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19.01.2021 | Hepatozelluläres Karzinom | CME | Ausgabe 2/2021

Der Radiologe 2/2021

State-of-the-art in der Diagnostik des hepatozellulären Karzinoms und aktuelle therapeutische Optionen

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 2/2021
Autoren:
Prof. Dr. K. I. Ringe, J. B. Hinrichs
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

S. Delorme, Heidelberg (Leitung)
P. Reimer, Karlsruhe
W. Reith, Homburg/Saar
C. Weidekamm, Wien
M. Uhl, Freiburg
J. Vogel-Claussen, Hannover

Zusammenfassung

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist der häufigste primäre maligne Lebertumor und entsteht zumeist auf dem Boden einer Leberzirrhose. 80–85 % der HCC weisen ein typisches Kontrastmittel(KM)-Verhalten in der Bildgebung auf, gekennzeichnet durch eine arterielle Hypervaskularisation, gefolgt von einem Auswaschen in der portal- bzw. spätvenösen Phase. Dieses spezifische KM-Verhalten ist bei entsprechenden Risikopatienten für die Diagnose ausreichend. Die Verwendung leberspezifischer KM kann die Sensitivität für die Detektion des HCC steigern und die Differenzierung gegenüber anderen Läsionen erleichtern. Bei Erstdiagnose sind etwa 50 % der HCC solitär, 40 % multifokal und 10 % diffus. Je nach Tumorausdehnung und -stadium umfassen therapeutische Optionen lokale Maßnahmen (Resektion, Ablation, Bestrahlung, Lebertransplantation) sowie lokoregionäre (transarterielle Chemoembolisation, selektive interne Radiotherapie) oder systemische Therapien (inkl. Immuntherapie), jeweils als alleinige Maßnahme oder in verschiedenen Kombinationen.

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