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Gefässchirurgie

Gerinnungsmanagement und Hämotherapie bei kardiochirurgischen Eingriffen

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Zusammenfassung

Da kardiochirurgische Eingriffe sowohl mit einem erhöhten Blutungs- als auch einem erhöhten Thromboembolierisiko verbunden sind, ist die präoperative Vorbereitung dieser Risikopatienten von großer Bedeutung. Hinzu kommt, dass nahezu alle Patienten mit Antikoagulanzien und/oder Antiaggreganzien behandelt werden. Neben der Labordiagnostik ist die Anamnese hinsichtlich einer vorbestehenden Blutungs- und Thromboseneigung essenziell. Im Rahmen der Mehrzahl kardiochirurgischer Eingriffe werden Blutprodukte substituiert. Einer prophylaktischen Gabe kommt im Hinblick auf Blutungsneigung, Transfusionshäufigkeit und das Outcome außer in Ausnahmefällen kein Stellenwert zu; der therapeutische Einsatz steht im Fokus. Die verschiedenen Blutprodukte werden im vorliegenden Beitrag hinsichtlich des optimalen Einsatzes sowie der Vor- und Nachteile unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Hämotherapie in der Kardiochirurgie besprochen.
Titel
Gerinnungsmanagement und Hämotherapie bei kardiochirurgischen Eingriffen
Verfasst von
Dr. med. Sabine Flommersfeld
Prof. Dr. med. Ulrich Sachs
Publikationsdatum
21.10.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Gefässchirurgie / Ausgabe 8/2025
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932
DOI
https://doi.org/10.1007/s00772-025-01275-0
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