein 80-jähriger rüstiger Nichtraucher stellt sich mit zunehmenden Rückenschmerzen und Einschränkung beim Laufen vor. Eine leichte Atrophie des M. quadrizeps femoris rechts, aber seitengleiche Muskeleigenreflexe und an beiden Großzehen, Malleoli, Tibiaköpfen, bis zur Patella hinauf sind Pallanästhesie festzustellen.

25.09.2019 | Handchirurgie | Orthopädie und Recht | Ausgabe 11/2019

Röntgen von Fingerverletzungen - wie viel Befunderhebung reicht aus?

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Annina B. Schmid, Joel Fundaun, Brigitte Tampin

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