Zum Inhalt
Die Dermatologie

Relevante Hautmanifestationen als Hinweis für angeborene Immundefekte

Erschienen in:

Zusammenfassung

Primäre Immundefekte (PID) können verschiedene Aspekte des Immunsystems betreffen und sich insbesondere durch pathologische Infektionsanfälligkeit und Immundysregulation zeigen. Hautmanifestationen bei PID können auf eine zugrunde liegende Immunschwäche und eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Entzündungen hinweisen. Diese Hautsymptome präsentieren sich unter anderem als rezidivierende Ekzeme, Erytheme, Abszesse und Haarausfall mit schlechtem Therapieansprechen. Die kutanen Manifestationen können zum Teil morphologisch hinweisend auf einen bestimmten PID sein oder sind bei unspezifischen Symptomen mit dem Verlauf und dem Schweregrad zusammen wegweisend für die Diagnosestellung. Eine rechtzeitige Diagnose und angemessene Behandlung sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden. Die Diagnosestellung erfolgt in der Regel durch eine detaillierte Anamnese, körperliche Untersuchung und immunologische Diagnostik. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Immunologen, Pädiatern und Dermatologen ist wichtig, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten und die Lebensqualität zu verbessern.
Titel
Relevante Hautmanifestationen als Hinweis für angeborene Immundefekte
Verfasst von
Dr. Leonie Frommherz
Larissa Akçetin
Prof. Dr. Dr. Fabian Hauck
Prof. Dr. Kathrin Giehl
Publikationsdatum
10.06.2024
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.
Bildnachweise
Ataxia teleangiectatica/© Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU München, LMU Klinikum, München, Deutschland