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01.02.2008 | Schwerpunkt: Leberpathologie | Ausgabe 1/2008

Der Pathologe 1/2008

Hepatozelluläre Karzinome in der nichtzirrhotischen Leber

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 1/2008
Autoren:
M. Evert, Prof. Dr. F. Dombrowski

Zusammenfassung

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) entsteht zu etwa 15–20% in nichtzirrhotischen Lebern. Alle Ursachen, die ein HCC in einer Leberzirrhose (LZ) verursachen, können auch ohne Zirrhose zu einem HCC führen. Nach der relativen Häufigkeit kann man grob 3 Gruppen von Erkrankungen unterscheiden. 1. HCC, die selten ohne LZ entstehen (z. B. Virushepatitis, Alkoholabusus). 2. HCC, die häufiger auch ohne LZ entstehen (z. B. Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, Hämochromatose, nichtalkoholische Fettlebererkrankung). 3. HCC, die grundsätzlich ohne LZ entstehen (z. B. Glykogenose Typ 1, Gebrauch oraler Kontrazeptiva/anaboler Steroide). In Fällen der Gruppen 1 und 2 war die notwendige zytotoxische Dosis der Noxe zum Erreichen einer LZ noch nicht erreicht, der karzinogene Effekt hingegen schon wirksam, möglicherweise begünstigt durch Ko-Karzinogene und Wirtsfaktoren. Karzinogene der Gruppe 3 verändern eher adaptativ den hepatozellulären Metabolismus ohne nennenswerte Zytotoxizität, können aber bei langfristiger Einwirkung dennoch zu HCC führen. Insbesondere in diesen Fällen entstehen die Karzinome oft über die Zwischenstufe des hepatozellulären Adenoms (Adenom-Karzinom-Sequenz).

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