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13.12.2017 | Harnröhrenstrikturen | Leitthema | Ausgabe 1/2018

Der Urologe 1/2018

Die bulbäre Harnröhrenstriktur

Banale urologische Erkrankung oder chirurgische Herausforderung?

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Dr. M. Austen, J. Breul, S. Tritschler

Zusammenfassung

Harnröhrenstrikturen befinden sich in der Mehrzahl der Fälle in der bulbären Harnröhre und sind dort meistens durch ein Trauma bedingt. Sie können radiologisch einfach und sicher diagnostiziert werden. Bei kurzstreckigen Erstbefunden kann eine einfache Sachse-Urethrotomie bereits zu einer dauerhaften Sanierung der Erkrankung führen. Im Falle eines Rezidivs sollte jedoch ein offen-operatives Verfahren angewendet werden, da ansonsten keine Heilung mehr erreicht werden kann. Dabei kommen in Abhängigkeit vom Befund und der Begleiterkrankungen die End-zu-End-Anastomose, die Graft- oder Flap-Urethroplastik oder die perineale Urethrostomie in Frage. Bei Verzögerung der offen-chirurgischen Therapie kommt es zu einer Aggravierung des Befunds und zu einer Verschlechterung der Prognose der Erkrankung – unabhängig von der dann angewendeten Therapie.

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