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Nephrologie Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen

Urolithiasis Leitthema

Die drei Sequenzen der Steinkolik-Therapie

Eine Steinkolik zeigt sich mit oft typischen Symptomen. Mittels systematischen „Workups“ können Differentialdiagnosen und lebensbedrohliche Situationen wie Urosepsis oder akute Niereninsuffizienz schnell abgeklärt werden. Eine gute diagnostische Aufarbeitung gibt dann den weiteren therapeutische Weg vor. Neben Schmerzmanagement und Infekttherapie muss auch über Harnableitung und den Zeitpunkt der Steinsanierung entschieden werden.

CME-Fortbildungsartikel

Neurogene Störungen des unteren Harntrakts bei Multipler Sklerose

Neurogene Störungen der Blasenfunktion sind bei Multipler Sklerose sehr häufig. Ihre Symptome können zu ausgeprägten Beeinträchtigungen sowie zu ernsten Komplikationen führen. In diesem CME-Kurs werden die notwendige Diagnostik und die therapeutischen Möglichkeiten besprochen.

CME: Sepsis rechtzeitig erkennen!

Sepsis CME-Artikel

Sepsis und septischer Schock beginnen meist schleichend im häuslichen Umfeld oder in einer Pflegeeinrichtung. Im ambulanten Setting die Diagnose einer Sepsis zu stellen, kann schwierig sein. Für die Prognose ist es wichtig, frühzeitig die Ausweitung einer lokalen Infektion zu erkennen und umgehend Maßnahmen zu ergreifen, die das Überleben sichern.

CME: Resistenzen bei uropathogenen Erregern

Harnwegsinfektionen Übersichtsartikel

Resistenzentwicklung ist ein normaler evolutionärer Vorgang, der allerdings durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika befördert wird. In der Folge weisen mittlerweile auch viele uropathogene Erreger Resistenzen auf, die eine Therapie etwa von Harnwegsinfekten erschweren. Wie Resistenzen funktionieren und worauf Sie schon vor Behandlungsbeginn achten sollten.

Therapie mit Lokalanästhetika in Endokrinologie und Gynäkologie

Anästhetika Übersichtsartikel

Die Therapie mit Lokalanästhetika (TLA) findet bis heute breiten Einsatz bei vielen banalen Alltagsbeschwerden. Das Grundlagenwissen über die pleiotropen molekularen Wirkungen von Lokalanästhetika ist umfangreich. Kontrollierte klinische Studien …

Klinischer Ultraschall in der Nephrologie

Ultraschall Übersichtsartikel

Richtig eingesetzt, hilft die moderne Ultraschalldiagnostik dem Nephrologen gerade in Notfallsituationen auf der Station, in der Dialyse und in der Notaufnahme dabei, rasch die richtige Diagnose zu stellen bzw. als diagnostischer Weichensteller …

Management urologischer Notfälle

Nierenverletzungen Übersichtsartikel

Bedingt durch die Umstrukturierungen der kassenärztlichen Notfallversorgung und den demographischen Wandel steigt die Zahl der notfallmäßigen Vorstellungen in Krankenhäusern kontinuierlich. Ein bedeutender Anteil dieser Notfälle betrifft die …

Kasuistiken

Gas, E. coli, Diabetes – in diesem Notfall sind Sie gefragt

Ein unkontrollierter Diabetes mellitus besteht bei bis zu 95 % der Patienten mit emphysematöse Pyelonephritis. So auch bei dem 55-jährigen Patienten, der notärztlich mit dem Leitbild eines akuten Abdomens vorgestellt wird. Die Diagnose ist nur radiologisch möglich. Ursächlicher Erreger in diesem Fall ist E. coli. Wissen Sie, wie therapiert wird?

Hämaturie nicht beachtet – Fehler mit gravierenden Folgen!

Hämaturie Übersichtsartikel

Ein junger Patient mit fieberhaftem Infekt und Brennen beim Wasserlassen wird mit der Diagnose eines Harnwegsinfektes und einer Antibiotikatherapie entlassen. Es liegt eine negative Reaktion auf Eiweiß, jedoch eine Erythrozyturie vor, die nicht weiter abgeklärt wird. Das rächt sich 18 Jahre später. Was können Sie aus dem Fall lernen?

Neue Sk2-Leitlinie Urethritis posterior: Ein Fallbeispiel

Urethritis Leitthema

Von einer Urethritis posterior wird bei präpubertären bzw. pubertären Jungen mit meist terminaler asymptomatischer Hämaturie, oft mit postmiktionellen Blutspuren am Meatus oder in der Unterwäsche, gesprochen. Die Pathologie ist selbstlimitierend. Obwohl es die einzige Möglichkeit zur Diagnosestellung ist, sollte man Jungen vor einer (meist unnötigen) Urethrozystoskopie bewahren und die Angehörigen beruhigen.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Lebensbedrohliche Infektionen in der Schwangerschaft

Open Access Sepsis Leitthema

Die Sepsis als klinische Manifestation einer lebensbedrohlichen Infektion gehört weltweit zu den häufigsten maternalen Todesursachen im Rahmen von Schwangerschaft und Geburt. Das rasche Erkennen sowie der Beginn einer antibiotischen Therapie und …

Botulinumtoxin A bei idiopathischer Blasenüberaktivität (iOAB) der Frau

Nach einer Darstellung der historischen Entwicklung der maßgeblich aus dem deutschen Sprachraum vorangetriebenen Botulinumtoxin A-Detrusorinjektion bei neurogener und nichtneurogener Blasenüberaktivität werden die terminologischen Umwälzungen des …

Chronische Prostatitis/chronisches Beckenschmerzsyndrom

Prostatitis Leitthema

Die chronische Prostatitis/chronisches Beckenschmerzsyndrom (CP/CPPS) ist definiert als chronischer Schmerz oder Missempfindung im Beckenbereich für mindestens 3 Monate im letzten Halbjahr und weist eine häufige Assoziation mit …

Die drei Sequenzen der Steinkolik-Therapie

Urolithiasis Leitthema

Eine Steinkolik zeigt sich mit oft typischen Symptomen. Mittels systematischen „Workups“ können Differentialdiagnosen und lebensbedrohliche Situationen wie Urosepsis oder akute Niereninsuffizienz schnell abgeklärt werden. Eine gute diagnostische Aufarbeitung gibt dann den weiteren therapeutische Weg vor. Neben Schmerzmanagement und Infekttherapie muss auch über Harnableitung und den Zeitpunkt der Steinsanierung entschieden werden.

Ist die Bestimmung des CRP in der Kinder- und Jugendarztpraxis sinnvoll?

Infekte zählen zu den häufigsten Gründen für einen Besuch in der Kinder- und Jugendarztpraxis. Das C-reaktive Protein (CRP) dient als unspezifischer Laborwert für akute Entzündungen, unabhängig von ihrer Ursache. Zwei erfahrene Kinderärzte erörtern hier die Vor- und Nachteile der CRP-Bestimmung im Praxisalltag.

Fünf Tage Antibiose bei Harnwegsinfekt könnten genügen

Harnwegsinfektionen Kommentierte Studie

Fieberhafte Harnwegsinfektionen bei Kindern in gutem Allgemeinzustand werden üblicherweise etwa zehn Tage mit oralen Antibiotika behandelt. In einer italienischen Studie wurde eine fünftägige mit einer zehntägigen …

Diese Fallstricke sollten Sie bei Urosepsis vermeiden

Urosepsis Leitthema

Der Urosepsis liegt eine Pathologie des Urogenitaltraktes, insbesondere obstruktive Uropathien zugrunde. Eine umfassende und gezielte Anamnese und Diagnostik sind entscheidend, um therapeutische Umwege zu vermeiden und eine bleibende Morbidität abzuwenden. Ein Update mit Kasuistik.

Nephropathologie infektiöser Erkrankungen

Die Niere kann auf ganz verschiedenen Wegen bei Infekten geschädigt werden. Es kann zu einer direkten Infektion durch kanalikuläre Ausbreitung im Rahmen eines Harnwegsinfekts kommen. Ein solcher aszendierender Infekt kann hochakut mit aktiver …

Der Mikrobiologisch-Infektiologische Qualitätsstandard

Harnwegsinfektionen Übersichtsartikel

Ein Problem in der Urinmikrobiologie ist, dass es kaum verbindliche Vorgaben oder klare Empfehlungen gibt. Der im Jahr 2020 aktualisierte Mikrobiologisch-Infektiologischen Qualitätsstandard darf und sollte als Stand von „Wissenschaft und Technik“ …

Fallbasierte Vorstellung der S2e-Leitlinie Diagnostik und Therapie des benignen Prostatasyndroms (BPS)

Das benigne Prostatasyndrom (BPS) ist die häufigste Erkrankung des unteren Harntraktes beim Mann. Die Prävalenz steigt kontinuierlich mit zunehmendem Lebensalter an und ein chronisch progredienter Verlauf ist zu erwarten. Um die Morbidität …

Videos und Webinare

Urologie und Sexualmedizin in der Praxis

Webinar | 05.06.2024 | 17:30

Häufige urologisch-sexualmedizinische Themen in der Praxis sind das Thema des MMW-Webinars. Konkret geht es um die Frage, wann bei Harnwegsinfektionen auf Antibiotika verzichtet werden kann, und um ein Update zur Therapie von Libido- und Potenzstörungen des Mannes. Der dritte Vortrag behandelt sexuell übertragbare Krankheiten.

MMW – Fortschritte der Medizin

Buchkapitel zum Thema

Harnwegsinfektionen

Einer symptomorientierten Diagnostik wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Aufgrund klinischer Kriterien kann die Diagnose einer akuten unkomplizierten Zystitis mit hoher Wahrscheinlichkeit gestellt sowie der Schweregrad der Beschwerden …

Beschwerden und Erkrankungen im urogenitalen Bereich

Die in diesem Kapitel erfassten »Erkrankungen im Urogenitalbereich« nehmen innerhalb der Beratungsergebnisse der Allgemeinpraxis mit 5,5 % ( Kap. 1, Tab. 1.2 einen respektablen Rang ein. In nahezu einem Viertel aller Fälle sind mit Hilfe der …

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Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Welche Antikoagulation bei Vorhofflimmern und Leberzirrhose?

19.07.2024 Leberzirrhose Nachrichten

Bei einer Auswertung von US-Versicherungsdaten ging es um die Frage, welche Antikoagulation –  Apixaban, Rivaroxaban oder Warfarin – bei Personen mit Leberzirrhose und Vorhofflimmern unterm Strich die beste Prophylaxe-Option ist.     

Informierte Frauen neigen zu späterem Mammografie-Screening

Frauen in ihren 40ern, die über die Vor- und Nachteile des Mammografie-Screenings auf Brustkrebs informiert werden, neigen stärker dazu, den Screeningbeginn nach hinten zu verschieben. Die Mehrheit aber nähme das Angebot an, wie eine US-Studie zeigt.

Endometriose-Subtypen und das Risiko für Ovarialkarzinome

19.07.2024 Ovarialkarzinom Nachrichten

US-Kohortendaten sprechen dafür, dass verschiedene Endometrioseformen unterschiedlich mit dem Risiko für Ovarialkarzinome assoziiert sind. Besonders erhöht ist das Risiko offenbar bei tief infiltrierenden und ovariellen Endometrioseformen.

Mehrgefäßstenosen einzeitig oder zweizeitig eröffnen?

18.07.2024 Gefäßstenosen Nachrichten

Nach einem Herzinfarkt mit Mehrgefäßerkrankung sind bessere Ergebnisse zu erwarten, wenn alle stenotischen Abschnitte revaskularisiert werden. Sollte das in einer oder in mehreren Sitzungen geschehen? Eine Metaanalyse gibt eine klare Antwort.

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