Skip to main content
main-content

01.08.2014 | Beiträge zum Themenschwerpunkt | Ausgabe 6/2014

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 6/2014

Heat waves and mortality in Frankfurt am Main, Germany, 2003–2013

What effect do heat-health action plans and the heat warning system have?

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 6/2014
Autoren:
PD Dr. U. Heudorf, M. Schade

Abstract

Following the heat wave of August 2003 that caused over 70,000 fatalities in Western Europe, heat-health action plans (HHAP) and heat warning systems were implemented in many European countries, including Germany. The effect of these preventive measures (informing the population as well as nursing and medical personnel) on excess mortality during heat waves in Frankfurt am Main, Germany, is studied, taking into account newly published data on a modifying effect of air pollution on heat mortality.

Material and method

Mortality data comprising all deaths registered in the city of Frankfurt was obtained from the statistical state office; air temperature and air pollution data in Frankfurt Ost were obtained from the Hessian state office for environment and geology. SPSS Version 15 was used for statistical analysis (bivariate and partial correlations, nonparametric tests/Kruskal-Wallis, and Mann-Whitney test).

Results

Temperature data as well as air pollution and daily mortality exhibited extreme values in summer 2003 compared to the summer periods 2004–2013. Never again were such levels of temperature and air pollution reached. In 2003, excess mortality was 78 %, and as high as 113 % among the population aged > 80 years. During the heat wave of 2010, the total excess mortality was 23 % (significant) and 38 % in the population aged > 80 years, while during heat waves in 2006 and 2013 no significant increase in total mortality was seen (total excess mortality 12 % and 4 %; not significant).

Conclusion

Lower excess mortality could be seen in Frankfurt am Main during heat waves following the implementation of HHAP and the heat warning system. This might be an effect of the measures implemented by the HHAP to reduce heat mortality. However, it cannot be ruled out that this might also be an effect of shorter heat wave periods and lower air pollution in the subsequent years. Therefore, further efforts are needed to improve the resilience of the population, especially the elderly population, to better cope with heat waves.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de. Zusätzlich können Sie eine Zeitschrift Ihrer Wahl in gedruckter Form beziehen – ohne Aufpreis.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 6/2014

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 6/2014 Zur Ausgabe

Mitteilungen der ÖGGG

Mitteilungen der ÖGGG

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 8x pro Jahr für insgesamt 263 € im Inland (Abonnementpreis 232 € plus Versandkosten 31 €) bzw. 281 € im Ausland (Abonnementpreis 232 € plus Versandkosten 49 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 21,92 € im Inland bzw. 23,42 € im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inkl. dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com

    ​​​​​​​

  2. Das kostenlose Testabonnement läuft nach 14 Tagen automatisch und formlos aus. Dieses Abonnement kann nur einmal getestet werden.

  3. Sie können e.Med Innere Medizin 14 Tage kostenlos testen (keine Print-Zeitschrift enthalten). Der Test läuft automatisch und formlos aus. Es kann nur einmal getestet werden.

  4. Sie können e.Med Allgemeinmedizin 14 Tage kostenlos testen (keine Print-Zeitschrift enthalten). Der Test läuft automatisch und formlos aus. Es kann nur einmal getestet werden.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Meistgelesene Bücher aus der Inneren Medizin

2017 | Buch

Rheumatologie aus der Praxis

Entzündliche Gelenkerkrankungen – mit Fallbeispielen

Dieses Fachbuch macht mit den wichtigsten chronisch entzündlichen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen vertraut. Anhand von über 40 instruktiven Fallbeispielen werden anschaulich diagnostisches Vorgehen, therapeutisches Ansprechen und der Verlauf …

Herausgeber:
Rudolf Puchner

2016 | Buch

Ambulant erworbene Pneumonie

Was, wann, warum – Dieses Buch bietet differenzierte Diagnostik und Therapie der ambulant erworbenen Pneumonie zur sofortigen sicheren Anwendung. Entsprechend der neuesten Studien und Leitlinien aller wichtigen Fachgesellschaften.

Herausgeber:
Santiago Ewig

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Innere Medizin und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

© Springer Medizin 

Bildnachweise