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03.08.2020 | Harnblasenkarzinom | Journal club | Ausgabe 7-8/2020

Urothelkarzinom
InFo Hämatologie + Onkologie 7-8/2020

Organerhaltende Therapie des Harnblasenkarzinoms

Zeitschrift:
InFo Hämatologie + Onkologie > Ausgabe 7-8/2020
Autor:
Prof. Dr. med. Jürgen Dunst
Hintergrund und Fragestellung: Seit Jahrzehnten besteht die Möglichkeit einer organerhaltenden Behandlung des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms durch transurethrale Tumorresektion (TUR) und Radiochemotherapie (RCT). In den Patienteninformationen der Deutschen Krebshilfe (den "Blauen Ratgebern") wird diese Therapie als äquieffektive Alternative zur Zystektomie dargestellt [ 1]. Dennoch machen die Urologen von dieser Option wenig Gebrauch. Dass das an den Patienten liegt, die eine Zystektomie als primäre Therapie bevorzugen, ist kaum vorstellbar. Vermutlich besteht einfach ein Informationsdefizit der behandelnden Ärzte. Es ist daher wichtig, immer wieder auf dieses Therapiekonzept, das 1982 von den Erlangern Alfred Sigel (Urologie) und Rolf Sauer (Radioonkologie) eingeführt wurde, hinzuweisen und aktuelle Daten zu publizieren, zumal der zusätzliche Einsatz der regionalen Tiefenhyperthermie zur RCT einen Prognosesprung verspricht. Die Kollegen des Universitätsklinikums Erlangen machen das und haben kürzlich überzeugende Langzeitdaten vorgelegt [ 2]. ...

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