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Erschienen in: Pädiatrie 3/2023

20.06.2023 | Harninkontinenz | Zertifizierte Fortbildung

Harninkontinenz und Enuresis

Den meisten Fällen liegt eine funktionelle Störung zugrunde

verfasst von: Dr. med. Eberhard Kuwertz-Bröking

Erschienen in: Pädiatrie | Ausgabe 3/2023

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Auszug

Eine Harninkontinenz ist selten organischen Ursprungs und lässt sich meist mit Urotherapie, also mittels Aufklärung, Miktionstraining und motivierender Unterstützung erfolgreich behandeln. Reicht das nicht, stehen Verfahren wie Weckapparattherapie bei Enuresis oder auch medikamentöse Behandlungen zur Verfügung. Entscheidend ist aber immer, das Ziel der Behandlung im Blick zu behalten: Nicht die rasche Kontinenz, sondern eine rasche Entlastung der Kinder und Eltern!
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Leitlinie S2k. Enuresis und nicht-organische (funktionelle) Harninkontinenz bei Kindern und Jugendlichen. AWMF-Registernr.: 028-026 Leitlinie S2k. Enuresis und nicht-organische (funktionelle) Harninkontinenz bei Kindern und Jugendlichen. AWMF-Registernr.: 028-026
2.
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Zurück zum Zitat Kuwertz-Bröking E, von Gontard A. Clinical management of nocturnal enuresis Pediatr Nephrol. 2018;33(7):1145-54 Kuwertz-Bröking E, von Gontard A. Clinical management of nocturnal enuresis Pediatr Nephrol. 2018;33(7):1145-54
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Zurück zum Zitat Wright A, Haddad M. Electrostimulation for the management of bladder bowel dysfunction in childhood. Eur J Ped Neurol. 2017;21(1):67-74 Wright A, Haddad M. Electrostimulation for the management of bladder bowel dysfunction in childhood. Eur J Ped Neurol. 2017;21(1):67-74
Metadaten
Titel
Harninkontinenz und Enuresis
Den meisten Fällen liegt eine funktionelle Störung zugrunde
verfasst von
Dr. med. Eberhard Kuwertz-Bröking
Publikationsdatum
20.06.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Pädiatrie / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 1867-2132
Elektronische ISSN: 2196-6443
DOI
https://doi.org/10.1007/s15014-023-4879-x

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