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Die Radiologie

Multiparametrische MRT-Bildgebung beim hepatozellulären Karzinom, Teil 1

Morphologie und dynamische Perfusionsbildgebung in Primärdiagnostik und Therapieverlaufskontrolle

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Radiologie spielt eine Schlüsselrolle in der Diagnose und Überwachung von hepatozellulären Karzinomen (HCC). Dabei werden Ultraschall, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) zur Identifizierung von HCC-Läsionen eingesetzt. Die multiparametrische MRT bietet detaillierte Einblicke in die Tumorbiologie durch die Analyse von Morphologie, Perfusion und Diffusion. Dadurch können präoperative Entscheidungen optimiert werden. Die Leitlinien empfehlen für die HCC-Diagnose eine kontrastverstärkte MRT oder Ultraschall. Die MRT wird aufgrund ihrer Überlegenheit bei der Detektion kleiner Läsionen bevorzugt. Das Therapieansprechen wird anhand modifizierter RECIST (Response Evaluation Criteria for Solid Tumors)- und EASL (European Association for the Study of the Liver)-Kriterien bewertet. Die multiparametrische MRT in Verbindung mit LI-RADS (Liver Imaging Reporting And Data System) spielt insgesamt eine zentrale Rolle bei der präzisen Diagnose und Überwachung der Therapie des HCC.
Titel
Multiparametrische MRT-Bildgebung beim hepatozellulären Karzinom, Teil 1
Morphologie und dynamische Perfusionsbildgebung in Primärdiagnostik und Therapieverlaufskontrolle
Verfasst von
Mona Jahn
Günter Layer
Publikationsdatum
19.03.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Radiologie / Ausgabe 4/2024
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056
DOI
https://doi.org/10.1007/s00117-024-01285-1
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Bildnachweise
Mann erhält einen CT-Scan /© Mark Kostich / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Vater recherchiert am Smartphone/© Elnur / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Hirnmetastase eines nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms frontal rechts/© Diehl, C., Combs, S.E. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Lungenkrebsscreening per Low-Dose-Computertomographie/© Ladage D., Delorme S. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH