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Im Jahr 2022 wurde in Westeuropa der seit 70 Jahren stärkste Anstieg von Diphtherie-Fällen erfasst. Die Infizierten waren geflüchtete Menschen vor allem aus Afghanistan und Syrien. Eine aktuelle Studie zu den Umständen des Ausbruchs deutet darauf hin, dass weiter Wachsamkeit geboten ist, um eine erneute Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.
Die klinischen Kriterien für eine Akne inversa sind leicht erkennbar und schnell abgefragt. Dennoch warten Betroffene oft viele Jahre auf eine korrekte Diagnose. Die niedergelassene Internistin Dr. Anne Lodde aus Münster gibt in dieser Folge Tipps für die Diagnose und die ersten Schritte bei Akne inversa. Außerdem wirft sie einen Blick auf die aktuelle S2K-Leitlinie und neue Therapieoptionen.
Die Aknetherapie mit Isotretinoin kann einen Anstieg von Leberenzymen und Blutfetten verursachen. Das Risiko für schwere Störungen ist laut einer Forschungsgruppe der Universität Lübeck aber nur marginal erhöht und auf einen engen Zeitraum konzentriert.
Die Versorgung von Frauen mit sexuell übertragbaren Infektionen (STI) in Deutschland ist oft mangelhaft. Fragen über Zuständigkeiten und angemessene Leistungen verunsichern. Die Expertinnen dieser Folge erklären, wie das Thema sexuelle Gesundheit einen Platz in der Hausarztpraxis finden kann. Sie blicken auf Inzidenzen, diagnostische Möglichkeiten und die Versorgungslandschaft in Deutschland.
Wegen einer vermeintlich therapierefraktären rheumatoiden Arthritis wird ein 47-Jähriger an ein Rheumazentrum überwiesen. Dort wird schnell eine andere Ursache vermutet, einen ersten Hinweis darauf gibt die Haut des Patienten.
Pilz, Fliege, Floh: Diese Mitbewohner tragen manche Reiserückkehrer unfreiwillig in der Haut. Sechs Steckbriefe zu Tungiasis, Myiasis und Co bieten eine Übersicht.
Patientinnen und Patienten mit Acne inversa erhalten ihre Diagnose erst mit einer Verzögerung von durchschnittlich sieben Jahren. So wird die Erkrankung häufig auch nicht adäquat behandelt. In Deutschland hat man nun spezialisierte Acne-inversa-Zentren (AiZ) gegründet.
Im Winter Vitamin D zu supplementieren, hat laut einer randomisierten kontrollierten Studie keinen Einfluss auf den Schweregrad einer Psoriasis. Das letzte Wort zum Nutzen von oralem Vitamin D scheint trotzdem nicht gesprochen.
Während derzeit überall über ChatGPT diskutiert wird, gerät etwas aus dem Blick: Künstliche Intelligenz (KI) ist zum Teil schon längst in der medizinischen Routine angekommen. Der Internist und Forscher Prof. Jakob Kather hat die in Deutschland einmalige Professur für „Clinical Artificial Intelligence“ an der Technischen Universität Dresden inne. Er erklärt uns zentrale Begrifflichkeiten und spricht über Chancen, aber auch Risiken von KI in der Medizin.
Anhand spärlicher Evidenz zum sehr seltenen Morbus Still hat ein DGRh-Team eine S2e-Leitlinie zusammengestellt. Sie richtet sich insbesondere an Ärztinnen und Ärzte aus der Rheumatologie und der Allgemeinmedizin.
Die Behandlung bei Ulcus cruris und Co ist eine Herausforderung. Es gibt Hunderte von Spüllösungen und Wundverbänden, aber wenig gute Evidenz. Allgemeinmediziner Stephan Fuchs gibt Tipps für die Praxis.
Wer chronische Wunden behandelt, darf sich nicht von der Vielfalt verfügbarer Wundauflagen verwirren lassen. Die Wahl des individuellen Produkts ist unerheblich, im Zweifel allenfalls teuer. Es reicht also, die Grundprinzipien zu verstehen – und sie richtig anzuwenden. Handfeste Tipps vom DEGAM-Kongress.
Wenn ein Thiaziddiuretikum verordnet werden soll, kann es sinnvoll sein, das Hautkrebsrisiko in Betracht zu ziehen. In dieser Hinsicht scheint es nämlich deutliche Unterschiede zwischen den Wirkstoffen zu geben.
Anhand von bevölkerungsweiten Registern aus Dänemark wurde nach einem möglichen Zusammenhang zwischen Herpes-zoster-Infektionen und Demenzerkrankungen gesucht – mit einem unerwarteten Ergebnis.
Die okuläre Form der Rosazea wird oft unterdiagnostiziert und damit auch nicht adäquat therapiert. Dermatologinnen und Dermatologen aus München haben nun erforscht, wie häufig die Augen betroffen und was die klinischen Charakteristika sind.
Besonders durch schwere und rezidivierende Verläufe von Herpes labialis sind die Patienten und Patientinnen stark belastet. Wie Erleichterung verschafft werden kann, erklärte der Dermatologe Prof. Dr. Thomas Dirschka aus Wuppertal.
Ein Hautkrebs-Screening-Programm in Allgemeinarztpraxen in den USA führte im Laufe von fünf Jahren zu einer steigenden Inzidenz dünner, aber nicht zu einer signifikant sinkenden Inzidenz dicker Melanome. Möglicherweise produzierte das Screening vor allem Überdiagnosen.
Mit einer Plaque-Psoriasis steigt das Risiko für Atemwegsinfektionen, und zwar unabhängig davon, ob die Betroffenen Immunsuppressiva anwenden oder nicht.
Bei den meisten Psoriasistherapien mit Biologika oder zielgerichteten Wirkstoffen war das Risiko einer schweren Infektion in einer französischen Studie nicht höher als unter Etanercept – mit zwei Ausnahmen.
Psoriasis gehört zu den bedeutsamsten chronischen, nicht-ansteckenden Hautkrankheiten. Sie geht mit einem hohen Maß an Komorbidität einher, z.B. Arthritis, kardiovaskuläre Erkrankungen und Depressionen. Warum das so ist und welche Therapieoptionen es gibt, dazu sprechen wir mit Dr. Ralph Michael von Kiedrowski, Selters, in dieser Episode.
Im Laufe von zwölf Jahren nach einer Psoriasisdiagnose erkranken über 20% schwer, ein Viertel entwickelt eine Psoriasisarthritis. Prognostisch ungünstig sind ein aktiver Beginn, eine Plaquepsoriasis, bestimmte Genvarianten, Rauchen und der Verzicht auf eine systemische Therapie.
Die gerade aktualisierte S3-Leitlinie Hautkrebsprävention enthält etliche neue und sehr viele geänderte Empfehlungen. Neu hinzugekommen sind etwa die Kapitel „Klimawandel und UV-Strahlung“ sowie „Berufsbedingter Hautkrebs“.
Bei Patienten unter 18 Jahren mit Acne inversa wird die Diagnose im Schnitt erst etwa zwei Jahre nach Symptombeginn gestellt, legt eine neue Studie nahe. Das kann zu Untertherapie und Folgeschäden führen.
Zwei Registeranalysen aus Japan deuten auf ein vierfach erhöhtes Risiko einer infektiösen Endokarditis nach einer Hautverletzung. Die Gefahr besteht vor allem in den ersten vier Wochen nach einem Trauma.
An die Gefahr einer Glukokortikoid-induzierten Osteoporose ist nicht nur bei systemischen Therapien zu denken. Mit Salben und Cremes kann es ebenfalls zu einer klinisch bedeutsamen Reduktion der Knochendichte kommen.
Abgesehen von der bekannten Post-Zoster-Neuralgie traten in einer britischen Studie drei Monate nach der Diagnose bei Patienten mit Varicella-zoster-Infektionen immer wieder auch andere, zum Teil recht schwere Komplikationen auf.
Eine Anämie kann ungewöhnliche Gründe haben: etwa kleine Parasiten, die sich von Blut ernähren. Wer von Wanzen geplagt wird, muss nicht nur lästiges Jucken ertragen, sondern sich auch noch überdurchschnittlich oft mit den Folgen von Blutarmut herumschlagen, legt eine neue Studie nahe.
Je höher die Infektionsgefahr und je strikter die Schutzmaßnahmen, desto stärker sind die Kollateralschäden bei denen, die sich dem tagtäglich aussetzen. Eine englische Studie hat jetzt die Hautprobleme beim medizinischen Personal untersucht.
Typ-2-Diabetiker, die zur Blutzuckersenkung Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer einnehmen, haben offenbar ein höheres Risiko für ein bullöses Pemphigoid als Diabetiker, die mit Sulfonylharnstoffen der zweiten Generation behandelt werden, vor allem wenn sie bereits über 65 sind.
Eine Minderheit der Deutschen hat mit einem Arzt schon einmal über sexuell übertragbare Krankheiten (STI) geredet, so eine große Sex-Studie – es würden aber gerne mehr. Und: die Forscher haben eine Erklärung, warum Männer mit mehr Frauen geschlafen haben wollen als umgekehrt.
Der zum Alltagsaccessoire avancierte Mund-Nasen-Schutz zeigt nicht zuletzt an, dass Infektiologen derzeit vielbeschäftigte Leute sind. Doch auch den Dermatologen sichern die Masken offenbar ein gewisses Auskommen.
Zur Wirksamkeit und Sicherheit systemischer Psoriasistherapien bei älteren Menschen ist nicht allzu viel bekannt. Ein dänisches Autorenteam hat die bislang erhobenen Untersuchungsbefunde zusammengetragen.
Clascoteron ist das erste topisch anwendbare Antiandrogen und scheint gemäß den Ergebnissen zweier randomisierter Studien eine für Frauen und Männer gleichermaßen geeignete Therapieoption der Acne vulgaris zu sein, wenn auch Fragen offen bleiben.
Die entzündlichen Hauterscheinungen einer Akne belasten viele Jugendliche in der ohnehin schon schwierigen Zeit der Pubertät zusätzlich. Im Rahmen des Praxis Update 2020 hat Prof. Thomas Dirschka, Wuppertal, einen Überblick über aktuelle Therapien gegeben.
Probiotika werden seit Langem als hilfreich in der Therapie von Patienten mit Akne gehandelt, groß angelegte Studien dazu sind allerdings rar. Eine Gruppe iranischer Dermatologen hat sich einen Überblick über den Erkenntnisstand verschafft.
Welche Vorurteile bestehen hierzulande noch gegenüber Menschen mit Psoriasis, und von welchen Bevölkerungsgruppen werden sie besonders geschürt? Diesen Fragen ist eine Studie der Universität Hamburg nachgegangen.
Teenies mit hartnäckiger Akne sollten sich nicht von YouTube- und Instagram-Bloggern Hilfe für ihr Hautproblem erhoffen. In einer US-Studie waren die Ratschläge, die die Teilnehmer in sozialen Medien erhielten, alles andere als leitlinienkonform.
Während in der Allgemeinbevölkerung etwa 2% an einer körperdysmorphen Störung leiden, liegt der Anteil bei Hautpatienten weitaus höher. Und gerade die Akne scheint gar nicht so selten mit dieser psychischen Erkrankung assoziiert zu sein.
Patienten, die an Hidradenitis suppurativa, auch Acne inversa genannt, erkrankt sind, tragen ein höheres Risiko für Herz- und Hirninfarkte – und zwar auch unabhängig von traditionellen Risikofaktoren.
Patienten, die Statine schlucken, haben ein erhöhtes Risiko für Hautinfekte. Sie erkranken auch häufiger an Diabetes. Doch entgegen allem Anschein hat das eine mit dem anderen laut Ergebnissen einer Studie nicht unbedingt viel zu tun.
Kein eindeutiger Gewinner – das ist die Botschaft einer Metaanalyse zur Zellulitistherapie. Sowohl bei der Dauer als auch der Art der Antibiose ergaben sich bei einem Vergleich von 43 Studien keine belastbaren Unterschiede.
Für diverse Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel wird eine unterstützende Wirkung bei atopischer Neurodermitis postuliert. US-Dermatologen haben die wissenschaftliche Evidenz dafür zusammengetragen.
Jede dritte Skabiestherapie, die in Industrieländern durchgeführt wird, schlägt fehl. In einer französischen Studie wurden die Gründe hierfür untersucht.
Wenn plötzlich ein Kontaktekzem an den Händen auftaucht oder sich die atopische Dermatitis trotz Therapie weiter verschlimmert, kann es sich lohnen, nach den Lieblingsspielzeugen der Kinder zu fragen.
Hautverbrennungen im MRT durch Tätowierungen? Davor muss sich wohl niemand fürchten. In einer Studie erwärmte sich nur ein einzelnes Tattoo während knapp 600 MRT-Scans.
Wenn Jucken, Brennen und Schmerzen der Haut unerträglich werden, kann Verzweiflung aufkommen. Wie stark Patienten mit atopischer Dermatitis suizidgefährdet sind, hat eine US-Studie untersucht.
Rosazeapatienten müssen nicht, wie lange empfohlen, auf Kaffee verzichten. Denn das Heißgetränk fungiert offenbar doch nicht als Trigger. Im Gegenteil: Wer viel Kaffee trinkt, erkrankt seltener.
Krebs und Juckreiz hängen eng zusammen; das hat eine deutsch-amerikanische Studie bestätigt. Darin waren Patienten mit Pruritus fast sechsmal so häufig an einem Malignom erkrankt wie Patienten ohne dieses Symptom.
Zur Behandlung der Psoriasis kursieren viele Geheimtipps, vom Fischöl über farbige Pulver bis hin zur Meditation. Welche wirklich Erfolg versprechen, haben jetzt US-Wissenschaftler untersucht, indem sie die Literatur von fast 60 Jahren sichteten.
Milchkonsum ist offenbar positiv mit dem Aknerisiko assoziiert. Auf Hinweise, die einen solchen Zusammenhang belegen, sind chinesische Hautärzte im Zuge einer Metaanalyse gestoßen.
Sie heißen „First Derm“, „Mole Monitor“ und „SkinVision“: Apps zur Früherkennung von Hautkrebs sind in den letzten Jahren wie die Pilze aus dem Boden geschossen. Das Problem: Niemand weiß, wie zuverlässig die „Diagnose“ ist, die das Smartphone stellt. Ein Team aus der Hautklinik der LMU München hat das deutschsprachige Angebot unter die Lupe genommen.
Viele Infektionen sind Alltagsroutine in der Arztpraxis. Exotisch aber können unliebsame Reisesouvenirs wie die Leishmaniasis sein, die Patienten aus den Subtropen oder Tropen mitbringen.
Nebenwirkungen beschränken oft die Anwendung systemischer Rosazea-Therapien. Eine Alternative: ein Schaum, der Minocyclin enthält. Dieser verringerte in einer neuen Phase II-Studie die Anzahl der Pusteln im Gesicht und wurde gleichzeitig gut vertragen.
Vier Augen sehen mehr als zwei – diese alte Binsenweisheit bewahrheitet sich auch bei der Früherkennung von Melanomen durch die Patienten bzw. deren Ehepartner. Damit verbessert sich die Prognose Verheirateter gegenüber allen anderen.
Das Management chronischer Wunden ist eine Herausforderung. Die ätiologische Abklärung, die Therapie einer interkurrierenden Erkrankung bis hin zur stadiengerechten Wundversorgung sind beim Internisten in guten Händen.
Der Blick auf das Farbmuster der Iris erleichtert möglicherweise die Frühdiagnostik von Hauttumoren, wie die Ergebnisse eine Studie rumänischer und deutscher Dermatologen vermuten lassen.
Langärmelige Kleidung ist der populärste Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung dagegen nutzt nicht einmal jeder Fünfte. Wie sich Menschen in den Sommermonaten hierzulande vor UV-Strahlung schützen, hat eine Studie der Uni Heidelberg untersucht.
Submammär, genital, perianal: Das sind die bevorzugten Manifestationsorte der Acne inversa. Damit gehört sie zu den dermatologischen Krankheitsbildern, mit denen auch der Frauenarzt konfrontiert werden kann. Bis die richtige Diagnose gestellt wird, vergehen oft Jahre.
Warzen können unter anderem mit Retinoiden behandelt werden. Dabei scheint die orale Gabe von Isotretinoin effektiver zu sein als die topische Applikation.
Allein aufgrund der Klinik ist die Diagnose „Lyme-Borreliose“ nur sehr schwer zu stellen. Wie eine US-Studie zeigt, ist bei unklarem Erscheinungsbild die Bestätigung durch Laborbefunde erforderlich, um Über- bzw. Unterdiagnosen zu vermeiden.
Die Entscheidung für eine systemische Therapie bei Patienten mit atopischer Dermatitis sollte einem internationalen Expertengremium zufolge erst fallen, nachdem eine ganze Reihe von „Hausaufgaben“ erledigt wurde.
Eine chronische Urtikaria bei Kindern ist häufig hartnäckig. In einer kanadischen Studie zeigte sich, dass zwei Biomarker Anhaltspunkte für die voraussichtliche Dauer der Plage mit den juckenden Quaddeln liefern können.
Ein Grund für das vorzeitige Ableben von Menschen mit Psoriasis ist möglicherweise in ihrem Lebensstil zu finden. Ein britisches Forscherteam kam der Sache jetzt näher.
Auch Akne ist, von Sonderformen abgesehen, ein Fall für den Kinder- und Jugendarzt. Den Jugendlichen aufklären und in die Therapie einbinden sind die Strategien, die zum Erfolg führen.
Durch regelmäßiges Auftragen einer Vitamin-C-haltige Creme lassen sich offenbar bestimmte Alterserscheinungen der Haut an sonnenexponierten Stellen bessern. Französischen Forschern zufolge entspricht der Effekt dem einer lokalen Skorbut-Therapie.
Dermatologen können ihre bereits guten Kenntnisse zu Hauttumoren durch die Schulung zum Hautkrebsscreening kaum noch verbessern. Lediglich beim Allgemeinwissen zum Screening haben sie in einer Untersuchung noch zugelegt.
Im Schnitt haben fast zwei von drei Jugendlichen und Heranwachsenden in Europa Akne. Dabei gibt es zwischen den Ländern deutliche Unterschiede. Das ergab eine Online-Befragung mit mehr als 10.000 Teilnehmern. Welchen Einfluss Ernährung, Rauchen und elterliche Akne auf die Haut der Jugendlichen haben, wurde ebenfalls erfragt.
Die Europäische Akademie für Dermatologie und Venerologie hat ihre Leitlinie zum Management von Skabies aktualisiert. Neuerungen gibt es bei den Therapieempfehlungen.
Bei pädiatrischen Psoriasispatienten sollten schon in jungen Jahren Risikofaktoren beachtet werden, die künftige Komorbiditäten ankündigen können. US-Mediziner haben zusammengetragen, worauf es hierbei ankommt.
27 bis 36 Millionen Menschen in der EU sind von einer „orphan disease“, einer seltenen Erkrankung, betroffen, allein in Deutschland vermutlich mehr als vier Millionen. Eine neue europäische Initiative will ihre Situation verbessern.
Biosimilars bieten einen potenziell kostengünstigeren Zugang zur Versorgung mit biotechnologisch hergestellten Wirkstoffen. Doch Wirksamkeit und Sicherheit müssen aller Kostenkalkulation zum Trotz die entscheidenden Kriterien bleiben.
Seit knapp einem Jahrzehnt existiert für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis ein „treat-to-target“-Konzept. Lässt es sich sinnvoll auch auf die Therapie der Psoriasis übertragen?
In Spielfilmen werden die fiktiven Bösewichte häufig als dermatologisch auffällige Figuren dargestellt. Für viele Patienten, die wirklich hautkrank sind, ist das kein fiktives, sondern ein echtes Problem.
Die zweimal tägliche Einnahme von Lactoferrin mit Vitamin E und Zink verbesserte das Hautbild von Menschen mit leichter und mittelschwerer Akne in einer philippinischen Untersuchung signifikant.
Auf der Suche nach den Ursachen für den chronischen Juckreiz vieler Dialysepatienten haben Heidelberger Wissenschaftler den Medikamentenplan der Nierenpatienten durchforstet. Bei der Diuretikatherapie stießen sie auf Unterschiede.
Dass Menschen mit Befallswahn überdurchschnittlich häufig Drogen konsumieren, bestätigt erneut eine britische Studie. Doch nicht alle Patienten gaben ihren Drogenkonsum zu, und niemand wollte einen Zusammenhang mit dem beklagten Befall sehen.
Kann man durch den Verzicht auf stark histaminhaltige Lebensmittel die Symptome einer chronisch spontanen Urtikaria bessern? In einer deutschen Studie funktionierte das Rezept.
Es gibt viele Hinweise aus präklinischen Studien, dass Hauterkrankungen möglicherweise mit Störungen der Darmflora assoziiert sind. Auch der hier vorgestellte Fall suggeriert einen solchen Zusammenhang. Die klinische Datenlage dazu ist allerdings dürftig.
Eltern sind oft überzeugt, dass hinter atopischer Dermatitis (AD) oder anderen allergischen Erkrankungen ihrer Kinder eine Nahrungsmittelallergie steckt. Internetinformationen bestärken sie, ihren Kindern auch ohne ärztliche Beratung unsinnige und strikte Diäten aufzuerlegen.
Wenn Kinder bereits im Alter von vier bis sechs Monaten Eier essen, entwickeln sie, einer britischen Metaanalyse zufolge, später offenbar seltener Allergien gegen dieses Lebensmittel. Ähnliches gilt für die Einführung von Erdnüssen. Keinen Einfluss hat der frühe Verzehr potenziell allergener Lebensmittel offenbar auf die Entwicklung von Autoimmunkrankheiten.
Im Zeitalter globaler Mobilität kommt mancher weit herum, zum Beispiel der chinesisch-japanische Shiitake-Pilz. Das ist kulinarisch, aber auch dermatologisch interessant.
Melanome im Kindesalter sind selten und präsentieren sich häufig atypisch. Deshalb werden zwei Drittel von ihnen zunächst als benigne Läsionen fehlinterpretiert. Eine US-Studie hat jetzt spezielle Risikofaktoren für das Kindesalter identifiziert.
Mit nicht in der Schulmedizin verankerten Diagnosemethoden und Therapieverfahren wird beim atopischen Ekzem viel Geld umgesetzt. Die Münchner Dermatologin PD Christina Schnopp machte bei der FoBi-Woche 2016 auf Mängel und negative Folgen der sogenannten Komplementärmedizin aufmerksam. Gerade bei der Behandlung von Kleinkindern müsse der günstige Spontanverlauf beachtet werden.
Chronische Wunden sind meist Symptom einer Grunderkrankung. Um mit der richtigen Diagnose und entsprechenden Therapie eine Besserung zu erreichen, sind häufig der Blick in die Tiefe und die interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig.
Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein? „Sonnenlicht gehört in jedem Fall dazu“, sagt Prof. Jan Simon, Dermatologe aus Leipzig. Nicht über Maßen, sonst droht Hautkrebs. Aber doch beständig im Alltag. Sonst droht das Unglücklichsein.
Lässt sich eine Sonnencreme gut auf der Haut verteilen? Hinterlässt sie Spuren oder riecht sie unangenehm? Für Konsumenten sind solche Eigenschaften oft wichtiger als der Sonnenschutz.
Unabhängig von der Ursache des Geschwürs leidet die Mehrzahl der Patienten mit einem Ulcus cruris an neuropathischen Schmerzen, wie eine französische Studie ergeben hat.
Zum 1. Januar geht die Vorhaltepauschale an den Start. In Rheinland-Pfalz ist für Hausarztpraxen bereits jetzt durch eine Onlinefunktion erkennbar, welche Kriterien sie erfüllen – und wo sie nachlegen müssten. Auch für die KV ist manche Erkenntnis überraschend.
Hinter Gelenkschmerzen, Gewichtsverlust und intermittierendem Fieber bei einer über 70-Jährigen steht eine schwere Erkrankung, die eigentlich eher mit einem Beginn in jüngeren Jahren und anderen Symptomen in Verbindung gebracht wird.
Aluminiumhydroxide gehören seit nahezu einem Jahrhundert zu den zentralen Adjuvanzien in Kinderimpfstoffen. Trotz ihrer langen Erfolgsgeschichte hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit geraten sie immer wieder in die öffentliche Diskussion, da sie mit neurologischen Erkrankungen, Allergien und Autoimmunstörungen in Verbindung gebracht werden.
Auch wer in subjektiv guter Verfassung 80 Jahre oder älter wird, verstirbt letztlich an ähnlichen Ursachen wie weniger Fitte. Dafür sprechen zumindest Daten aus dem US-amerikanischen National Health Interview Survey.
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