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Allgemeinmedizin Hauterkrankungen in der Hausarztpraxis

Hauterkrankungen in der Hausarztpraxis

Kasuistiken zum Thema

Eiternde Narben in der Achselhöhle

Ein 48-jähriger Mann leidet unter Entzündungen in beiden Achselhöhlen. Vor einem Monat wurde rechts eine Abszessspaltung mit Tamponadeneinlage durchgeführt. Seitdem tritt aus der Wunde ein übelriechendes, eitriges Sekret aus. Können Sie ihm helfen?

Ist das eine bösartige Hautveränderung?

Am Unterschenkel eines 32-Jährigen präsentiert sich seit drei Wochen eine symptomlose Hautveränderung. Aus Sorge, es könnte sich dabei um ein malignes Melanom handeln, stellt er sich beim Hausarzt vor. Wie lautet die Diagnose?

Dieses Ekzem an der Stirn ist ein Warnzeichen

Ein 55-jähriger Mann stellt sich mit unspezifischer Fatigue seit zwei Monaten vor und gibt auf Befragung an, dass er in dieser Zeit auch abgenommen hat. An der Stirnhaut und etwas weniger ausgeprägt in den Nasolabialfalten fällt ein leicht schuppendes Ekzem auf. An welche Erkrankung denken Sie?

Nach 30 Jahren mal abklären lassen: Knoten an der Thoraxwand

Bei dem 58-jährigen Patienten bestehen seit fast 30 Jahren multiple hautfarbene, weiche, indolente Papeln und Knoten mit einem Durchmesser von 2-12 mm an der linken Thoraxwand. Sonderlich gestört haben ihn die Veränderungen nie, aber nun will er sie doch einmal abklären lassen.

Die Zecken sind zurück

An einem strahlenden Frühlingsmorgen suchen fast gleichzeitig zwei Patienten die gleiche Praxis auf: in unterschiedlichen Phasen nach einer Zeckenattacke. Die Versorgung sollte für jede Hausarztpraxis zur Routine gehören.

Nekrosen am Bauch nach Herzklappenoperation

Eine nach langem Klinikaufenthalt abgemagerte Patientin plagten starke Bauchschmerzen. Die übriggebliebene Fettschürze war verhärtet, extrem druckempfindlich und zeigte eine livide, unregelmässige Gefäßzeichnung. Ein Verdacht stand schnell im Raum, doch die Diagnostik verlief schleppend.

Das ist kein Plattenepithelkarzinom

Die folgenden zwei Fallberichte zeigen, wie leicht eine aktinische Keratose bzw. ein Plattenepithelkarzinom mit einer immer häufiger auftretenden Reisedermatose verwechselt werden kann. Die fatale Konsequenz ist die komplette Exzision, an der dann letztendlich erst die richtige Diagnose gestellt wird. 

Nur eine Entzündung am Nagelwall?

Eine 56-jährige Patientin stellte sich mit starken Schmerzen und einer leichten Rötung im Bereich des Nagelbettes vor. Zunächst wurde eine Paronychie vermutet und mit einer Wunddesinfektionslösung behandelt. Einige Tage später zeigte sich jedoch das wahre Gesicht der Erkrankung.

Feigenrückschnitt im Sonnenschein hinterlässt Spuren auf der Haut

Ein 52-jähriger Patient stellt sich mit ausgeprägten Hautschädigungen an den Unterarmen vor. Die betroffenen Stellen wirkten wie verätzt. Vier Tage zuvor hatte er auf seiner Olivenbaumplantage in Spanien unter anderem die Feigenbäume geschnitten. 

Rätselhafte Wunde durch fischiges Hobby

Weder Antibiotika noch Antimykotika halfen gegen die Hautveränderungen an der Ferse eines 37-jährigen Mannes. Auch für ein dermatologisches Team war der Fall herausfordernd - bis der Patient über seine Freizeitgewohnheiten berichtete.

Das ist keine Nagelwallentzündung

Eine 56-jährige Patientin stellte sich mit starken Schmerzen und einer leichten Rötung im Bereich des Nagelbettes vor. Zunächst wurde eine Paronychie vermutet und mit einer Wunddesinfektionslösung behandelt. Einige Tage später zeigte sich jedoch das wahre Gesicht der Erkrankung.

Ist dieser pralle Knoten am Fingerrücken harmlos?

Anfangs bereitete der auffällige Knoten am linken Zeigefinger dem Patienten keine Probleme. Nach 15 Monaten, in denen sich der Knoten nicht zurückbildete, begann der 61-Jährige, sich jedoch Sorgen zu machen. Zu Recht?

Kleine Verletzung, große Wirkung

Ein 55-jähriger Patient wird vom Hausarzt in die Notaufnahme überwiesen. Er klagt über pochende Schmerzen im linken Daumen, Pelzigkeit der ersten drei Finger sowie Bewegungseinschränkung. Der Patient hat sich am Vortag an einem Dorn verletzt. Besteht da ein Zusammenhang?

Erosionen an den Händen und rötlicher Urin - Wie passt das zusammen?

Diese Hände stammen von einem 42-jährigen Handwerker. An seinen Unterarmen, vor allem aber am Handrücken, haben sich zahlreiche Erosionen gebildet. Bisher blieb die Ursache ein diagnostisches Rätsel. Dann berichtet der Patient, dass sein Urin seit einem halben Jahr dunkler sei und seltsam rieche. Kennen Sie die Ursache?

Ein braun gesprenkelter Patient

Seit fünf Jahren breiten sich bräunliche Papeln auf der Haut eines 32-Jährigen aus. Der Patient klagte über keine weiteren Symptome und kam lediglich zur Abklärung in die Ambulanz. Eine Hautbiopsie weist auf eine Hauterkrankung hin, die normalerweise eher an den Augenlidern auftritt.

Warnzeichen auf den Fingernägeln

Seit einigen Monaten leidet ein 75-Jähriger mit Psoriasis unter zunehmenden Schmerzen und einer Bewegungseinschränkung der rechten Hüfte. Bei der körperlichen Untersuchung zeigen sich außerdem teils schwere Defekte an den Fingernägeln.

Trichophyton equinum trifft auf Chanel

In der Reitstunde bekommt ein 14-jähriges Mädchen ein neues Pony namens Chanel zugewiesen. Im Fell vom Chanel gab es kahle Stellen, was zunächst niemanden beunruhigte. Doch kurz darauf entwickelt das Mädchen ovaläre stark entzündliche Plaques mit Schuppung.

Für diese rot-bräunlichen Plaques gibt es keine Therapieempfehlung

Bei einem 62-Jährigen breiten sich seit sechs Monaten Hautveränderungen an der Streckseite des rechten Unterschenkels aus. Die rötlich-braunen Plaques zeigten sich mittig mit stark verdünnten Hautschichten und nach Außen mit einem stark verhornten Randwall. Wie lautet Ihre Diagnose?

Diagnose gesucht: Gelenknahe Knoten an den Händen

Ein 56-jähriger Patient kommt zur Abklärung von seit zwei Jahren bestehenden, an Größe und Anzahl langsam zunehmenden, symptomlosen Hautveränderungen an beiden Händen. An den Handrücken mit Betonung der Fingerstreckseiten finden sich multiple, symmetrisch verteilte, weiche Knoten.

Jahrelanges Jucken am verfärbten Rücken

Eine 64-jährige, adipöse Frau kam wegen rezidivierender Kreuzschmerzen in die Sprechstunde. Zudem gab sie an, seit Jahren unter einem Juckreiz am Rücken zu leiden, gegen den bisher kein therapeutisches Kraut gewachsen war. Bei der Inspektion fiel auf, dass die Haut an den betroffenen Stellen schattenhaft verdunkelt war.

Grauenvolle Hals- und Ohrenschmerzen

Eine an sich gesunde 82-jährige Patientin leidet seit zehn Tagen erst an Halsschmerzen, später auch an Ohrenschmerzen. Trotz einer analgetischen und antibiotischen Therapie geht es ihr immer schlechter. Was steckt dahinter?

Metalleinsprengungen in der Haut

Viele Jahre führte ein 75-Jähriger Schneidearbeiten an Hochspannungsleitungen durch, ohne Gesichts- und Handschutz getragen zu haben. Dies hinterließ Spuren: teils punktförmige, teils kleinfleckige, graue Hautverfärbungen im Gesicht und an den Fingern.

Enanthem und schmerzende Ulzeration der Zunge bei einer jungen Frau

Seit 3 Monaten leidet die 27-jährige Patientin unter schmerzhaften Hautveränderungen der seitlichen Zunge. Weiterhin habe sie an den Handflächen und Fußsohlen fleckige, symptomlose Hautveränderungen bemerkt. Zudem sei sie häufig müde. Was steckt dahinter?

Was steckt hinter den weiß verfärbten Nägeln?

Bei dem 25-jährigen Patienten waren im Alter von 15 Jahren weiße Verfärbungen zunächst an den Fingernägeln, einige Monate später auch an den Fußnägeln aufgefallen. Die allgemeine und die dermatologische Anamnese des Patienten waren unauffällig.

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Gesunde pflanzenbasierte Ernährung senkt das Rosacea-Risiko

Laut einer Auswertung der UK-Biobank geht eine Ernährung mit hohem Anteil an gesunden pflanzlichen Lebensmitteln mit einem geringeren Risiko für Rosacea einher, während stark verarbeitete pflanzliche Produkte das Risiko erhöhen. Die Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für präventive Ernährungsempfehlungen.

Mit „ELVIS“ und „GARFIELD“ primäre Immundefekte abklären

Steckt hinter den gehäuft auftretenden Infekten ein primärer Immundefekt? Eine neue S3-Leitlinie soll bei dieser Frage weiterhelfen. Hinter den Akronymen „ELVIS“ und „GARFIELD“ verbergen sich diagnostische Kriterien, von Markerpathogenen bis zu typischen Manifestationen.

Herz-Kreislauf-Screening mit Risikoscores: Viele fallen durchs Raster!

Sich auf Scoring-Systeme zur Beurteilung des individuellen kardiovaskulären Risikos zu verlassen, scheint in der Praxis keine tragfähige Strategie für die Primärprävention zu sein. Laut aktueller Daten aus den USA wird jede zweite Herzinfarkt-gefährdete Person nicht als solche erkannt.

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