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06.08.2018 | Hepatozelluläres Karzinom | Epidemiologie | Ausgabe 9/2018

Der Onkologe 9/2018

Epidemiologie des hepatozellulären Karzinoms in Deutschland

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 9/2018
Autoren:
Ina Schönfeld, Dr. med. Klaus Kraywinkel

Zusammenfassung

Hintergrund

Es wird ein Überblick über die Inzidenz‑, Mortalitäts- und Überlebensraten bei hepatozellulärem Karzinom (HCC) in Deutschland, beruhend auf den Daten der epidemiologischen Krebsregister sowie der amtlichen Todesursachsenstatistik, gegeben.

Inzidenz‑, Mortalitäts- und Überlebensraten

Insgesamt wurden im Jahr 2014 in Deutschland 5710 Fälle des hepatozellulären Karzinoms diagnostiziert, davon 4520 bei Männern und 1190 bei Frauen. Das mittlere Erkrankungsalter betrug für Frauen 74, für Männer 71 Jahre. Männer sind etwa 4‑mal häufiger betroffen als Frauen. Zudem ist bei ihnen seit Anfang des Jahrtausends ein deutlicher Anstieg der Inzidenz und Mortalität zu erkennen. In den letzten Jahren scheinen sich diese Zahlen jedoch zu stabilisieren. Bei Frauen ist dagegen kein deutlicher Trend zu verzeichnen. Die Prognose beim HCC verbesserte sich zwar leicht, ist aber nach wie vor ungünstig: Die 5‑Jahres-Überlebensraten betrugen zuletzt um 16 %. Im Jahr 2015 verstarben 4416 Menschen in Deutschland an einem hepatozellulären Karzinom, davon 1089 Frauen.

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Literatur
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