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Harnwegsinfektionen

Urosepsis – sicher diagnostizieren und effektiv behandeln!

Durch eine Kombination aus körperlicher Untersuchung, Urin- und Blutanalyse sowie Bildgebung kann eine Urosepsis meist frühzeitig identifiziert werden. Hierbei müssen einige Fallstricke und Details bedacht werden, um verfälschte Ergebnisse und unnötige Therapieversuche zu vermeiden und eine schnellstmögliche Fokussanierung zu erreichen.

Wie in der Hausarztpraxis erkennen?

Komplizierter Harnwegsinfekt

Fall 1: Eine junge Patientin mit Bauchschmerz und Flankenklopfschmerz. Fall 2: Ein Patient mit Fieber. Beide geben in der Anamnese Brennen beim Wasserlassen an. Anhand von Fallbeispielen fasst der Beitrag das Vorgehen bei V.a. Komplizierten Harnwegsinfekt für Sie zusammen.

Delir – was tun, wenn alte Menschen "vom Weg abkommen"

Ein Delir ist bei alten Menschen im Pflegeheim, in der stationären Behandlung und vor allem postoperativ eine häufige und gefährliche Komplikation. Die beste Therapie ist die Prävention. Diese beginnt mit dem Wissen über prädisponierende Faktoren und akute Auslöser, dem Erkennen von Warnzeichen und schnellem entschlossenen Handeln.

Urinmikrobiologie in der Praxis - Teil 45

Gardnerella – ein unterschätzes Bakterium?

Gardnerella vaginalis ist ein schwierig nachweisbares Bakterium und ein unangenehmer Krankheitserreger. Besonders problematisch ist der Keim im Biofilm. In dieser Form kann er potentiell sexuell übertragbar sein und auch bei Harnwegsinfekten eine entscheidende Rolle spielen.

Rezidivierende Harnwegsinfekte (I)

Mit Mikroimmuntherapie die HWI-Behandlung unterstützen

Harnwegsinfekte werden häufig mit Antibiotika behandelt, die auch das Immunsystem beeinträchtigen können. Die Schnittstelle zwischen angeborenem und erworbenem Immunsystem ist Schrittmacher für den Verlauf einer Infektion. Hier setzt die Mikroimmuntherapie an, um durch gezielte Informationsübermittlung dem Immunsystem wieder zu seiner natürlichen Effizienz bei der Infektabwehr zu verhelfen.

CME-Fortbildungsartikel

20.04.2021 | Urologische Notfälle | CME

Management urologischer Notfälle

Bedingt durch die Umstrukturierungen der kassenärztlichen Notfallversorgung und den demographischen Wandel steigt die Zahl der notfallmäßigen Vorstellungen in Krankenhäusern kontinuierlich. Ein bedeutender Anteil dieser Notfälle betrifft die …

Endoskopiker bei der Arbeit

08.02.2021 | Urologische Arzneimitteltherapie | CME

CME: Bedachte Antibiotikaprophylaxe bei endourologischen Eingriffen

Postinterventionelle Gewebeinfektionen und komplizierte Harnwegsinfektionen vermeiden ohne Antibiotikaresistenzen voran zu treiben? Nach Lektüre des Beitrag können Sie Risikopatienten identifizieren, kennen die Datenlage zu den Prophylaxeempfehlungen je Prozedur und entsprechende Antibiotic Stewardship Strategien.

Bakterienausstrich

21.10.2020 | Antibiotika | Zertifizierte Fortbildung

CME: Orale Antibiotikatherapie in der Praxis

In der Praxis ist es eine tägliche Herausforderung, zwischen viralen und bakteriellen Infekten zu differenzieren. Dieser Beitrag gibt einen Überblick zu den Infektionserregern, deren Resistenzen und geeignete Antibiotika, um die antibiotische Therapie gezielt auf richtige Indikationen zu lenken und leitliniengerecht einzusetzen.

Botulinumtoxin: Urothel nach Injektion

20.07.2020 | Überaktive Blase und Dranginkontinenz | CME

CME: Botulinumtoxin bei überaktiver Blase

Dieser CME-Beitrag informiert Sie über die Diagnostik der überaktiven Harnblase und gibt Ihnen einen Überblick über die Risikofaktoren sowie die Stufentherapie. Darüber hinaus erfahren Sie, was bei einer Botulinumtoxininjektion zu beachten ist und wie Komplikationen zu vermeiden und zu behandeln sind.

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Nachrichten

25.02.2022 | Diagnostik in der Geriatrie | Podcast | Nachrichten

Delir – was tun, wenn alte Menschen "vom Weg abkommen"

Mit Prof. Kathrin Singler, Geriaterin am Klinikum Nürnberg Nord

15.09.2021 | DGU 2021 | Kongressbericht | Nachrichten

Antibiose bei Bakteriennachweis im Urin? Fake News!

29.01.2021 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Podcast | Nachrichten

Unkomplizierte Harnwegsinfekte – Fallstricke in Therapie und Diagnostik

mit Prof. Florian Wagenlehner, Urologe und Klinikdirektor, Gießen

16.10.2020 | DGfN 2020 | Kongressbericht | Nachrichten

Harnwegsinfektion: kein banales Thema

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Sonographie der Harnblase

20.04.2021 | Harnwegsinfektionen in der Pädiatrie | Kasuistiken

Wie kommen Quecksilber und Selen in den Blasenstein eines kleinen Jungen?

Nach wiederholten Harnwegsinfektionen werden bei einem vierjährigen Jungen insgesamt vier Blasensteine entfernt. Rätselhaft wird der Fall nach Mikroanalyse eines der Steine: Es werden Partikel aus Quecksilber und Selen gefunden, obwohl das Kind in keiner mit Quecksilber belasteten Umwelt lebt und keine Vorliebe für quecksilberbelastete Meeresfrüchte hat.

Low-dose-nativ-CT des Abdomens zeigt prävestikales Konkrements

03.11.2020 | Fieber | Facharzt-Training

Harnwegsinfekt, Flankenschmerzen und Fieber: Wie gehen Sie vor?

Nach mehrfacher Antibiotikatherapie einer Zystitis zeigt sich bei einer 26-jährigen Studentin weiterhin ein Harnwegsinfekt sowie ein Urin-pH von 7. Darüber hinaus beklagt die junge Frau intermittierende rechtsseitige Flankenschmerzen sowie seit 2 Tagen Temperaturen bis 38,5 °C und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Die Sonographie zeigt einen zweitgradigen Harnstau der rechten Niere. Es folgt ein Low-dose-nativ-CT des Abdomens.

Fieber messen beim Kind

04.02.2019 | Kinder- und Jugendgynäkologie | Der besondere Fall im Bild

Ungewöhnlicher Genitalbefund: Woher kamen Dysurie und Harnverhalt?

Fieber bis 39,4 °C, Übelkeit und Erbrechen: Bei einer Neunjährigen wird in der Notfallpraxis eine Harnwegsinfektion festgestellt und behandelt. Doch dann folgen Dysurie und Harnverhalt. In der Klinik bringt schließlich die Untersuchung des Genitales eine sehr ungewöhnliche Diagnose ans Licht.

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05.05.2022 | Urosepsis | Leitthema

Urosepsis – sicher diagnostizieren und effektiv behandeln!

Durch eine Kombination aus körperlicher Untersuchung, Urin- und Blutanalyse sowie Bildgebung kann eine Urosepsis meist frühzeitig identifiziert werden. Hierbei müssen einige Fallstricke und Details bedacht werden, um verfälschte Ergebnisse und unnötige Therapieversuche zu vermeiden und eine schnellstmögliche Fokussanierung zu erreichen.

verfasst von:
FEBU, MHBA PD Dr. med. habil. Jennifer Kranz, Dr. med. univ. Fabian Stangl, Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Kuppe, Prof. Dr. med. Florian Wagenlehner, Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Saar, Priv.-Doz. Dr. med. Laila Schneidewind

29.04.2022 | Epididymitis | Leitthema

Harnableitung bei akuter Epididymitis

Transurethraler oder suprapubischer Katheter?

Die akute Epididymitis ist einer der häufigsten Gründe für skrotale Schmerzen bei Erwachsenen. Schwere Verläufe mit systemischen Infektionszeichen erfordern eine stationäre Behandlung, bei der das antimikrobielle Management entscheidend ist. Die …

verfasst von:
PD Dr. med. G. Magistro, C. G. Stief, F. M. E. Wagenlehner, Adrian Pilatz

29.03.2022 | Prostatitis | Schwerpunkt

Infektionen des männlichen Urogenitalsystems

Eine kurze Übersicht über häufige Erkrankungen und deren Therapie

Die Balanitis, eine oft auch als Balanoposthitis imponierende Erkrankung, ist eine Entzündung der Vorhaut. Sie kann alle Altersgruppen betreffen und geht meist mit einer relativen oder absoluten Phimose einher. Oft hoch akut und schmerzhaft sieht …

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Tobias Mallock

14.03.2022 | Überaktive Blase | Schwerpunkt – Kasuistiken

Chinesische Arzneitherapie bei rezidivierender Zystitis und Reizblase

Anhand einer Kasuistik werden die Pathogenese und die syndrombezogene Behandlung einer Zystitis und Reizblase mit 2 chinesischen Rezepturen dargestellt. Ba Zheng San (8-Korrekturen-Pulver) ist gut geeignet als sogenannte „pill in the pocket“ bei …

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Dr. Jutta Stolley
Direkter Vergleich CT vs. MRT bei einem kleinen T1-Nierenzellkarzinom im rechten Nierenkortex.

08.03.2022 | Spezielle urologische Diagnostik | Leitthema

Moderne Schnittbildgebung für urologische Erkrankungen

Radiologische Bildgebung spielt eine wichtige Rolle bei Detektion, Staging und Nachsorge von urologischen Tumoren. Aber auch Entscheidungen bei nichtonkologischen Pathologien hängen zum Großteil von der durchgeführten Schnittbildgebung ab. Wesentliche CT- und MRT-Indikationen und deren Limitationen werden im Beitrag anhand von Bildmaterial aufgezeigt.

verfasst von:
Dr. Gita M. Schoenberg, Viktoria Schuetz, Joanne N. Nyarangi-Dix, Steffen J. Diehl, Rafael Heiss, Boris Adamietz
Frau hat gynäkologische oder nephrologische Probleme

25.02.2022 | Harnwegsinfektionen | FB_10-Minuten Sprechstunde

Komplizierter Harnwegsinfekt

Fall 1: Eine junge Patientin mit Bauchschmerz und Flankenklopfschmerz. Fall 2: Ein Patient mit Fieber. Beide geben in der Anamnese Brennen beim Wasserlassen an. Anhand von Fallbeispielen fasst der Beitrag das Vorgehen bei V.a. Komplizierten Harnwegsinfekt für Sie zusammen.

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07.02.2022 | Harnwegsinfektionen | Fortbildung

Eine Koryphäe blickt zurück: Therapie von Infektionen im Urogenitaltrakt

Die moderne Therapie von Harnwegsinfektionen beginnt mit den Publikationen von Edward H. Kass. Antibiotika standen im Zentrum der Therapie und auch eine quantitative Urinkultur wurde gefordert. Aktuell sollten die Relevanz der "signifikanten" Bakteriurie, die Beseitigung der Erreger als Therapieziel und daher auch die Leitlinien überdacht werden.

verfasst von:
Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt G. Naber
Glomerulationen bei interstitieller Zystitis

16.01.2022 | Zystitis | Leitthema

Interstitielle Zystitis: Fallorientierte Diskussion der aktuellen Leitlinie

Diskussion der aktuellen Leitlinie anhand eines Fallbeispiels

Die interstitielle Zystitis – oft auch bladder pain syndrom genannt – ist eine chronisch-progrediente Erkrankung. Eine leitliniengestützte Diagnostik und Therapie ist zwar aufwendig, doch es lohnt sich. Denn der Zugewinn an Lebensqualität für die Betroffenen ist immens. 

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J. Tolle, B. T. Kaftan, Th. Bschleipfer
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07.11.2021 | Harnwegsinfektionen | Fortbildung

Gardnerella – ein unterschätzes Bakterium?

Gardnerella vaginalis ist ein schwierig nachweisbares Bakterium und ein unangenehmer Krankheitserreger. Besonders problematisch ist der Keim im Biofilm. In dieser Form kann er potentiell sexuell übertragbar sein und auch bei Harnwegsinfekten eine entscheidende Rolle spielen.

verfasst von:
Dr. Ivo Beyaert
Frau hält die Hände über ihren Unterleib

07.10.2021 | Urologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | FB_10-Minuten Sprechstunde

Therapiemöglichkeiten beim unkomplizierten Harnwegsinfekt

Eine 35-jährige Frau stellt sich in der Hausarztpraxis vor. Seit dem Vortag habe sie Symptome, die sie auf eine Blasenentzündung zurückführt. Sie äußert den Wunsch, auf ein Antibiotikum zu verzichten und fragt explizit nach pflanzlichen Alternativen. Wie können Sie vorgehen?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Jutta Bleidorn
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09.05.2022 | Harnwegsinfektionen | Sonderbericht | Online-Artikel

Unkomplizierte Harnwegsinfektionen: Phytotherapie bei unkomplizierter Zystitis – eine gut wirksame Alternative

Antibiotikaresistenzen sind ein zunehmendes Problem. Daher ist es geboten, unnötige Antibiotikagaben zu vermeiden – besonders auch bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen (uHWI). Wegen uHWI werden in Deutschland pro Jahr rund sechs Millionen Antibiotikarezepte ausgestellt. Mit der Dreierkombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel steht bei unkomplizierter Zystitis eine evidenzbasierte Alternative zur Antibiotikatherapie zur Verfügung.

Bionorica SE

Buchkapitel zum Thema

2020 | Harnwegsinfektionen | OriginalPaper | Buchkapitel

Harnwegsinfektionen

Einer symptomorientierten Diagnostik wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Aufgrund klinischer Kriterien kann die Diagnose einer akuten unkomplizierten Zystitis mit hoher Wahrscheinlichkeit gestellt sowie der Schweregrad der Beschwerden …

2018 | Urologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | OriginalPaper | Buchkapitel

Beschwerden und Erkrankungen im urogenitalen Bereich

Die in diesem Kapitel erfassten »Erkrankungen im Urogenitalbereich« nehmen innerhalb der Beratungsergebnisse der Allgemeinpraxis mit 5,5 % ( Kap. 1, Tab. 1.2 einen respektablen Rang ein. In nahezu einem Viertel aller Fälle sind mit Hilfe der …

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