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01.09.2009 | CME - Weiterbildung - Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 5/2009

Psychotherapeut 5/2009

Hausaufgaben in der Psychotherapie

Standardtechnik mit hohem Potenzial

Zeitschrift:
Psychotherapeut > Ausgabe 5/2009
Autoren:
PD Dr. Lydia Fehm, Silvia Helbig-Lang

Zusammenfassung

Hausaufgabenvereinbarungen zählen zum Standardrepertoire psychotherapeutischer Interventionen. Wie kaum eine andere Intervention bieten therapeutische Hausaufgaben die Möglichkeit, die Eigenverantwortlichkeit des Patienten im Veränderungsprozess zu stärken sowie die Therapie zu vertiefen und zu intensivieren. Ungeachtet dieses hohen Potenzials werden Hausaufgaben in der Psychotherapie noch viel zu selten systematisch eingesetzt. Auch vonseiten der Psychotherapieforschung wurden Hausaufgaben erst spät als eine wirksame therapeutische Methode aufgegriffen und untersucht. Mittlerweile kann als belegt gelten, dass der Einsatz von Hausaufgaben die Therapieergebnisse verbessert. Wenig ist jedoch darüber bekannt, welches therapeutische Vorgehen diese Effekte optimal fördert. Im vorliegenden Beitrag werden wichtige Funktionen von Hausaufgaben im therapeutischen Prozess im Zusammenhang mit den theoretisch angenommenen Wirkmechanismen vorgestellt und Empfehlungen für den effektiven Einsatz von Hausaufgaben sowohl aus empirischer als auch aus praktischer Sicht gegeben.

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