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14.06.2018 | Hepatorenales Syndrom | CME | Ausgabe 4/2018

Der Nephrologe 4/2018

Hepatorenales Syndrom

Zeitschrift:
Der Nephrologe > Ausgabe 4/2018
Autoren:
J. Weinmann-Menke, A. Weinmann, Prof. Dr. J. Lutz
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

C. Erley, Berlin
M. Haubitz, Fulda
U. Heemann, München
J. Hoyer, Marburg

Zusammenfassung

Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist eine Form des Nierenversagens, das bei fortgeschrittener Leberzirrhose auftreten kann. Das HRS ist ein funktionelles Nierenversagen, dem pathophysiologisch eine renale Vasokonstriktion bei Vorliegen einer Vasodilatation im Bereich des Splanchnikusgebiets zugrunde liegt. Nur wenn alle prärenalen, renalen und postrenalen Ursachen eines Nierenversagens ausgeschlossen wurden, kann die Diagnose eines HRS gestellt werden. Therapeutisch steht v. a. die Verbesserung der renalen Durchblutung im Vordergrund. Dies kann durch eine Behandlung mit Terlipressin zur Vasokonstriktion im Splanchnikusgebiet mit folgender Verbesserung der renalen Durchblutung in Kombination mit Albumin erfolgen. Die Anlage eines transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS) kann v. a. bei Patienten mit einem therapierefraktären Aszites die Nierendurchblutung und damit deren Funktion verbessern. Nierenersatzverfahren sollten zur Überbrückung bei Option für eine Lebertransplantation angewandt werden.

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